Final Four, Halbf.: MSC - RWK 0:1Im ersten Damen-Halbfinale der engelhorn Final Four siegte Köln durch einen spätern Treffer

Pro League: DANAS Start mit SiegFIH Hockey Pro League 2020/21, Düsseldorf, Damen, Spiel 1: Deutschland–Belgien 2:0 (0:0)

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Final Four, Halbf.: MSC - RWK 0:1

Im ersten Damen-Halbfinale der engelhorn Final Four siegte Köln durch einen spätern Treffer

Im ersten Damen-Halbfinale der engelhorn Final Four in Mannheim konnte der Liga-Vierte RW Köln den -Ersten Münchner SC knapp mit 1:0 (0:0) bezwingen. Für die Entscheidung sorgte Rebecca Grote mit einer feinen Einzelaktion in der 68. Minute. München war das Team mit den größeren Spielanteilen, aber Köln hatte insgesamt die hochkarätigeren Chancen, so dass es insgesamt das glücklichere Team war, das nach diesem sehr ausgeglichenen Semifinale ins Finale einzog.

Münchens Trainer Benjamin Lang, für den es die letzte Partie seiner zu Ende gehenden Amtszeit als MSC-Trainer war, sagte: „Ich denke, dass die Begegnung sehr ausgeglichen war. Beide Teams hatten wenig hochkarätige Chancen. Deshalb finde ich, dass ein Remis auch ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre. Jetzt ist es natürlich extrem bitter, hier so ausgeschieden zu sein, aber in zwei, drei Wochen mit ein wenig Abstand, werden wir sicher anders auf diese Saison zurückblicken können, mit der ungeschlagenen Rückrunde und der erstmaligen Europapokal-Qualifikation!“
Kölns Co-Trainer Moritz Liebald sagte: „Wenn es drei Minuten vor Ende noch 0:0 steht, dann ist es sicher ein glücklicher Sieg. Aber wir hatten auch in der ersten Hälfte schon unsere Chancen. Wir freuen uns jetzt auf das Finale am Sonntag, in dem für mich der Gegner völlig egal ist!“
Kapitänin Franzisca Hauke ergänzte: „Ich finde, dass wir eine extrem gute erste Hälfte gespielt haben, in der München keine wirkliche Torchance hatte. Deshalb finde ich den Sieg auch verdient. Dass es in einem Spiel, in dem sich beide Teams so aus Hemd und Hose verteidigen eng wird und ein großer Laufaufwand nötig wird, war klar. Ich persönlich spiele in Finals ja gern gegen den UHC – aber letztlich ist mir auch egal, wer da jetzt kommt!“

Es ging gleich mit Tempo in beide Richtungen, ohne dass eines der Teams in der Anfangsphase einen Torabschluss erarbeiten konnten. Franzisca Hauke holte in der 5. Minute die erste Ecke für Köln, die erst Platten gegen Geburtstagskind Julia Karwatzky und dann Nina Hasselmann auf der Linie gegen den Nachschuss rettete. Der Pfosten war da auch einmal mit im Spiel. Schröder holte die nächste Ecke kurz darauf, die aber verstoppt wurde. München hatte durchaus auch gute Spielanteile, aber Köln schaffte es mehr, auch gefährlich in den Kreis zu kommen. So musste Kim Platten in der 12. Minute ran, als die Rot-Weissen über die Hundekurve von rechts durchkamen.
Es gelang München dann aber, Köln besser aus dem eigenen Kreis zu halten, ohne allerdings selbst zu guten Chancen zu kommen, so dass sich das Spiel nun stärker zwischen den Viertellinien abspielte. Erst in der 25. Minute war es Elena Willig, die beim ersten gefährlichen Torschuss des Liga-Ersten das Gehäuse von Julia Ciupka knapp links verfehlte. Auf der anderen Seite war es Kim Platten, die eine gefährliche Flanke von rechts gut entschärfte, als in ihrem Rücken eine Kölnerin hätte einschieben können. Doch München war jetzt etwas griffiger, hatte Vorteile und mehr Ballbesitz. Köln in dieser Phase mit Problemen durchzukommen.
In den Schlusssekunden bekam Köln noch eine umstrittene Ecke zugesprochen. Dort drehte Kim Platten Grotes Schlenzer mit einer starken Schlägerparade soeben noch um den Pfosten und rettete ihrem Team das 0:0 in die Pause.
Hannah Gablac kreierte die erste gefährliche Szene der zweiten Hälfte, als ein Schuss von links knapp am langen Pfosten vorbeiging (38.). München dann aber wieder leichtem Übergewicht. Kirschbaum hatte mal eine Halbchance mit einem Rückhandschuss aus spitzem Winkel. Aber bis dato hatte Ciupka im Tor der Kölner noch nicht viel zu tun. Franzisca Hauke leitete mit einem exzellenten Solo eine Großchance ein, aber ihre mitgelaufene Stürmerin bekam den Ball in aussichtsreicher Position ans Schienbein (45.). Die größte der bisherigen Partie hatte dann Maike Cartsburg, nach guter Flanke von Mia Sehlmann, deren Torschuss von Ciupka gerade noch pariert werden konnte.
Kurze Zeit später rettete Ciupka gegen Hailey Brown. Der MSC war nun nah am Führungstreffer. Wohl auch ein Grund für die erste Auszeit, die Köln nahm, um das Team wieder neu einzustellen. Doch auch danach war München weiter am Drücker. Ciupka war gut draußen, als eine MSCerin auf der Rückhand zum Schuss kam (53.). Köln setzte sehr auf Konter. Grote schickte Pahl sehr stark, doch die Stürmerin bekam die Kugel nicht ganz unter Kontrolle (58.). Hauke und Gablac brachten Köln dann mit zwei starken Sololäufen über links gut nach vorn, aber es fehlte die Abnahme im Kreis.
Auf der anderen Seite hatte Katrin Zollner eine gute Schuss Chance mit der Rückhand, doch Ciupka hatte kein Problem mit dem flachen Ball (62.). Es ging weiter hin und her, aber ohne hochkarätige Chancen. Und dann war es eine brillante Einzelaktion von Rebecca Grote in der 68. Minute, die das Führungstor für Köln brachte. Sie führte einen Freischlag am Kreis schnell aus, ging rechts in den Kreis, umspielte noch zwei Abwehrspielerinnen und chippte den Ball dann halbhoch aus spitzem Winkel im kurzen Eck an Platten vorbei ins Tor. In der Schlussminute sah Köln dann nochmal Grün und München hatte, da Frenz ohnehin schon für Platten das Torwartleibchen trug, zwei Feldspieler in Überzahl. Doch auch das überstand die Lonnes-Truppe und durfte über den Final-Einzug jubeln.

Tore:
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0:1 Rebecca Grote (68.)

Strafecken:
MSC keine / RWK 3 (kein Tor)

Zuschauer: 1.000

Schiedsrichter:
Tim Meissner / Andreas Sehrt

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