Olympia-Aus wegen VerletzungUnser Spitzenschiedsrichter Christian Blasch musste seine fünfte Olympia-Teilnahme absagen

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Olympia-Aus wegen Verletzung

Unser Spitzenschiedsrichter Christian Blasch musste seine fünfte Olympia-Teilnahme absagen

30.06.2021 - Mit seiner fünften Olympia-Teilnahme wird es nichts: Christian Blasch hat seine fest geplante Tokio-Reise beim Hockey-Weltverband abgesagt. Der deutsche Spitzenschiedsrichter laboriert an einer Knieverletzung.

„Nach einem Bundesligaspiel tat mit plötzlich das Knie weh, ohne dass ich mir einer falschen Bewegung bewusst gewesen wäre“, erzählt der 46 Jahre alte Mülheimer den Hergang des Malheurs. Die inzwischen eingeholte ärztliche Diagnose war ernüchternd: Meniskus gerissen, Knorpel beschädigt. „Ich habe Tokio am Tag der Diagnose bereits abgesagt“, stand für Blasch sofort fest, dass er sich nicht auf einen ungewissen Wettlauf gegen die Zeit einlassen wollte. Denn nach der Arthroskopie war klar, dass er sein rechtes Knie sechs Wochen lang nicht belasten und sich in dieser Zeit nur mit Unterarmstützen bewegen darf. „Es ist schade, aber ich denke, dass ich vier sensationelle Spiele gehabt habe. Insofern werde ich es verschmerzen“, trägt der Routinier, der 2016 in Rio das Finale pfiff, die Absage mit Fassung.

Wer befürchtet, dass Christian Blasch den Vorfall zum Anlass nimmt, seine immerhin schon 28 Jahre währende Zeit als Bundesliga-Unparteiischer mit 582 geleiteten BL-Partien still auslaufen zu lassen, der irrt. „Ich hoffe, zum Saisonstart im September wieder fit zu sein. Aber schauen wir mal, was das Knie sagt“, so der aktuelle Patient.

Für Blasch wird der Spanier Francisco Vazquez, der von der FIH von vornherein als Reserveschiedsrichter nominiert war, nachrücken.

Deutschland ist in Tokio bei den Unparteiischen durch Michelle Meister (42) und Benjamin Göntgen (37) vertreten. Für die Köpenickerin wird es der zweite Olympiaeinsatz nach Rio 2016, der Aachener steht vor seiner olympischen Premiere.

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