U21-Damen: 4:4 gegen ChinaDie DHB-Juniorinnen haben in Norderstedt einen WM-Test gegen die Chinesinnen bestritten

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U21-Damen: 4:4 gegen China

Die DHB-Juniorinnen haben in Norderstedt einen WM-Test gegen die Chinesinnen bestritten

Die deutschen U21-Juniorinnen haben in Norderstedt ein Testspiel gegen China mit einem 4:4 (2:2)-Unentschieden beendet. Dabei gelang dem Team von Bundestrainer Marc Haller der Ausgleich erst mit dem Abpfiff.

„Es war insgesamt eine recht ausgeglichene Partie, die einem klassischen Ping-Pong-Spiel glich, also viel hin und her wogte“, beschrieb Haller den Spielverlauf. „Es war läuferisch eine gute Leistung, und auch von der Struktur her war es gar nicht so schlecht, aber die haben wir zu selten bis zum Schluss durchgespielt. Die Defensive stand eigentlich auch gut, nur hatten wir heute kein Mittel gegen die langen Schlenzbällen der Chinesinnen, die fast immer zu gefährlichen Aktionen wurden. Das war symptomatisch für dieses Spiel. Es war aber gerade gegen so einen Gegner wichtig, diese Punkte zu identifizieren, an denen wir noch arbeiten müssen.“
Es war einer dieser langen Schlenzer aus der chinesischen Defensive heraus, der nicht abgefangen werden konnte und der direkt das erste Gegentor für das DHB-Team brachte. Daraus wurde eine Überzahlsituation, die zum 1:0 genutzt wurde (6.). Das deutsche Team spielte aber geduldig weiter, war um eine gute Struktur im Spielaufbau bemüht, die jedoch zunächst nicht zu wirklich gefährlichen Kreisszenen führte. Erst in der 20. Minute gelang Maxi Marquardt aus dem Getümmel vor dem chinesischen Tor heraus der Ausgleich.
Der zweite Gegentreffer war praktisch eine Kopie des ersten, resultierte also erneut aus einem nicht abgewehrten Schlenzer der Chinesinnen (28.). Doch noch vor der Pause markierte Julia Meffert nach einem sehenswerten Sololauf den leistungsgerechten 2:2-Halbzeitstand (32.). Die erste und einzige Führung für den DHB in diesem Spiel gelang Julia-Marie Brüning in der 45. Minute. Die Stürmerin traf aus einer unübersichtlichen Situation heraus im Nachschuss mit einem Lupfer über die liegende Torfrau unter die Latte zum 3:2.
Doch die Chinesinnen nutzten ihre Chancen an diesem Tag konsequent, glichen zehn Minuten später zum 3:3 aus und gingen durch einen Eckenschlenzer von der Linksablage ins lange Eck wieder in Führung (65.). Danach erhöhte Deutschland nochmal den Druck, hatte deutlich mehr Ballbesitz in der Schlussphase und drängte den Gegner tief in dessen Hälfte. Und man belohnte sich auch dafür. Nach einer Einzelaktion überwand Teresa Martin Pelegrina die chinesische Torfrau praktisch mit dem Abpfiff mit einem Schrubber (70.).

Tore:
0:1 China (6.)
1:1 Maxi Marquardt (20.)
1:2 China (28.)
2:2 Julia Meffert (32.)
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3:2 Julia-Marie Brüning (45.)
3:3 China (55.)
3:4 China (KE, 65.)
4:4 Teresa Martin Pelegrina (70.)

Strafecken:
GER 2 (kein Tor) / CHN 3 (1 Tor)

Grüne Karten:
GER 1 (Emma Heßler) / CHN 1

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