U21-Herren: WM kann kommen!Die Mannschaft von Valentin Altenburg ist gut in Lucknow (Indien) angekommen

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U21-Herren: WM kann kommen!

Die Mannschaft von Valentin Altenburg ist gut in Lucknow (Indien) angekommen

06.12.2016 - Die deutschen Junioren sind mit voller Besetzung am Wochenende in Lucknow im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh angekommen. Alle 18 Nominierten sind fit und einsatzfähig. Ziel ist es nun erst einmal, sich zu akklimatisieren und die Zeitumstellung – Lucknow ist viereinhalb Stunden voraus im Vergleich zur deutschen Zeit – zu verarbeiten. Das Klima schwankt im Nordosten des Subkontinents in direkter Nähe zu Nepal von sehr heiß bis bitterkalt.

Bundestrainer Valentin Altenburg weiß, dass die Titelverteidigung in Indien ein sehr anspruchsvolles Unterfangen wird, und das nicht nur, weil einige Konkurrenten mit einer Reihe von Olympioniken antreten, während Timm Herzbruch der einzige Deutsche ist, der auch in Rio mit die Bronzemedaille gewann. „Es wäre genauso schwer, wenn auch noch Moritz Trompertz und Tom Grambusch mitgefahren wären“, so Altenburg. „weil die Konkurrenz einfach sehr stark ist und der Modus mit der kurzen Gruppenphase und dem zwischengeschalteten Viertelfinale sehr anspruchsvoll ist.“

Eigentlich sei nahezu jedes Spiel bereits ein Endspiel, sagt Altenburg mit Blick auf den Turnierverlauf der Juniorinnen-WM, wo die einzige Vorrunden-Niederlage gegen den späteren Weltmeister dem DHB-Team bereits im Viertelfinale den Titelverteidiger Niederlande als Los bescherte. „Aber unser Ziel ist es schon, Weltmeister zu werden!“, so der Bundestrainer. „Und dafür haben wir ins Lucknow die Spieler dabei, die sich am besten darauf fokussieren können und Bock haben, ihre besten Leistungen abzurufen. Das ist extrem wichtig! Fakt ist: Wir haben eine starke Truppe – andere aber auch.“

In der Vorrundengruppe mit Neuseeland, Spanien und Japan sieht Altenburg keinen klaren Favoriten. Die Japaner seien technisch stark, Spanien exzellent in Zweikämpfen und im Konterspiel und die Neuseeländer hätten ihre Stärken im Athletischen. „Alle sind schlagbar - das werden völlig unterschiedliche Spiele!“ Vor Ort wird die Mannschaft noch Trainingsspiele gegen Südafrika und England bestreiten, die beide mögliche Viertelfinalgegner sein könnten, ebenso wie Gastgeber Indien, den der Bundestrainer nach den Erkenntnissen aus den Vorbereitungsturnieren zu den Top-Favoriten zählt.

Damit drohe bereits ein Knaller-Viertelfinale, ähnlich wie bei den U21-Damen, aber so sei nun mal der Modus, damit müsse man umgehen, weiß man im deutschen Lager. Aufs Feld geführt wird das DHB-Team von den frisch gewählten Kapitänen Constantin Staib und Ferdinand Weinke. „Beide verfügen über viel Erfahrung – Consti ja auch schon im A-Kader und Ferdi unter anderem von der Hallen-EM im eigenen Land in Leipzig – zudem sind sie in Bezug auf Laufbereitschaft und Einsatz absolute Vorbilder, was sie aus meiner Sicht zu idealen Kapitänen macht“, so Altenburg.

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