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Bericht vom Scout-Lehrgang

Thomas Bröker (Weimar) berichtet anschaulich, was in einem HockeyScout-Kurs alles passiert

Als wir letzten Sonntag wieder zu Hause ankamen, müssen wir einen gut gelaunten Eindruck hinterlassen haben. Im Laufe der folgenden Woche haben wir von verschiedenen Seiten gesagt bekommen, dass wir gestrahlt hätten. Und tatsächlich hat hier Außenwirkung und eigenes Empfinden übereingestimmt. Das Wochenende war großartig!
Wir waren zum Hockeyscout-Lehrgang des DHB, der dieses Mal in Schwabach, in der Nähe von Nürnberg stattfand. Dabei ging es jedoch nicht darum, als Talente gesichtet zu werden oder selbst welche zu sichten. Wir haben vielmehr das grundlegende Rüstzeug vermittelt bekommen, um Hockey als Sport bekannter zu machen. Und dafür waren Teilnehmer mit ganz unterschiedlichen Hintergründen gekommen: FSJler, Lehrerinnen, angehende Trainer, Hockeyeltern und Elternhockeyspieler.
Grundlage des Wochenendes war ein sehr umfangreiches Programm, bei dem sich praktisches Hockeyspielen immer wieder mit Vorträgen und Diskussionen zur Sportentwicklung abwechselten. Der praktische Teil – das Hockeytraining – war dabei weit mehr als das im Programm angekündigte ‚Erlangen der Spielfähigkeit‘. Selbst die absoluten Anfänger unter uns haben in den vier Praxisteilen nicht nur den grundlegenden Umgang mit Schläger und Ball erlernt. Unsere Trainerin Iris Fischer hat uns, zusammen mit den beiden DHB-Referentinnen Linda Sandkaulen und Katharina Bos, auch die didaktischen Grundlagen vermittelt, um unsere neuen Kenntnisse selbst an Kinder weitergeben zu können.
Der Praxisteil war so angelegt, dass er ein vollständiges Trainingsprogramm für Minis und D-Kinder abgebildet hat. Ein Hockey-Crashkurs, der zum Beispiel für Schulmannschaften auf ein Schuljahr gestreckt werden kann. Obwohl der Kurs für Kinder angelegt war, hat er auch alle erwachsenen Teilnehmer begeistert. Einen Regenbogen machen, Krokodil-, Giraffen- oder Staubsaugerhaltung sind jetzt Begriffe, die wohl niemand der Teilnehmer mehr vergessen wird.
Zwischen den Übungsteilen gab es immer wieder Zeit sich körperlich auszuruhen. Dafür wurden die grauen Zellen umso mehr angeregt. Wir haben erfahren wie man Freiwilligendienste in die Vereinsarbeit einbindet und was dabei zu beachten ist; Welche Chancen die heutigen Ganztagsschulen für die Vereinsarbeit bieten und wie man dafür Kooperationen mit Schulen eingeht; Welche Bedeutung Veranstaltungen im Verein haben, was bei der Organisation zu beachten ist. Dass solche Maßnahmen tatsächlich wirken, hat der Gastvortrag einer ehemaligen Hockeyscout-Teilnehmerin eindrücklich gezeigt. Ina Fürst vom Aalener Hockeyverein hat berichtet, wie sie im Verein die damals geringe Mitgliederzahl innerhalb weniger Jahre durch Schulkooperationen verdreifacht haben. Dabei hat sie auch erfolgreich gezeigt, wie sich Inklusion im Hockey umsetzen lässt. Heute ist der Verein eine angesehene Größe in der Stadt.
Insgesamt konnte man im Verlauf des Wochenendes sehen, was passiert, wenn Menschen ihre Sache mit Begeisterung verfolgen. Jeder hat viele neue Ideen mit nach Hause genommen, neue Kontakte zu anderen Ver-einen und dem DHB geknüpft und alle sind mit großem Tatendrang nach Hause gefahren. Zu unserem persönlichen Strahlen bei der Rückkehr nach Hause hat sicher auch beigetragen, dass wir einen vollständigen Satz von Autogrammkarten der beiden deutschen Olympiamannschaften beim Hockeyscout-Quiz gewonnen haben. Aber auch ohne war das Wochenende ein Gewinn.
Thomas Bröker – SSV Vimaria – Hockey in Weimar

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