Ideale Win-Win-SituationIn Baden-Württemberg sorgt ein neues Leistungssportkonzept für "Förderung aus einem Guss"

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Win-Win-Situation für den Leistungssport

In Baden-Württemberg sorgt ein neues Leistungssportkonzept für "Förderung aus einem Guss"

23.05.2019 - Von einer Win-Win-Situation spricht man, wenn alle Seiten von einer guten Idee profitieren. Und so hört es sich an, wenn die Beteiligten von der neuen Leistungssport-Konzeption im Landesverband Baden-Württemberg (HBW) sprechen.

Dort war Falk Tischer bei der Mitgliederversammlung Ende März zum neuen Vizepräsidenten Leistungssport gewählt worden. Die Mitglieder folgten damit einem Konzept, das in Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband, dem DHB-Leistungssport und dem Olympiastützpunkt entstanden war. Dieses Konzept sieht eine nahtlose Betreuung talentierter Spielerinnen und Spieler vom Bereich U12 bis in den Olympiakader vor. Durch die ehrenamtliche Implementierung von Tischer, der seit 1. November Bundesstützpunktleiter des DHB in Mannheim ist, in das Präsidium des Landesverbandes ist eine solche ineinandergreifende Betreuung garantiert.

Entlastet werden dadurch auch die Landestrainer, wie Torsten Althoff.. Sie berichten an Tischer als Vizepräsidenten aus sportlich-inhaltlicher Sicht. „Was wir hier haben, ist ein sehr kompetentes Leistungssportteam“, sagt Tischer. „Auch die Chancen auf den Erhalt von Landesfördermitteln steigt, wenn klar ist, dass es keine Redundanzen gibt, sondern die Förderung aus einem Guss ist. Damit sind auch Spezialtrainings, zum Beispiel für Torhüter, besser realisierbar, wenn klar ist, dass die sportliche Steuerung gemeinschaftlich und zielgerichtet erfolgt.“

Landesverbandspräsident Frank Lederbach war von Anfang ein Fürsprecher für dieses Konzept: „Uns war klar, dass sich mit der Leistungssportreform in Deutschland die Spielregeln ändern. Es geht darum, welcher Sport mit welcher Förderklassen unterstützt wird, und da ist Hockey gut dabei, weil der Sport olympisch erfolgreich ist. Für uns als Landesverband ist aber genauso wichtig, dass wir auch in der Landesförderung positiv bedacht werden, um unsere jungen Talente adäquat betreuen zu können, bis sie in den Nationalteams in den Genuss von Bundesförderung kommen können. Und da ist es ganz sicher von Vorteil, wenn die Landessportbünde bei den Fachverbänden im Ehrenamt Ansprechpartner auf Augenhöhe vorfinden. Und genau das haben wir jetzt realisiert!“

Dieser Schulterschluss zwischen Fachverband HBW, Dachverband DHB und Landessportbund war - im Austausch mit Uli Derad, dem Hauptgeschäftsführer des Landessportverbandes Baden-Württemberg, und Daniel Strigel, dem Leiter des OSP Metropole Rhein-Neckar - eine Idee von DHB-Sportdirektor Heino Knuf, der damit ein wichtiges Kriterium der neuen Leistungssportreform beispielhaft umgesetzt sieht: „Die Förderstrukturen greifen hier ideal ineinander - vom jungen Talent bis zum Olympiakader-Athleten. Ich freue mich total, dass dies in Baden-Württemberg von den Vereinen ermöglicht wurde.“ Zum Team zählt auch Peter Maschke, der als Olympiastützpunkt-Trainer die Bundeskaderathleten dort betreut. Da das Leistungszentrum Mannheim im Drei-Ländereck liegt, sollen auch die Landesverbände Hessen und Rheinland-Pfalz von den neuen Strukturen profitieren. „Ich habe mit beiden dortigen Leistungssportvertretern Kontakt aufgenommen und mit Hessen hatten wir schon sehr guten Austausch. Die ziehen da schon voll mit“, berichtet Tischer.

Und die Vernetzung funktioniert in beide Richtungen. So war Landestrainer Althoff gerade bei einer U16-Maßnahme des DHB dabei und konnte die Anforderungen, die seine jüngeren Schützlinge in der Landesauswahl dort erwarten, mitnehmen und kommunizieren.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): HBW-Vizepräsident Leistungssport Falk Tischer, HBW-Präsident Frank Lederbach, DHB-Sportdirektor Heino Knuf, Daniel Strigel, Leiter OSP Rhein-Neckar und Heiko Nossek, Landessportverband Baden-Württemberg.


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