U21-Damen: 2:1 gegen ChinaDie DHB-Juniorinnen haben den zweiten WM-Test in Norderstedt gewonnen

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U21-Damen: 2:1 gegen China

Die DHB-Juniorinnen haben den zweiten WM-Test in Norderstedt gewonnen

Der deutsche Juniorinnenkader hat am Mittwoch das zweite WM-Vorbereitungsspiel in Norderstedt auf der Anlage des HSV gegen China mit 2:1 (0:0) gewonnen. 20 Stunden nach dem 4:4 (2:2) im ersten Vergleich präsentierte sich das Team von Bundestrainer Haller vor allem defensiv stark verbessert und ließ gegen die athletisch erstklassige chinesische Auswahl so gut wie keine Torchance zu. Mit 8:0-Strafecken und auch einem Chancenplus aus dem Feld heraus, hätte der Sieg sogar noch deutlicher ausfallen können. So reichten die Tore von Pelegrina und Schaunig zum knappen Erfolg.

Marc Haller: „Unser Kader war hier ja deutlich verändert zu dem in Bad Kreuznach Pfingsten, weil wir einige Spielrinnen, die mit ihren Teams am Wochenende in der Bundesliga-Schlussphase noch wichtige Spiele haben, etwas schonen wollten. Dafür haben einige Spielerinnen aus der zweiten Reihe ihre Chance bekommen und sich auch gut verkauft. China hatte sehr spät angefragt, als unsere Jahrespläne schon alle fertig waren, aber jetzt bin ich sehr froh, dass wir diese Tests noch realisieren konnten, denn das war ein exzellenter Gegner, der uns stark gefordert hat. Zudem waren die Rahmenbedingungen hier beim HSV ganz hervorragend. Die haben sich viel Mühe gegeben!“

Die Deutschen hatten das Spiel am Dienstag, bei dem es kämpferisch und läuferisch gut lief, aber im defensivtaktischen Bereich gegen die schnellen Chinesinnen nicht immer alles funktionierte, mit Video- und Taktikbesprechungen aufbereitet. Und das Ergebnis war fürs Trainerteam sehr zufriedenstellend, denn die DHB-Auswahl erarbeitete sich eine klare Feldüberlegenheit, die auch in Chancen und Ecken umgemünzt wurde. Bis etwa zur zehnten Minute spielte sich das Geschehen noch viel im Mittelfeld ab, dann kam das Haller-Team zu ersten gefährlichen Aktionen.
Lara Birkner testete die chinesische Torfrau erstmals nach einer guten Hundekurve (12.). Hanna Granitzki scheiterte kurz darauf ebenfalls an der Torhüterin, die sich immer mehr im Mittelpunkt des Geschehens befand und eine erstklassige Leistung zeigte. So zum Beispiel bei einem Schuss von Maxi Marquardt und Nachschuss von Birkner in der 18. Minute. Die ersten zwei deutschen Ecken waren noch zu ungenau, beziehungsweise wurden abgelaufen (19./22.). Ein Rückhandschuss von India Kühnemann, nach vorherigem tollen Solo ab Mittellinie, wurde ebenfalls von der Keeperin der Gäste pariert.
Weil auch die Ecken drei bis fünf vor der Pause noch keinen Erfolg brachten, ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Doch auch nach dem Seitenwechsel blieb das DHB-Team am Drücker. Maike Schaunig klärte eine seltene gefährliche Aktion der Gäste (38.). Michelle Strobel hatte, nach gutem Anspiel von Julia Meffert, das 1:0 auf dem Schläger, verfehlte das Tor mit einem Stecher aber ganz knapp (46.). Die sechste deutsche Ecke wurde stark abgefangen, aber bei der siebten Standardsituation (55.), war es dann endlich soweit: Hanna Granitzki spielte für Teresa Martin Pelegrina auf Stecher, der dann auch zum 1:0 im chinesischen Tor landete.
Bis dahin hatten die Gäste noch nicht einmal gefährlich auf das von Noelle Rother gehütete deutsche Tor geschossen. In der Schlussphase sahen beide Teams Grüne Karten, so dass es etwas mehr Platz auf dem Kunstrasen gab. Als eine Chinesin in der 62. Minute nur mit einem Stockfoul im deutschen Kreis aufgehalten werden konnte, nutzten die Asiatinnen den fälligen Siebenmeter halbhoch links zum 1:1. Doch das DHB-Team wollte diesen Sieg unbedingt. China sah in der 63. Minute Gelb für ein Foulspiel. In Überzahl holten sich die Deutschen Ecke Nummer acht, die Maike Schaunig im Nachschuss zum 2:1-Siegtreffer verwandelte (65.). Letzte Chance der Partie hatte Maxi Marquardt, deren Rückhandschuss aber knapp am Tor vorbei strich (67.).

Tore:
-
---------------
1:0 Teresa Martin Pelegrina (KE, 55.)
1:1 China (7m, 62.)
2:1 Maike Schaunig (KE, 67.)

Ecken:
GER 8 (2 Tore) / CHN keine

Siebenmeter:
GER keine / CHN 1 (1 Tor)

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