Damen: Zweite in HamburgDie Danas haben nach einem 0:2 gegen Argentinien in hamburg Platz zwei belegt

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Damen: Zweite in Hamburg

Die Danas haben nach einem 0:2 gegen Argentinien in hamburg Platz zwei belegt

Die deutschen Hockey-Damen haben den Gesamtsieg beim vorolympischen Vier-Nationen-Turnier vor 900 Zuschauern auf der Anlage des Hamburger Polo Clubs verpasst. Im letzten und entscheidenden Spiel unterlag das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders den favorisierten Argentinierinnen mit 0:2 (0:2) und beendete das Vorbereitungsturnier am Ende auf dem zweiten Platz vor China und Korea. Die argentinische Keeperin Belen Succi wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Die deutsche Spielmacherin Anne Schröder wurde als beste Spielerin gekürt.

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Die Niederlage geht in Ordnung, weil wir in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt haben und nicht so richtig Zugriff aufs Spiel bekommen haben. Dann haben wir das umgestellt und es hat deutlich besser geklappt. Allerdings waren wir vorn im Angriff nicht griffig genug. Insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg. Es sind bei wichtigen Themen Fortschritte zu sehen! Das Turnier war für uns sehr wichtig! Der Hamburger Polo Club hat im Zusammenspiel mit der DHA und dem DHB hier toll etwas aufgebaut für uns und die Zuschauer haben uns großartig unterstützt!“

Argentinien begann sehr druckvoll, zwang Deutschland dazu, sich erstmal defensiv zu finden. Doch die ersten Tore fielen schon früh. Der erste Schuss von Rocio Sanchez war für Keeperin Kristina Reynolds noch kein Problem, doch schon die nächste, nahezu identische Aktion brachte das 1:0 für die „Las Leonas“ durch Maria Granatto, die mit der Rückhand von links aus vier Metern traf (2.). Auch die DHB-Damen versuchten, mal nach vorn zu spielen, doch die Argentinierinnen verteidigten diszipliniert und konterten immer wieder gefährlich.

In der 5. Minute war es Gabriela Aguirre, die ein Solo durch den deutschen Schusskreis ansetzte, dabei nicht vom Ball getrennt werden konnte und aus der Mitte mit der Rückhand schon das 2:0 markierte. Der erste gute Angriff des deutschen Teams lief in der 9. Minute über Jana Teschke, Pia Oldhafer und Charlotte Stapenhorst, wurde aber im Kreis noch abgefangen. Drei Minuten später ging die Gefahr erneut von Oldhafer aus, die über die Hundekurve lief und den Ball nach hinten ablegte, wo Hannah Krüger am Kreisrand frei zum Abschluss kam, aber abgeblockt wurde.

Auch nach der ersten Viertelpause war Argentinien das deutlich druckvollere Team, während Deutschland sich im Spielaufbau schwer tat gegen das gut aufgezogene, wirkungsvolle Pressing. Florencia Habif versuchte sich gleich wieder mit einer argentinischen Rückhand, die allerdings zu hoch angesetzt war (16.). Charlotte Stapenhorst versuchte sich von halblinks, ihr Schuss ging aber am linken Pfosten vorbei (17.). Erst langsam kam das deutsche Team etwas besser ins Spiel. Marie Mävers tankte sich einmal durch, brachte den Ball im Fallen noch zu Lisa-Marie Schütze, deren Schuss allerdings abgeblockt wurde (23.).

In der 26. Minute scheiterte Cecile Pieper nach einem sehenswerten Solo an Keeperin Belen Succi, und in der 28. Minute gab es dann auch die erste Strafecke des Spiels für Deutschland, nachdem Katharina Otte im Kreis einen gegnerischen Fuß gefunden hatte. Julia Müller bekam den Ball, nahm ihn zwei Meter mit und zog erst dann ab, aber der ging rechts vorbei. Deutschland hatte sich gegen Ende des zweiten Viertels etwas vom Druck der Argentinierinnen befreit und gestaltete das Spiel auch im dritten ausgeglichener, auch wenn Argentinien zunächst weiter das gefährlichere Team war.

In der 35. Minute wurde es gefährlich, als Delfina Merino und Carla Rebecchi im Konter frei nach vorn kamen. Rebecchi scheiterte an Kristina Reynolds, bekam darüber hinaus den Ball an den Kopf und zog sich dabei eine Platzwunde zu. Nach einem Foulspiel an Cecile Pieper gab es erneut Strafecke für Deutschland. Nike Lorenz versuchte es von der Ablage, es gab „nur“ Wiederholungsecke. Die wurde fast identisch gespielt, und hatte ebenfalls eine weitere Ecke zur Folge, die schlussendlich jedoch verstoppt wurde und keinen Abschluss fand (37.).

Zwei Minuten später setzte sich Charlotte Stapenhorst über die rechte Seite durch, traf allerdings nur das Außennetz. Das deutsche Team kam nun besser gegen das argentinische Pressing zurecht, tauchte öfter im Kreis auf, wo allerdings oft noch ein argentinischer Schläger dazwischenkam. In der42. Minute wurde Marie Mävers über die rechte Seite gut in Position gebracht. Sie bekam aber nicht genug Druck hinter den Ball und zielte zudem knapp zu weit rechts. Und kurz vor der letzten Viertelpause musste auch Kristina Reynolds noch mal eingreifen, als Jimena Cedres auf Rocio Sanchez spielte, die die deutsche Schlussfrau zu einer Parade zwang (45.).

Argentinien blieb gefährlich mit seinen schnell nach vorn getragenen Angriffen. Bei hohem Tempo spielte sich jetzt allerdings viel zwischen den beiden Kreisen ab. Deutschland erhöhte den Druck, erarbeitete sich ein paar Kreisszenen, ohne dabei jedoch nennenswert zum Abschluss zu kommen. In der 55. Minute verpasste Stapenhorst in der Mitte eine Hereingabe von links knapp. Bundestrainer Mülders übertrug fünf Minuten vor Schluss die Torwartrechte an Annika Sprink. In der Folge fand das Spiel fast nur noch in der argentinischen Hälfte statt. Es gab auch noch einmal Strafecke für das deutsche Team.

Hannah Krügers Schlenzer wurde abgewehrt, der Nachschuss landete im Tor, aber die Schiedsrichterin hatte da schon abgepfiffen (57.). Eine Minute später hatte Anne Schröder noch einen Ball in Richtung Tor gebracht, der dort aber einschlug, ohne dass noch ein Schläger dran gewesen wäre. So verpuffte auch die letzte Chance des Spiels, und Argentinien sicherte sich mit dem 2:0 den Turniersieg in Hamburg.

Tore:
1:0 Maria Granatto (2.)
2:0 Gabriela Aguirre (5.)
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Strafecken:
ARG --- / GER 5 (kein Tor)

Grüne Karten:
Florencia Habif (58.) / Cecile Pieper (40.)

Zuschauer: 900

Schiedsrichter:
Amy Baxter (USA) / Hyun Young Kang (KOR)

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