Freunde des Hockeys: Werbung in eigener Sache notwendigAls Förderer von Spitzen- und Breitensport zeigt sich der Verein Freunde des Hockeys. Mit über 9000 Euro unterstützte der 1995 gegründete Förderverein im zurückliegenden Jahr vier Projekte

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Freunde des Hockeys: Werbung in eigener Sache notwendig

Als Förderer von Spitzen- und Breitensport zeigt sich der Verein Freunde des Hockeys. Mit über 9000 Euro unterstützte der 1995 gegründete Förderverein im zurückliegenden Jahr vier Projekte

Als Förderer von Spitzen- und Breitensport zeigt sich der Verein Freunde des Hockeys. Mit über 9000 Euro unterstützte der 1995 gegründete Förderverein im zurückliegenden Jahr vier Projekte. Bei der Mitgliederversammlung am Rande der DM-Endrunde am 5. Juni in Mannheim wurde über die bisherigen Förderungen und künftige Aktivitäten des Vereins debattiert.

Außerdem wurden einige Anpassungen der Satzung vorgenommen. Ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen der 17 anwesenden Mitglieder segnete die Versammlung das Antragspaket des Vorstandes bezüglich der Satzung ab. Allerdings zog der Vorstand sein Vorhaben, den Sitz des Vereins von bisher Berlin nach Frankfurt/Main zu verlegen, vor der Abstimmung zurück. Die bereits 2002 von der damaligen Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderung bezüglich der Besetzung des Vorstands wurde seinerzeit nie ins Vereinsregister eingetragen. Dies kann jetzt nach neuerlicher Bestätigung nachgeholt werden. Neben dem Vorsitzendem, dem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Schriftführer gehört seit 2002 auch der Referent für Öffentlichkeitsarbeit dem Vorstand an. In die Satzung aufgenommen wurde auch, dass sich der auf vier Jahre gewählte Vorstand eine Geschäftsordnung geben kann.

Neuwahlen standen turnusgemäß nicht an, aber der stellvertretende Vorsitzende Rupprecht Schaper, der die Tagung für den erkrankten Vorsitzenden Gerhard Helfers leitete, kündigte an, dass Helfers aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit im kommenden Jahr nicht mehr kandidieren werde. Die Bestätigung der zuletzt schon kommissarisch für die im Vorjahr vom Amt zurückgetretene Hannelore Eckl tätigen Bettina Bürkle (Foto) zur Schriftführerin war die einzige per Wahl anstehende Vorstandspersonalie des Tages. Einstimmig gewählt wurde die „engagierte Hockeydame“ (Schaper) aus Frankfurt, die seit 2005 beim Hessischen Hockey-Verband die Geschäftsstelle führt.
Schatzmeister Uwe Benecke berichtete über die Geldbewegungen im vergangenen Jahr. Einnahmen in Höhe von 8300 Euro standen Ausgaben von rund 9700 Euro gegenüber. Vier Projekte wurden gefördert: die Initiative „Hockey gegen Krebs“ erhielt 2000 Euro, dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern kamen auf Antrag 1000 Euro als Reisekostenzuschuss zum Länderpokal zugute, und gleich doppelt wurde der Damen-Nationalmannschaft unter die Arme gegriffen. Im Rahmen des Unterstützungsprojekts „Work & Hockey“ gab es 3600 Euro, für das Zustandekommen eines speziellen Eckentrainingsprogrammes weitere 2500 Euro. Knapp 30 000 Euro befanden sich zum Jahresende 2015 auf dem Vereinskonto.

Bis Ende Mai sind im laufenden Jahr auch bereits wieder vier Projekte unterstützt worden: erneut „Hockey gegen Krebs“ (2000 Euro), außerdem das Crowdfunding zur Hockey-Filmdokumentation „Ecke, Schuss, Gold“ (1500 Euro), die Hockeyferienfreizeit des Schweriner SC (960 Euro) und die Teilnahme der Schulmannschaft aus Grünstadt am DHB-Schulhockeypokal (660 Euro).
Benecke erklärte, dass es dem Verein wichtig sei, nicht nur die Nationalmannschaften zu unterstützen, sondern auch andere Leistungsebenen sowie Projekte zur Imageförderung des Hockeysports. Im Übrigen bestünde ein enger Kontakt zu Joachim Hürter als Vorstand der DHB-Stiftung.

Nach einer Ende April erfolgten Prüfung der Finanzen bescheinigte Kassenprüfer Günter Emmerling (Foto) dem Vorstand eine solide Haushaltsführung. Die von Emmerling empfohlene Entlastung erfolgte einstimmig. Anschließend wurden Günter Emmerling und Thorsten Hautzel als Kassenprüfer für die nächste Amtszeit von der Versammlung bestätigt.
Ein Großteil der nur ein knapp Stunde dauernden Versammlung wurde auf die Fragen verwendet, wie der Verein zu neuen Mitgliedern kommen kann und wie Werbung in eigener Sache effektiv gestaltet werden könnte. „Mit der Zahl von zurzeit nur 146 Mitgliedern können wir nicht zufrieden sein. Da dümpeln wir ein wenig dahin, obwohl wir Fahrtwind gebrauchen könnten“, so Rupprecht Schaper. Um dem Ziel „Richtung 200 Mitglieder“ näher zu kommen, will der Verein wieder aktiver werden. Sei es bei größeren Veranstaltungen in einem gemeinsamen Zelt mit der DHB-Stiftung oder durch gezielte Ansprache von führenden Vereinsrepräsentanten (auch über den DHB-Newsletter) und Eltern von Jugendnationalspielern. Uwe Benecke: „Es ist unser Wille, mehr in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zu investieren. Wenn Außenstehende nicht wissen, was der Verein macht und wofür das Geld ausgegeben wird, ist es schwierig, Interesse zu wecken.“
Damen-Bundestrainer Jamilon Mülders sagte seine Unterstützung zu, wenn beispielsweise Kaderspieler(innen) eine Autogrammstunde an einem Werbestand des Vereins abhielten. „Es wäre eine Form des Zurückgebens für so manche Unterstützung durch die Freunde des Hockeys“, so Mülders.

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