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HockeyScouts wichtig für breitensportliche Arbeit

Interview mit DHB-Sportentwicklungsreferentin Linda Sandkaulen zum Thema HockeyScouts

28.07.2016 - Mitte September wird es im bayerischen Schwabach den zweiten HockeyScout-Lehrgang dieses Jahres geben. Die HockeyScouts bereichern die Breitensportarbeit in den Vereinen seit über zehn Jahren mit Ideen und Anregungen, die sie von den Lehrgängen mitbringen, und tragen einen großen Teil dazu bei, dass Hockey im Vergleich zu den meisten anderen Sportarten in Deutschland kontinuierlich wächst. Wir haben ein Interview mit Linda Sandkaulen, DHB-Referentin Sportentwicklung, über das Themenfeld HockeyScout und deren Entwicklungspotenzial geführt.

Für die, die es noch nicht wissen: Was sind zu allererst einmal „HockeyScout-Lehrgänge“?
Die Lehrgangsidee wurde vor über zwölf Jahren von der damaligen DHB-Breitensportreferentin Otti Bombitzki gemeinsam mit dem Breitensportausschuss-Mitglied Joachim Giesecke ins Leben gerufen. Seit dem ersten Lehrgang 2004 in Köln ist die Veranstaltung fester Bestandteil der DHB-Sportentwicklung. Es werden grundlegende Praxisinhalte vermittelt und unter anderem die Durchführung von Schul-Vereins-Kooperationen besprochen. Der HockeyScout Lehrgang dient als Unterstützung für Vereine im Allgemeinen und zur Sicherung des Hockeynachwuchses durch Arbeit in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten


An wen richten sich die Lehrgänge im Speziellen und welche Voraussetzungen muss man als Teilnehmer erfüllen?
Jeder ist willkommen, ob Eltern, Betreuer, FSJler, Lehrer oder einfach nur interessierte Personen oder Vereinsengagierte, die das Thema Schulkooperationen im Verein weiterbringen möchten. Das Teilnehmerfeld ist immer sehr breit gefächert und alle Hockeystufen sind vertreten.

Wie ist der Lehrgang inhaltlich aufgebaut?
Ein HockeyScout-Lehrgang findet von Freitag 17.00 Uhr bis Sonntag 12.30 Uhr statt. Es gibt sowohl Theorie als auch Praxiseinheiten. Es werden Fragen besprochen wie: „Wie starte ich eine Schulhockey-AG“ oder „Wie können Schul-Vereins-Kooperationen gestaltet werden?“. In den Praxiseinheiten wird den Teilnehmern gezeigt, wie sie Hockey lehren können. Dort fangen wir wirklich an der Basis an, wie ein Schläger denn überhaupt festgehalten wird. Denn das ist bei den Schülern nicht selbstverständlich.

Was kostet die Teilnahme an dem Wochenend-Lehrgang?
Die Kosten für Übernachtung, Mahlzeiten, Vortragsunterlagen übernimmt die DHB-Sportentwicklung. Für die Teilnehmer entstehen lediglich die Fahrtkosten und persönliche Ausgaben.

Wie wird der HockeyScout Lehrgang angenommen?
Die Nachfrage ist sehr gut. Meistens gibt es mehr Interessenten als Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. Der zweite HockeyScout-Lehrgang dieses Jahres findet in Schwabach vom 16. bis 18. September statt. Sie können sich über bos@deutscher-hockey-bund.de anmelden.

Stehen die Teilnehmer auch nach den Maßnahmen noch in Kontakt zueinander?
Die Teilnehmer können sich nach dem Lehrgang nach Belieben austauschen und auch wir stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Die Teilnehmer werden regelmäßig von uns über wichtige Themen informiert und erhalten zwei Mal im Jahr einen Newsletter. Es rufen auch immer mal wieder HockeyScouts an und berichten über ihre Tätigkeit.

Wie wichtig ist die Maßnahme für den DHB?
Die HockeyScout-Lehrgänge stehen seit mehr als 10 Jahren fest im Kalender der Sportentwicklung und das wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern. Der Bedarf nach Informationen, Starthilfen und Praxisbeispielen rund um die Themen Hockey an Schulen und Kooperationen ist immer gegeben. Vor allem die immer wieder ausgebuchten Lehrgänge sprechen für das Interesse an den Themen seitens der Vereine.

Siehst du Entwicklungsmöglichkeiten für die HockeyScout-Lehrgänge?
Die theoretischen Themeninhalte werden natürlich immer an die Umstände und verschiedenen Entwicklungen in Schule, Gesellschaft und Verein zugeschnitten und mit aktuellen Informationen gefüllt.

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