Damen: 0:2 vs. Las LeonasNiederlage im zweiten Trainingsspiel in Buenos Aires trotz Überlegenheit

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Damen: 0:2 vs. Las Leonas

Niederlage im zweiten Trainingsspiel in Buenos Aires trotz Überlegenheit

Der deutschen Damen-Olympiakader hat – 24 Stunden nach dem 3:3 – am Sonntag sein zweites Trainingsspiel gegen Argentinien in Buenos Aires zwar mit 0:2 verloren, konnte aber spielerisch sehr überzeugen und hatte mit 11:2-Strafecken auch offensiv ein deutliches Plus. „In der Kontersicherung hat uns Argentinien heute noch eine Baustelle aufgezeigt“, so Bundestrainer Jamilon Mülders. „Letztlich bin ich aber mit der Entwicklung innerhalb dieses Spiels – mit ganz starken letzten zwei Vierteln – und auch von gestern zu heute sehr zufrieden!“

In den ersten beiden Vierteln war es noch ein ausgeglichenes Match zwischen dem Weltranglisten-Zweiten, der Top-Favorit der anderen Vorrundengruppe in Rio ist, und dem EM-Dritten aus Deutschland. Die Argentinierinnen waren aber etwas effektiver im Konterspiel. So gelang nach 18 Minuten die Führung für die „Las Leonas“, als eine Spielerin rechts in den Kreis ging und eine Stürmerin frei vor Kristina Reynolds an den Ball kam, die zwar noch den ersten Schuss halten konnte, aber gegen den Nachschuss machtlos war.
Nach der Pause dominierten die Deutschen die Partie dann deutlich. Immer wieder wurden Strafecken erarbeitet, die aber nicht effektiv genug waren. Ganz anders der World-League-Sieger von 2015. Als sich in der 50. Minute die Chance bot, per Konter über rechts nach vorn zu stoßen, setzte sich eine Angreiferin mittig am Kreis durch und platzierte die Kugel mit einem Rückhandschuss zum 2:0-Endstand halbhoch ins Schlägereck von Reynolds. Etwas Pech hatte das DHB-Team, weil ein aus deutscher Sicht reguläres Tor von den Schiedsrichterinnen nicht gegeben wurde.

„Wir sind jetzt mit der Vorbereitung so gut wie durch“, so Mülders, „und mit dem Team da, wo wir hinwollten. In Rio haben wir nun noch ein Trainingsmatch gegen Indien und dann freuen wir uns auf den Turnierstart. Die Mädels sind mit den Trainings- und Reisebelastungen in dem Zustand, den wir angestrebt haben. Da werden wir bis zu unserem Auftaktmatch am 7. August in Ruhe weitermachen.“

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