U16 und U17: Beide DHB-Teams in Mannheim vornDie U16-Jungs gewinnen durch starkes 4:3 Pfingstmontag gegen Niederlande das Pfingstturnier in Mannheim vor der neuen U17-Perspektivmannschaft

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U16 und U17: Beide DHB-Teams in Mannheim vorn

Die U16-Jungs gewinnen durch starkes 4:3 Pfingstmontag gegen Niederlande das Pfingstturnier in Mannheim vor der neuen U17-Perspektivmannschaft

Mit einem 4:3-Sieg über die Niederlande konnten die deutschen U16-Jungen nicht nur das letzte Spiel, sondern auch das Pfingstturnier in Mannheim für sich entscheiden. Eine Viertelstunde vor Schluss sah es noch nicht danach aus, als die Holländer ein 0:2 plötzlich zu einer 3:2-Führung gedreht hatte. Doch das Team von Bundestrainer Benedikt Schmidt-Busse konnte der Partie noch einmal eine Wende geben. Schon ein Unentschieden hätte der DHB-Auswahl zum Gesamtsieg gereicht.

Durch das vorangegangene 5:5 zwischen der deutschen U17 und Malaysia bekam die abschließende Partie zwischen der deutschen U16 und den Niederländern Endspielcharakter. Die Holländer hätten mit einem Sieg noch beide DHB-Teams in der Tabelle überflügeln können. Doch davon war das Oranje-Team eine Halbzeit lang ganz weit entfernt. Die deutsche Mannschaft hatte die Partie schnell im Griff. Das spiegelte sich auch bald im Ergebnis wieder. Masi Pfandt (13.) und Robert Duckscheer (31.) schossen die verdiente 2:0-Halbzeitführung heraus, hinten hielt der einmal mehr starke Anton Brinckman den Kasten sauber.
Dass die Partie in der zweiten Hälfte noch eine echte Dramatik bekommen würde, konnte zur Halbzeitpause niemand ahnen. „Wir haben beim 2:0 und später beim 2:1 noch gute Konterchancen“, blickt Schmidt-Busse auf eine vertane frühe Entscheidung zurück. So kam es anders. Mit dem 1:2 per Siebenmeter (43.) startete die holländische Aufholjagd. „Wir haben einfach zu viel Spielkontrolle abgegeben und es uns dadurch unnötig schwer gemacht“, kritisierte der Bundestrainer. Der Gegner witterte seine Chance und schoss zwei weitere Tore (52./55.).
Das 2:3 setzte im deutschen Team noch einmal Kräfte frei. „Die Jungs haben sich noch einmal gegenseitig gepusht“, brauchte Schmidt-Busse selber gar keine aufmunternden Worte. Eine feine Einzelleistung von Luca Wolff, die er mit einer argentinischen Rückhand zum 3:3 abschloss, brachte die deutsche Mannschaft acht Minuten vor Ende wieder auf Kurs Turniersieg. Das Ergebnis konnte nicht nur gehalten werden. In der Schlussminute sorgte Justus Weigand mit der verwandelten zweiten deutschen Ecke für den 4:3-Siegtreffer. „Wir wollten auf Sieg spielen. Ich denke, dass unser Erfolg trotz des Durchhängers nicht unverdient war“, bilanzierte Benedikt Schmidt-Busse.
Gefallen hat dem DHB-Coach nicht nur der reine Fakt des Turniersieges, sondern die Art und Weise, wie seine Truppe toll und geschlossen mitzog. Dazu zählte auch eine kurzfristig Rückholaktion. Nach dem Auftaktspiel gegen Malaysia (6:1) konnten die angeschlagenen Niklas Schippan, Emil Schaefer und Fabio Schütze nicht mehr mitwirken. Kurzerhand kamen Maximilian Dickel, Moritz Ludwig und Xaver Kalix aus Mülheim und München noch einmal nach Mannheim angereist, wo sie zuvor die beiden Schweiz-Länderspiele mitbestritten hatten. „Jeder Spieler hat hier sehr viel Erfahrung sammeln können, und mir hat es mit dem Team auch unfassbar viel Spaß gemacht“, blickte Schmidt-Busse auf eine intensive Woche mit fünf Länderspielen zurück.

Tore:
1:0 Masi Pfandt (13.)
2:0 Robert Duckscheer (31.)
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2:1 Ties Klinkhamer (7m, 43.)
2:2 Bodie Berenos (52.)
2:3 Pepijn Reyenga (55.)
3:3 Luca Wolff (62.)
4:3 Justus Weigand (E, 70.)

E: 2 (1) / 4 (0)
7m: 0 / 1 (1)
Grün: 0/1
Gelb: Schifferings, Kutter

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