DHC-Damen an Europas SpitzeEuroHockey Indoor Club Cup 2020, Den Haag (NED), Finale: hdm Den Haag (NED) – Düsseldorfer HC 2:4 (1:1)

Coronakrise: Infos für VereineDie DHB-Sportentwicklung hat eine Linksammlung erstellt, um Vereinen Hilfestellung bieten zu können

Hockey-Jugend-NetzwerkNeue Herausforderungen erfordern neue Lösungen! Kennt Ihr das Hockey-Jugend-Netzwerk

Rückrundenstart Bundesliga9./10. Mai wurde als frühester potenzieller Fortsetzungstermin der Bundesliga festgelegt

····

Europapokal: DHC-Damen schlagen im Finale Gastgeber hdm Den Haag

EuroHockey Indoor Club Cup 2020, Den Haag (NED), Finale: hdm Den Haag (NED) – Düsseldorfer HC 2:4 (1:1)

16.02.2020 – Die Damen des Düsseldorfer HC sind Europapokalsieger 2020! Das Team von Trainer Nico Sussenburger eroberte mit dem 4:2 gegen den hdm Den Haag, zugleich Gastgeber des EuroHockey Indoor Club Cups 2020, zum zweiten Mal nach 2016 die europäische Hallenkrone und setzte die Tradition erfolgreicher deutscher Teams mit dem 29. Titel für eine hockeyliga-Damenmannschaft fort. Platz drei sicherte sich der MSC Sumchanka, der im Kleinen Finale den HC Minsk besiegte. (Fotos: worldsportpics.com)

In einer in den ersten beiden Vierteln engen und abwechslungsreichen Partie gingen die Düsseldorferinnen schnell mit der ersten Strafecke in Führung (1.). Hdm Den Haag agierte vor eigenem Publikum aber auf Augenhöhe und glich im zweiten Viertel ebenfalls per „Kurzer“ aus (12.). In der Folge erarbeiten sich die Gastgeberinnen etwas mehr Spielanteile, konnten diese bis zur Pause aber nicht in weitere Tore ummünzen.

Düsseldorf kam mit mehr Biss und den ersten Aktionen aus der Kabine, ein etwas fragwürdiger Eckenpfiff kurz nach Wiederanpfiff brachte aber die erste Führung für die Niederländerinnen (22.). Doch der DHC blieb spielbestimmend, kurz vor Ende des dritten Viertels fing Greta Gerke einen niederländischen Pass ab und steckte direkt durch zu Luisa Steindorf, die nicht lange fackelte und vom Schusskreisrand zum 2:2 traf (30.). Düsseldorf hatte nun Oberwasser und nutzte die erste Überzahl nach Grün für hdm zur nächsten Strafecke, die Sabine Markert unten rechts zur erneuten DHC-Führung verwandelte (33.). Drei Minuten vor dem Ende nahmen die Niederländerinnen aus dem Spiel und drängten in Überzahl auf den Ausgleich. Doch der DHC spielte geduldig weiter, stand hinten sicher und nutze vorne den Raum. Ein langer Ball erreichte Sara Strauß, die die Kugel von halblinks zum 4:2 ins „empty net goal“ lupfe (38.). Es war die Entscheidung in einem nicht immer hochklassigen Endspiel, das allerdings mit dem Düsseldorfer HC den verdienten Sieger sah.

„Wir haben sehr gut angefangen und hatten dann leider eine Phase, in der wir einen kleinen Hänger hatten. Nach dem 1:2 haben wir uns aber schnel wieder gefangen“, stellte DHC-Trainer Nico Sussenburger nach dem Finale fest. „Auch wenn es phasenweise nicht das mega-hochwertige Finale war, so haben wir doch verdient gewonnen. Sicherlich hätten wir eine höhere Effektivität im Kreis und bei den Ecken gebrauchen können. Aber in der Konstellation, dass wir mit drei 2002ern und ohne Olympia-Fahren gespielt haben, haben wir uns insgesamt schon sehr stabil gezeigt und auch verdient hier den Titel geholt.“

Finale, Damen: hdm Den Haag (NED) – Düsseldorfer HC 2:4 (1:1)
Tore DHC: Sabine Markert (2), Luisa Steindor, Sara Strauß. Ecken: hdm 3 (2) / DHC 3 (2)

Hauptpartner

Premium-Partner

 

 

Pool-Partner