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Folgt Knechten auf Breucker?

DHB-Vizepräsidentin Jugend tritt nicht mehr an / Andreas Knechten als Nachfolger vorgeschlagen

02.02.2021 - Anette Breucker wird sich beim digitalen Bundesjugendtag des DHB am 13. März nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Die Stuttgarter Juristin hat sich entschieden, nach dreieinhalb Jahren an der Spitze des Bundesjugendvorstands und zuvor einigen Jahren als Mädchen- und auch Jugendsportwartin des DHB, nicht mehr als Vizepräsidentin Jugend zur Verfügung zu stellen. Als Nachfolger ist der Mülheimer Andreas Knechten vorgeschlagen.

„Ich habe einfach gemerkt, dass ich mich auf die Jugendveranstaltungen nicht mehr so gefreut habe wie am Anfang, sondern dass die Aussicht auf die zahlreichen auswärtigen Wochenenden mich neben dem Beruf manchmal vielleicht fast beschwert hat“, erklärt Breucker ihren Rückzug. „Zudem haben wir bei den Sitzungen des Bundesjugend-Vorstands die Frequenz erhöht, um auch die Transparenz in das Präsidium und die anderen Gremien zu erhöhen. Das ist super, aber bedeutet eben auch noch mehr Engagement. Und letztlich haben mein Mann und ich ein neues Ehrenamt angenommen – wir bieten uns für Säuglinge, die in der Stuttgarter Babyklappe abgegeben werden, als Durchgangspflege-Eltern für je zwei Monate an, ehe sie in eine neue Familie kommen – was auch ein zusätzliches Engagement fordert.“

Die Idee, den langjährigen Mülheimer Bundesliga-Schiedsrichter Andreas Knechten als Nachfolger vorzuschlagen, kommt von Anette Breucker selbst: „Andreas ist seit einiger Zeit Vorsitzender des Jugend-Schiedsrichter- und Regelausschusses. Sein hohes Engagement und seine Verlässlichkeit sind uns allen – sowohl mir als auch Jugendsekretärin Wibke Weisel, mit der ich mich dazu eng ausgetauscht habe – sehr positiv aufgefallen. Deshalb habe ich ihn angesprochen.

Der 42-jährige Vertriebsreferent bei der ERGO Versicherungsgruppe deutete recht bald seine Bereitschaft an, wollte aber die Arbeit im Jugend-SRA in guten Händen wissen. Da dort zurzeit kein Nachfolger in Sicht war, möchte er das Gremium erweitern, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen, und erst einmal beide Funktionen ausüben, sollte er im März das Votum der Delegierten auf dem Bundesjugendtag erhalten.

„Bislang hatte ich ausschließlich positive Reaktionen“, erzählt Knechten, der beim digitalen Bundesjugendrat vor zwei Wochen den Vertretern der Landesverbände schon als Kandidat für das Amt präsentiert wurde. Auch das aktuelle DHB-Präsidium kann sich die Zusammenarbeit mit dem Mülheimer gut vorstellen. „Ich finde gut, dass damit ein verjüngter Neustart gelingen würde“, sagt auch Wibke Weisel.

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