Nächster Sieg mit vier TorenDanas gewinnen im ersten von drei Testspielen in Stellenbosch gegen Südafrika mit 4:0 (1:0)

1.BL: Gleich vier Mal 2:2-RemisHerren: Beide Spitzenreiter mit nur einem Zähler / Damen: MHC mit Schlussecke zum 1:0-Sieg

Penalty-Sieg der HONAMASFIH Hockey Pro League 2020/21, Düsseldorf, Herren, Spiel 1: Deutschland–Belgien 2:1 (1:1; 1:0)

Danas-Kampagne im MagazinDeutsche Sporthilfe berichtet in der Titelstory "Mehr als ein Athlet" über #SportgegenRassismus

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Olympia-Vorbereitung: Nächster Sieg mit vier Toren

Danas gewinnen im ersten von drei Testspielen in Stellenbosch gegen Südafrika mit 4:0 (1:0)

30.01.2020 - Der deutsche Damen-Olympiakader konnte sein erstes von drei Testspielen im Rahmen der so genannten „Summer Series“ in Stellenbosch gegen Gastgeber Südafrika mit 4:0 (1:0) gewinnen. Nach den 4:0- und 4:1-Siegen gegen Vize-Weltmeister Irland also schon der dritte Sieg mit vier Treffern innerhalb einer Woche. Dennoch brauchte das DHB-Team nicht nur nach dem Geschmack des Bundestrainers zu lange, um seine drückende Überlegenheit auch in ein klares Resultat umzusetzen. Am Sonntag um 14 Uhr und Dienstag um 9 Uhr finden die beiden letzten Testspiele des Olympia-Vorbereitungslehrgangs statt.

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Technisch war das schon besser als gegen Irland, aber wir haben schon wieder zu lange gebraucht, um auf die Intensität zu kommen, die wir brauchen. Wir müssen solche Gegner mit noch klarerem Unterschied bezwingen. Da ist tatsächlich noch ein Weg zu gehen, aber die Zeit ist ja auch da!“

Die DHB-Damen zeigten sich in dieser ersten Partie gegen Südafrika früh in Spiellaune. Ein sehr schöner Linksangriff über drei Stationen brachte das Führungstor durch Pia Maertens, die sich im Kreis gegen zwei Abwehrspielerinnen durchsetzte und dann auch noch die Keeperin verlud (5.). In der 8. Minute die erste Ecke fürs deutsche Team, doch Torfrau Mmatshepo Modipane fischte den Schlenzer von Rebecca Grote mit einer tollen Schlägerparade aus dem unteren linken Eck.
Glück dann als ein Ball im Aufbau verlorenging und eine Stürmerin des Gastgebers von links vor Tor flankte, wo eine Teamkameradin am langen Pfosten nur knapp verpasste (10.). Ein schöner Lauf über die rechte Grundlinie hätte dann das 0:2 bringen müssen, aber Pia Maertens am kurzen Pfosten sprang die Kugel an die Schlägeroberkante und von da über das leere Tor. Lisa Altenburg traf dann per Rückhandschlag von halblinks (14.), doch das Tor wurde nicht anerkannt. Kurz darauf erneut eine Großchance nach Rückhandflanke von Hannah Gablac, doch eine Verteidigerin spitzelte die Kugel gerade noch einer einschussbereiten deutschen Stürmerin vom Schläger.

Dann wurde erneut ein Tor nicht anerkannt, als Altenburg sich über rechts durchgesetzt hatte, hoch ins Tor schlenzte, aber Hannah Gablac mit einer Gegenspielerin am langen Pfosten noch dran war, so dass die Kugel als gefährlich eingeschätzt wurde. Kurz darauf die nächste deutsche Ecke, die Grote 20 Zentimeter über das Tor schlenzte (17.). Die Deutschen klar überlegen gegen den Afrikameister – es hätte gut schon 3:0 oder 4:0 stehen können. Mit viel Kombinationsgeschick spielten sich die Danas immer wieder in den Kreis und erzeugten Gefahr.
Victoria Huse sah dann Grün wegen taktischen Fouls, aber auch in Unterzahl blieben die DHB-Damen am Drücker, pressten Südafrika phasenweise tief in die eigene Hälfte. Eine Minute vor der Pause war Gablac völlig allein am Kreisrand, bekam aber einen Querpass nicht zu fassen, sonst hätte sie unbedrängt auf die Keeperin zulaufen können.

Somit stand es zur Pause „nur“ 1:0 für die sehr dominanten Deutschen. Keeperin Nathalie Kubalski hatte noch keine ernsthafte Ballberührung gehabt. Ein Ballverlust von Janne Müller-Wieland brachte Südafrika am linken Pfosten in Schussposition, aber Viktoria Huse bügelte die Situation für ihre Kapitänin aus. Vorn wurde – wie schon bei den Spielen gegen Irland – der letzte Pass oft noch zu nachlässig gespielt, so dass einige gute Gelegenheiten am und im Kreis verpufften.
Dann mal wieder eine gute Schusschance für Micheel, die aber das Tor und die davor lauernde Lisa Altenburg knapp verpasste. Südafrika kam kaum mal bis zur Mittellinie, aber die Konzentration der Danas bei den Aktionen war einfach nicht hoch genug, um zwingend zu werden. Gablac mal allein vor Modipane, die sich von der Alsteranerin aber nicht überwinden ließ (40.). Dann eine Großchance für Nike Lorenz, die nach schöner Passstafette durch den Kreis von rechts einblocken wollte, aber die Keeperin lenkte den Ball an den Außenpfosten (45.).

So ging es mit dem knappen, aber nie gefährdeten 1:0 ins letzte Viertel. Ein Solo über rechts von Pia Maertens brachte Franzisca Hauke auf Höhe langer Pfosten in Position, die beim Versuch einzublocken mit einer Gegenspielerin zusammenstieß und am Kopf behandelt werden musste (48.). Nike Lorenz holte kurz darauf die dritte Ecke heraus (50.), die zwar misslang, aber im Nachschuss zur vierten Ecke führte. Modipane hielt erneut spektakulär mit dem Schläger.
Wieder ein guter Lauf über rechts hätte das zweite Tor bringen müssen, aber ein Volley aus dem Rückraum ging links neben das Tor (52.). Dann rettete eine Verteidigerin der Gastgeberinnen in der 53. Minute auf der Linie, als der Ball nach einem Konter fast schon drin war. Nach starkem Ballgewinn von Nike Lorenz fiel schließlich doch noch das überfällige 0:2 (54.), als die Neu-Kölnerin von der Viertellinie antrat und Pia Maertens im Kreis rechts freispielte, die unter Modipane hindurch einschob.
In der Schlussphase dann nochmal Überzahl, nach Grün gegen Taryn Mallett (56.), doch Elisa Gräve verlor den Ball im Powerplay. Dann noch eine Ecke für die Danas, die Rebecca Grote hart und flach zum 0:3 (57.) verwandelte. Und schließlich war es Lena Micheel mit einem unwiderstehlichen Lauf über rechts, die sich in den Kreis powerte und hart ins lange Eck zum 0:4 (59.) vollstreckte. (Foto: worldsportpics)

Tore:
0:1    Pia Mertens (5.)
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0:2    Pia Maertens (54.)
0:3    Rebecca Grote (KE, 57.)
0:4    Lena Micheel (59.)

Ecken:
RSA keine / GER 5 (1 Tor)

Schiedsrichterinnen:
Claire Cowan / Andrea Nicholson (beide RSA)

Der Olympiakader in Südafrika (heute eingesetzt):


Name, VornameVereinAlterLsp.Tore
TWKrüger, RosaHarvestehuder THC2460
TWKubalski, NathalieDüsseldorfer HC26240
TWSonntag, JuliaRot-Weiss Köln28610
1.Altenburg, LisaClub an der Alster3012230
2.Gablać, HannahClub an der Alster249619
3.Granitzki, Hanna Club an der Alster22583
4.Gräve, ElisaDüsseldorfer HC23824
5.Grote, RebeccaRot-Weiss Köln273312
6.Hauke, FranziscaHarvestehuder THC3018216
7.Heinz, PaulineRüsselsheimer RK1820
8.Heyn, NaomiRW Köln21213
9.Horn, Kira Club an der Alster24341
10.Huse, ViktoriaClub an der Alster24618
11.Lorenz, NikeRot-Weiss Köln2211431
12.Maertens, PiaRot-Weiss Köln213412
13.Micheel, LenaUHC Hamburg21549
14.Müller-Wieland, JanneUHC Hamburg3331714
15.Oruz, SelinDüsseldorfer HC221002
16.Pieper, CécileRot-Weiss Köln2511911
17.Schaunig, MaikeUhlenhorst Mülheim23450
18.Schröder, AnneClub an der Alster2514311
19.Stapenhorst, CharlotteUHC Hamburg2410330
20.Wortmann, AmelieUHC Hamburg23563
21.Zimmermann, SonjaMannheimer HC20322

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