3:0 gegen OlympiagegnerIm ersten Vergleich in Grünwald siegte die DHB-Auswahl gegen Spanien klar

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3:0 gegen Olympiagegner

Im ersten Vergleich in Grünwald siegte die DHB-Auswahl gegen Spanien klar

Die deutschen Hockeydamen haben ihr erstes von zwei vorolympischen Testspielen in München beim TSV Grünwald vor 670 Zuschauern gegen den späteren Rio-Vorrundengegner Spanien mit 3:0 (2:0) gewonnen. Die Treffer für das DHB-Team erzielten Julia Müller, Lisa Altenburg und Charlotte Stapenhorst. Am morgigen Mittwoch um 18 Uhr findet der zweite Vergleich dieser beiden Teams in Grünwald statt. Der Eintritt ist wieder frei.

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Das Spiel kann auch 6:1 oder 7:1 ausgehen, wenn man das Chancenverhältnis anguckt! Wir haben gute Eckenvarianten gewählt, aber in der Ausführung nicht ganz optimal gespielt, oft sehr knapp verpasst. Insgesamt war das in den ersten beiden Vierteln eine ordentliche Leistung, mehr noch nicht – auch wenn da die Tore fallen – und die letzten beiden Viertel waren richtig stark! Insgesamt passte die Leistung sehr gut zu unseren Entwicklungsthemen. Grünwald hat sich hier richtig Mühe gegeben, toll etwas aufgebaut für uns! Eine super Veranstaltung! Wir freuen uns schon auf das zweite Spiel morgen!“

Den besseren Start ins Spiel hatten die Deutschen. Lisa-Marie Schütze konnte nach einem Dribbling nur per Foul am Torschuss gehindert werden. Routinier Julia Müller ließ sich die Gelegenheit vom Siebenmeterpunkt nicht nehmen und brachte das DHB-Team 1:0 (8.) in Führung. Die Gastgeberinnen bleiben auch weiter bestimmend. Zwei Strafecken konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden (10./11.), einmal ging ein Schlenzer von Charlotte Stapenhorst allerdings nur knapp vorbei.

Doch in der 14. Minute konnte Lisa Altenburg den Spielstand mit einem platzierten Rückhandschuss ins untere rechte Eck auf 2:0 ausbauen. Auch danach hatten die Deutschen die besseren Chancen. Schütze fing einen Ball im spanischen Aufbau ab, dribbelte allein aufs Tor zu und scheiterte allerdings an Torfrau Maria Lopez (17.). Eine zweiminütige Unterzahl, nach Grüner Karte gegen Altenburg (23.), wurde unbeschadet überstanden. Dann war es Pia Oldhafer, die einen Ball abfing, im Kreis auf Anne Schröder ablegte, der Rückhandschuss knapp am Tor vorbeiging (28.).

Die dritte Ecke bekam das DHB-Team von den beiden Olympia-Schiedsrichterinnen Laurine Delforge (Belgien) und Sarah Wilson (Schottland) in der 34. Minute zugesprochen, doch der Schlagversuch von Müller unten rechts wurde abgewehrt. Doch nach der Pause war es schon bald passiert: Nach Foulspiel bekamen die Deutschen ihre vierte Ecke, die als Variante gespielt wurde. Nike Lorenz dribbelte von der Ablage Richtung Tor und passte dann auf Stapenhorst, die einblocken konnte (36.).

Julia Müller hätte danach fast das 4:0 vorbereitet, als sie in den Kreis dribbelte und an den langen Pfosten flankte, wo die Kugel nur hauchdünn verpasst wurde (43.). Eine Minute später hielt Lopez einen Schuss von Schröder auf Kosten der nächsten Ecke. Die wurde genauso gespielt wie die erfolgreiche letzte, nur mit Pass auf die linke Seite, aber Lopez konnte Schuss und Nachschuss von Lorenz parieren. Im Gegenzug bekam Spanien die erste Ecke der Partie, die geschlagen wurde, aber Kristina Reynolds war bei ihrer ersten Parade des Tages auf dem Posten.

Fünf Minuten später strich ein Rückhandschuss der Spanierinnen über das Tor von Reynolds (49.). Auf der anderen Seite war es Stapenhorst, die einen Rückhandschuss knapp neben das Gehäuse setzte (51.). Dann hätte das 4:0 fallen müssen: Schütze setzte Altenburg mit einem Pass durch die eigenen Beine am langen Pfosten in Szene, doch Lopez hielt ihren Schuss und eine Verteidigerin rettete gegen Schröders Nachschuss auf der Linie (54.).

Deutschland nach wie vor mit mehr guten Szenen. Bei der nächsten Ecke parierte Lopez einen Schlenzer von Lorenz aufs rechte untere Ecke bravourös (55.). Auf der anderen Seite mal etwas Glück in der 62. Minute, als eine Angreiferin sich frei bis vors Tor dribbelte, aber ihre Mitspielerin am langen Pfosten den Block ins Tor verpasste. Die letzte Chance der Partie gehörte Cecile Pieper, die in den Kreis zog und knapp am langen Pfosten vorbeischoss (64.).

Tore:
1:0 Julia Müller (7m, 8.)
2:0 Lisa Altenburg (14.)
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3:0 Charlotte Stapenhorst (KE, 36.)

Strafecken:
GER 6 (1 Tor) / ESP 1 (kein Tor)

Grüne Karten:
Lisa Altenburg (23.), Marie Mävers (59.) / Lola Riera (41.)

Schiedsrichter:
Laurine Delforge (BEL) / Sarah Wilson (SCO)

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