HONAMAS: Diesmal 2:3 verlorenEM-Vorbereitung der Herren in Krefeld: Deutschland - Niederlande 2:3 (1:1)

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HONAMAS: Knappes 2:3 (1:1) gegen die Niederlande

EM-Vorbereitung der Herren in Krefeld: Deutschland - Niederlande 2:3 (1:1)

28.07.2019 - Die deutschen Herren haben 48 Stunden nach dem 3:2-Erfolg gegen die Niederlande in Krefeld das zweite Match gegen den Europameister mit dem gleichen Resultat verloren. Dabei zeigten die HONAMAS eine gute Form, kreierten viele Torchancen, waren nur nicht effektiv genug, um auch die zweite Partie als Sieger zu beenden. Mathias Müller hatte das DHB-Team mit einer Eckenvariante in Führung gebracht und Florian Fuchs die zwischenzeitliche Gästeführung zu Beginn des letzten Viertels ausgeglichen, ehe Bjorn Kellerman zwei Minuten vor Ende noch das Siegtor für Oranje gelang. 

Stefan Kermas: „Eine am Ende ärgerliche Niederlage, wobei das heute ein über weite Strecken gutes Hockeyspiel war. Wir hatten unsere Schwächephase im dritten Viertel, da hat uns ein bisschen Energie gefehlt, konnten das Spiel nicht so deckeln. Mit Dreivierteln des Spiels bin ich sehr zufrieden, denn wir hatten genug eigenen Chancen, uns mit mehr Toren zu belohnen. Ärgern müssen wir uns darüber, dass wir zum Teil hochkarätige Chancen haben liegen lassen. Es war nicht konsequent genug bis zum Ende gespielt. Dann haben wir durch einen Abstimmungsfehler noch das 2:3 kassiert. Aber wir haben in den zwei Partien gesehen, dass wir auf Augenhöhe mitspielen und es dann auf Kleinigkeiten ankommt, die solch ein Spiel entscheiden. Die werden wir uns angucken. Insgesamt waren die beiden Holland-Spiele ein guter Entwicklungsschritt Richtung Europameisterschaft.“

In der Startphase hatten die Gäste mehr Anteile, kamen gleich in der 1. Minute zu einer Ecke, die Victor Aly aber ebenso parierte wie einen Schuss von Jeroen Hertzberger drei Minuten später und eine Chance von Thierry Brinkman (6.). Mit dem ersten gefährlichen Angriff holte sich das DHB-Team, bei dem Lukas Windfeder sein 100. Länderspiel im DHB-Dress absolvierte, die erste Ecke. Und die war als Variante auf Rausgeber Mathias Müller sofort erfolgreich (7.).
Die Holländer antworteten kurz nach der ersten Viertelpause, als Hertzberger quer passte und Terrance Pieters den Ball zum Ausgleich ins Tor blockte (17.). Dann waren erst die Deutschen in Unterzahl, als Timur Oruz Grün sah, doch Kellerman verstoppte frei vor Aly die beste Chance. Dann sah Kellerman selbst Grün und erst setzte Christopher Rühr einen Schuss nach Solo knapp neben das Tor (23.), dann hätte Fuchs aus dem Gewühl fast die erneute Führung erzielt, aber Sam van der Ven im Gästetor rettete stark (24.).

Nach der Pause hatte erneut Fuchs das 2:1 auf dem Schläger, aber sein Rückhandschuss wurde von van der Ven gehalten (32.). Auf der anderen Seite machte es Routinier Hertzberger besser, der frei stehend im Kreis an den Ball kam und mit der Vorhand links unten Aly überwand (39.). Dann kassierten die Gäste in Folge Grün gegen Billy Bakker und Gelb gegen Mink van der Weerden und waren dadurch Ende drittes, Anfang viertes Viertel in Unterzahl.
Dan Nguyen (44.) konnte die Überzahl noch nicht nutzen, aber Florian Fuchs tat dies in der 47. Minute, als er eine Rückhandflanke von Rühr zum 2:2 einblockte. Beide Teams hatten nun noch Chancen auf den Siegtreffer. Doch während Marco Miltkau Pech hatte, der von Herzbruch bedient einen Lupfer probierte, welcher auf der Linie für den bereits geschlagenen Keeper gehalten wurde, machte es Bjorn Kellerman besser. Er wurde von einem langen Ball am deutschen Kreis gefunden, drehte sich auf die Rückhand und traf zum 2:3 (57.). Kermas nahm dann zwar noch Aly vom Feld, um einen elften Feldspieler für ein künstliches Überzahlspiel zu bringen, aber Florian Fuchs verpasste einen guten Flankenball am langen Pfosten knapp, so dass es zum Remis nicht mehr reichte.

Tore:
1:0    Mathias Müller (KE, 10.)
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1:1    Terrance Pieters (17.)
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1:2    Jeroen Hertzberger (39.)
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2:2    Florian Fuchs (47.)
2:3    Bjorn Kellerman (58.)

Ecken:
GER 1 (1 Tor) / NED 1 (kein Tor)

Schiedsrichter:
Coen van Bunge (NED) / Benjamin Göntgen (GER)

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