ECup: UHC wieder Zweiter!Knappe Final-Niederlage gegen Den Bosch / MHC holt sich Platz fünf

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ECup: UHC wieder Zweiter!

Knappe Final-Niederlage gegen Den Bosch / MHC holt sich Platz fünf

20.05.2018 - Eine großartige Performance haben die beiden deutschen Vertreter beim Damen-Europapokal in London abgeliefert. Nachdem durch die deutsch-deutsche Auslosung fürs Viertelfinale ein Team bereits dort scheitern musste, holten beide Mannschaften (fast) das noch mögliche Optimum an Punkten für die Drei-Jahres-Wertung der EHF! Mannheim siegte in beiden Spielen der Platzierungsrunde und wurde starker Fünfter! Der UHC schaltete am Samstag wie im Vorjahr den AH&BC Amsterdam aus und verlor ebenfalls wie 2017 das Finale gegen Europacup-Seriensieger HC Den Bosch erst durch ein Tor zwei Minuten vor Ende mit 1:2.

Im Aufeinandertreffen mit Mannheim entschied am Donnerstag ein einziger Treffer von Eileen Hoffmann das deutsche Duell zugunsten der Hamburgerinnen. Mannheim berappelte sich bei seiner ersten Teilnahme im Oberhaus des internationalen Damenhockeys aber schnell und siegte, nach 0:1-Rückstand am Ende verdient mit 2:1 im ersten Platzierungsspiel gegen Irlands Meister UC Dublin. Emma Förter und Maxi Pohl trafen für die Kurpfälzerinnen. Das Spiel um Platz fünf gegen Weißrusslands Champion Smolevichi, der zuvor Englands Meister und Gastgeber Surbiton im Penalty-Shootout rausgeworfen hatte, geriet zur Gala des MHC. Greta Lyer (2), Camille Nobis, Nike Lorenz, Sophia Willig, Alicia Magas und Lydia Haase trafen zum letztlich auch in der Höhe verdienten 7:0-Erfolg.

Der UHC hatte am Samstag im Halbfinale ein Klasseteam vor der Nase. Der AH&BC Amsterdam mit Ex-Nationalmannschaftskapitänin Julia Müller hatte gegen das Team von Claas Henkel zwar die Mehrzahl an Torchancen, aber die Hamburgerinnen führten durch einen frühen Treffer von Charlotte van Bodegom und eine erstklassige Abwehrarbeit bis neun Minuten vor Ende 1:0, ehe Charlotte Vega die Niederländerinnen mit ihrem Tor ins Shootout rettete. Dort bewiesen die Schützinnen des UHC starke Nerven, führten bis zur letzten Schützin, doch Katharina Frank konnte den Sack nicht zumachen. Aber im ersten Paar der Verlängerung waren es Keeperin Noelle Rother und Marie Mävers, die die Nerven behielten und den Final-Einzug perfekt machten.

So kam es schon wieder nicht zum niederländischen Duell in diesem Wettbewerb, sondern Seriengewinner HC Den Bosch sah sich erneut dem UHC im Endspiel am Pfingstsonntag gegenüber. Und da hatten die Holländerinnen wie schon Amsterdam vielleicht etwas mehr vom Spiel, konnten die an diesem Wochenende exzellent sortierte Abwehr der Hanseatinnen aber lange nicht überwinden. Und der UHC hatte auf der anderen Seite durchaus auch seine Chancen, in Führung zu gehen. Erst Ende des dritten Viertels gelang Frederique Matla schließlich die Führung für s'Hertogenbosch. Doch der UHC bewies Nehmerqualität und Charakter. Katharina Frank stand nach Rechtsangriff in der 51. Minute goldrichtig, um am langen Pfosten hoch ins obere rechte Eck zu schrubben. Doch auch Den Bosch konnte zurückpunshen. Pleunke van der Plas fälschte eine Rechtsflanke zwei Minuten vor Ende direkt vor Rother ins lange Eck ab und setzte der Hoffnung auf einen ersten deutschen Damen-Vereinstitel seit RW Köln 1999 ein Ende. (Fotos: EHF)

Highlight-Zusammenschnitte:

» Finale: UHC - HC Den Bosch

» um Platz 5: Mannheimer HC - Smolevichi

» Halbfinale: UHC - AH&BC Amsterdam

» um Platz 5-8: Mannheimer HC - UC Dublin

» 1/4-Finale: Mannheimer HC - UHC


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