EHL: MHC und Köln stehen im KO8EHL, KO16: MHC – Hampstead & Westminster 2:1 (1:0) / Three Rock Rovers – RWK 2:4 (0:2)

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EHL: Mannheimer HC und Rot-Weiss Köln ziehen nach Siegen in KO8 ein

EHL, KO16: MHC – Hampstead & Westminster 2:1 (1:0) / Three Rock Rovers – RWK 2:4 (0:2)

06.10.2019 – Die Herren des Mannheimer HC und von Rot-Weiss Köln sind in der KO16 der Euro Hockey League in Barcelona in die Runde der letzten Acht gezogen und treffen zu Ostern 2020 unter anderem auf die vier Topclubs der europäischen Ligen, darunter den Deutschen Meister Uhlenhorst Mülheim. Der MHC machte am Sonntag den Auftakt und tat sich beim 2:1 (1:0) gegen den englischen Titelträger Hampstead & Westminster in einer wesentlich intensiveren Partie als zwei Tage zuvor deutlich schwerer. Zudem hatten die Kurpfälzer in der Folge einen herben Verlust zu beklagen. Auch Rot-Weiss Kölns Gegner, der irische Meister Three Rock Rovers, leistete entschieden Gegenwehr, musste sich aber Ende beim  4:2 (2:0) aus Kölner Sicht geschlagen geben. Den Domstädtern reichten ein zwischenzeitliches 2:0 und 3:1 nicht, um die Partie vorzeitig zu entscheiden. Erst in der Schlussphase, als Three Rock ohne Torwart spielte, machte Rühr den Sack zu. (Fotos: worldsportpics.com)

„Es ist ein bittersüßer Sieg“, stellte MHC-Coach Michael McCann mit Blick auf die Handverletzung von Danny Nguyen im dritten Viertel fest, die den Mannheimer Leistungsträger wohl für einige Zeit außer Gefecht setzen wird. „Daher ist die Stimmung gerade eher gedämpft“, so McCann, „Als Trainer bin ich aber ganz stolz, dass die Mannschaft hier in zwei Spielen die bisher beste Saisonleistung gebracht hat und wir uns für die Endrunde qualifiziert haben.“

„Die Spritzigkeit hat gefehlt und spielerisch haben wir absolut keine Glanzleistung abgeliefert“, resümierte Rot-Weiss-Trainer André Henning nach dem Spiel und begründete dies vor allem mit der zurückliegenden intensiven Bundesligasaison. „Nach der 2:0-Führung hatten wir das Spiel eigentlich komplett im Griff und haben die Gegentreffer nur durch eigene Fehler komplett selbst eingeleitet. Auch wenn aufgrund der Umstände ein super Niveau nicht zu erwarten war, haben wir den Sieg doch verdient nach Hause gebracht.“

Rot-Weiss Köln macht spät den Deckel drauf

Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da brachte Mats Grambusch die Kölner nach Doppelpass mit Christopher Rühr in Führung (4.). Dann lag der zweite Kölner Treffer in der Luft: Erst verfehlte wieder Grambusch das irische Tor knapp, kurz darauf strich eine Rühr-Ecke am Kasten vorbei und Jonas Gomolls Stecher parierte Three Rocks Torwart Shane O’Brien sehenswert. Dann hatte der irische Keeper aber doch das Nachsehen gegen Jan Fleckhaus, als dieser sich im irischen Aufbau den Ball eroberte und im Doppelpass mit Gomoll den Ball durch einen Dropkick etwas glücklich zum 2:0 verwandelte (19.).

Die Iren kamen besser aus der Pause und verkürzten 50 Sekunden nach Wiederanpfiff mit ihrer ersten Strafecke auf 1:2. Köln zeigte sich nur kurz irritiert, in der 36. Spielminute stellte Tom Grambusch mit einem abgefälschten Eckenschlenzer die Kölner Zwei-Tore-Führung wieder her. Doch die Kölner Defensive blieb fahrig: Ein Siebenmeter brachte die Rovers wieder zurück ins Spiel: 2:3 in der 39. Spielminute. Sekunden vor Ende des dritten Viertels hatte Mark English sogar den erneuten Ausgleich auf der Kelle, Victor Aly im Kölner Kasten rettete aber in höchster Not. Three Rocks schien zu Beginn des Schlussviertels dichter am nächsten Treffer zu sein, eine Eckenvariante verpassten die irischen Stürmer nur knapp. Drei Minuten vor dem Ende nahm Three Rock den Torwart aus dem Spiel, der aber kurz darauf für einen Siebenmeter wieder aufs Feld durfte: Rühr verwandelte aber sicher oben rechts und sorgte mit dem 4:2 85 Sekunden vor dem Ende für die endgültige Entscheidung.

Mannheim zahlt hohen Preis für Einzug in KO8

Bereits am Sonntagmorgen hatten die Mannheimer Herren das erwartet schwerere Spiel gegen den englischen Meister Hampstead & Westminster, der nach einem ersten Abtasten zu den ersten guten Möglichkeiten kam. Zweimal bewahrte Lukas Stumpf im Mannheimer Tor seine Vorderleute in der Anfangsphase vor einem Rückstand. 45 Sekunden vor Ende des ersten Viertels landete dann aber ein langer Pass bei Raphael Hartkopf tief links im gegnerischen Kreis, der U21-Europameister legte quer vors englische Tor und am langen Pfosten konnte Luis Knisel im Nachschuss zur Mannheimer Führung verwandeln (15.).

Es lief bereits die zweite Halbzeit, als Hartkopf das 2:0 auf dem Schläger hatte, aber nur die Latte traf (35.). Stattdessen feierte das mit zahlreichen britischen Nationalspielern gespickte Team aus England vier Minuten später den Ausgleich: Matt Guise-Brown verwandelte eine Strafecke zum 1:1 (39.). Abermals vier Minuten später verhinderte Stumpf gegen Guise-Brown in ähnlicher Situation den Rückstand. Auf der anderen Seite machte es Gonzalo Peillat besser, als er die Mannheimer Ecke zum 2:1 im englischen Kasten unterbrachte (47.). Dann entschied Stumpf auch den dritten Teil des persönlichen Duells mit Guise-Brown für sich, parierte die nächste Ecke und hatte dann auch ein bisschen Glück, als die Engländer den Nachschuss verpassten. Am Ende musste Mannheim teilweise eine doppelte Unterzahl verkraften, nachdem H&W erst den Torwart herausnahm und Lucas Vila Gelb sah, konnte die knappe Führung aber über die Zeitbringen und damit den Einzug ins KO8 feiern.

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