Europapokal: Mülheim in WienAn diesem Wochenende greift Uhlenhorst Mülheim beim Europapokal in Wien (AUT) nach dem Titel.

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Europapokal: Mülheim in Wien

An diesem Wochenende greift Uhlenhorst Mülheim beim Europapokal in Wien (AUT) nach dem Titel.

08.02.2017 - An diesem Wochenende greift der entthronte Deutsche Hallenmeister Uhlenhorst Mülheim beim Europapokal in Wien (AUT) doch noch nach einem Titel. Trainer Omar Schlingemann sieht sein Team allerdings vor einer echten Herausforderung.

Seit dem aus Mülheimer Sicht verfrühten Ende der Hallensaison mit der Enttäuschung, bei der Endrunde vor eigenem Publikum nicht dabei gewesen zu sein, haben die Ruhrstädter "einfach weiter trainiert. Mehr konnten wir ja nicht machen, denn Testspiele waren nicht möglich", berichtet Coach Schlingemann. "Wichtiger war aber, die Köpfe wieder frei zu bekommen und die Enttäuschung zu verarbeiten." Jetzt allerdings seien seine Jungs wieder heiß auf die Möglichkeit, einen internationalen Titel holen zu können. "Wir müssen den richtigen Fokus haben und den Bock entwickeln für dieses Turnier. Das ist ein hartes Pensum für alle."

Schlingemann warnt allerdings davor, die Gegner zu unterschätzen. In der Vorrunde bekommt man es mit dem polnischen Vertreter WKS Grunwald Poznan, dem englischen Meister East Grinstead HC, der unter anderem den Berliner Lukas Kilpper aufbietet, und dem russischen Team von Dinamo Stroitel aus Jekaterinburg zu tun. "Das sind alles Meister, also richtig gute Teams", weiß Mülheims niederländischer Trainer, für den es das erste Hallenhockey-Europapokalturnier sein wird. "Die Russen sind extrem erfahren und eingespielt, die Polen bieten die halbe Nationalmannschaft auf."

Noch ein wenig stärker sieht er allerdings die andere Vorrundengruppe, aus der möglicherweise der Halbfinalgegner kommen wird. "Ich habe Amsterdam schon beobachtet. Das ist das Gros der Hallen-Weltmeister, udn die spielen wichtig gut. Und der österreichische Meister gehört für mich ebenfalls zu den Mitfavoriten." Als erste Zielsetzung gibt Schlingemann dennoch das Halbfinale aus. "Das wird schon nicht leicht, da müssen wir gut vorbereitet sein. Aber wir haben getan, was wir können, und ich denke, dass wir zuversichtlich in das Turnier gehen können." Nicht zum Einsatz kommen wird allerdings Keeper Lennart Küppers, der an einer Rückenverletzung laboriert und wohl ausfällt.

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