Pro League: Klare NiederlageBeim 0:3 im zweiten Pro-League-Match in Amsterdam waren die Danas unterlegen

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Pro League: Klare Niederlage gegen den Weltmeister

Beim 0:3 im zweiten Pro-League-Match in Amsterdam waren die Danas unterlegen

07.03.2021 - Das deutsche Damenteam hat die zweite Pro-League-Begegnung in Amsterdam gegen Weltmeister Niederlande klar mit 0:3 (0:1) verloren. Wie beim 1:2 (1:0) am Samstag war es das dritte Viertel, in dem die Danas aus dem Takt gerieten und Oranje dies eiskalt mit einem Doppelschlag bestrafte, der die Partie vorentschied. Insbesondere in der Offensive war das DHB-Team zu ungefährlich, um den Weltranglisten-Ersten ins Wanken zu bringen.

Xavier Reckinger: „Ich denke, dass wir in der zweiten Hälfte zwar mehr mit Power nach vorn gespielt haben, aber dann machen wir leider die Fehler, die uns den Kopf kosten. Insgesamt bin ich mit den sechs Spielen in den letzten zehn Tagen sehr zufrieden. Es hat uns klar aufgezeigt, woran wir arbeiten müssen. Das war eine sehr wertvolle Wasserstandmessung auf dem Weg nach Tokio.“
Janne Müller-Wieland: „Das war enttäuschend. Man kann immer gegen Holland verlieren, aber die Art, wie wir es heute getan haben, war ärgerlich. Holland war heute deutlich besser als gestern, während wir heute nicht so in den Flow kamen.“

Der Start misslang diesmal komplett. Ein gefährlicher Querschlenzer im eigenen Viertel von Nike Lorenz wurde von Marloes Ketels abgefangen, die vor Tor quer passte. Zwar konnte Julia Sonntag den ersten Ball noch halten, war aber gegen den Nachschuss von Pien Dicke machtlos (2.). Das DHB-Team reagierte mit hohem Pressing, schnürten die Weltmeisterinnen eine ganze Zeit am eigenen Kreis ein, kamen aber zu keinem Abschluss.
Die Deutschen blieben vorn dran, hatten da mehr vom Spiel, kamen aber oft nicht durch die letzte Reihe der sehr stabilen niederländischen Abwehr durch. Von dem Lapsus kurz nach Beginn abgesehen, waren die Danas das aktivere, griffigere Team. Kurz nach Anpfiff des zweiten Viertels dann die erste Ecke für Oranje (17.), die Selin Oruz aber stark ablief. Julia Sonntag hielt kurz darauf einen Stecher von Matla aus kurzer Distanz stark (20.).

Die Danas danach mit guten, frühen Ballgewinnen und vielen Offensivaktion. Im Konter jedoch die zweite Ecke für Oranje, die Spezialistin Caia van Maasakker an den linken Pfosten setzte (25.). Die Weltmeisterinnen nun wieder mit mehr Ballbesitz. Maria Verschoer setzte einen Vorhandschuss am oberen rechten Toreck vorbei (27.), Welten verzog aus der Mitte rechts vorbei (28.). So ging es mit einer verdienten 1:0-Führung für den Weltranglisten-Ersten in die Pause. Das DHB-Team zwar sehr griffig und zielstrebig, war aber im Kreis deutlich ungefährlicher als der Gegner.

Nach einem Konter über rechts konnten die Niederländerinnen kurz nach der Pause nachlegen. Lidewij Welten bekam den Ball am Kreisrand und hatte aus kurzer Distanz kein Problem, Sonntag per Rückhandschuss zum 2:0 (34.) zu überwinden. Und dann wurde ein Ballverlust im Aufbau eiskalt bestraft, als die Gastgeberinnen schnell konterten und Welten erneut aus kurzer Distanz an Sonntag vorbei ins lange Eck schoss (36.).
Den Doppelschlag mussten die Danas erstmal verkraften. Die deutschen Aktionen in diesem Drittel oft ungenau und unkonzentriert. Holland viel zielstrebiger. In der 43. Minute die dritte Ecke, die van Maasakker dieses Mal an die Latte setzte. Das Viertel gehörte – wie am Samstag – zu eindeutig den Weltmeisterinnen, die die Partie dort erneut vorentschieden.

Dann musste Charlotte Stapenhorst für ein Stockfoul auf die Strafbank (47.). Die Danas überstanden die Unterzahl ohne weiteren Schaden, mühte sich dann, wieder zu eigenen Aktionen zu kommen, aber fanden an diesem Tag nicht die Mittel, die holländische Abwehr ernsthaft zu gefährden. Stattdessen sah Nike Lorenz nach einem Foul auch Grün (54.). Auch die Phase wurde überstanden, doch für eigene Angriffe fehlte langsam auch die Kraft.
Die letzten eineinhalb Minuten dann mal die Deutschen in Überzahl, als Xan de Waart Grün sah. Doch auch da ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
1:0    Pien Dicke (2.)
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2:0    Lidewij Welten (34.)
3:0    Lidewij Welten (36.)
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Ecken:
NED 3 (1 Tor) / GER keine

Schiedsrichter:
Celine Martin-Schmets (BEL) / Coen van Bunge (NED)

Video-Schiedsrichter:
Frank van’t Hek (NED)

» der deutsche Kader am Sonntag

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