U18-Damen: 3:2 vs. NiederlandeWas sich mit dem 4:4 vom Samstag schon andeutete, fand am Sonntag seine Bestätigung

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U18-Damen: 3:2 vs. Niederlande

Was sich mit dem 4:4 vom Samstag schon andeutete, fand am Sonntag seine Bestätigung

Was sich mit dem 4:4 vom Samstag schon andeutete, fand am Sonntag seine Bestätigung. Deutschlands U18-Mädchen befinden sich zwei Wochen vor der Europameisterschaft im irischen Cork mit Titelverteidiger Niederlande auf Augenhöhe. Im zweiten Länderspiel in Hilversum gab es nach Toren von Emily Kerner, Katharina Kirschbaum und Camille Nobis sogar einen 3:2-Sieg für die Mannschaft von Bundestrainer Markku Slawyk. „Das sind schöne Ergebnisse, die auch absolut verdient waren. Aber wir werden weiter auf Inhalte gucken“, will Slawyk sich von den Prestigeerfolgen über den Marktführer nicht blenden lassen.

Wie schon im ersten Vergleich entwickelte sich trotz tropisch heißer Witterung ein hochklassiges Spiel. Das Tempo war hoch, die Zweikämpfe rassig, die taktischen Manöver raffiniert. Die Holländerinnen begannen mit wütenden Attacken, die das deutsche Team aber gut parierte. Nach 22 Minuten erhielten die Gastgeberinnen ihre erste Strafecke. Die deutsche Abwehr konnte den Ball zweimal verteidigen, doch der nochmalige Nachschuss brachte dann das holländische 1:0.
Die Reaktion der DHB-Auswahl folgte prompt. Im gegnerischen Kreis tanzte Emily Kerner gleich drei Niederländerinnen aus und versetzte mit ihrem Abschluss auch noch die Keeperin – 1:1 (26.). Der Ausgleich beflügelte das deutsche Team, das in der Folge auf die Führung drängte. Doch kurz vor der Pause gab es den Rückschlag, als das Oranje-Team in eine Hundekurven-Situation gelangte und daraus das 2:1 erzielen konnte (33.).
Auch dies verdaute die deutsche Mannschaft, die sich in der zweiten Halbzeit nicht unterkriegen ließ und mutig nach vorne spielte. Gut zehn Minuten vor Schluss wurde der starke Auftritt belohnt. Erst glich Katharina Kirschbaum nach erfolgreicher Eckenvariante auf der Hereingeberposition aus (59.), dann traf Camille Nobis argentinisch zum 3:2 (61.). Den knappen Vorsprung verteidigten die Deutschen leidenschaftlich bis zum Schlusspfiff.
„Das gibt einen guten Push und verleiht zusätzliches Selbstvertrauen“, sagt Teammanagerin Michaela Scheibe über die Resultate, die Markku Slawyk als Bestätigung dafür sieht, „dass wir gut im Prozess sind. Und trotzdem ist noch Luft nach oben“. Seinen EM-Fahrerinnen gibt der Bundestrainer individuelle Trainingspläne mit, bis man sich am 21. Juli in Köln zum Start des EM-Unternehmens wieder trifft.

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