Club Trophy: MSC triumphiertMünchner Damen nach 1:0 über Club de Campo Madrid Sieger im "Hoam-Europacup"

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Club Trophy: Münchner SC triumphiert im Club Trophy-Finale

Münchner Damen nach 1:0 über Club de Campo Madrid Sieger im "Hoam-Europacup"

05.06.2017 - Der Münchner SC hat sich am Sonntag den Traum vom Titelgewinn bei der EuroHockey Club Trophy auf eigener Anlage erfüllt. Das Team von Trainer André Schriever siegte über den Club de Campo Madrid durch ein Siebenmeter-Tor von Hannah Krüger mit 1:0 (1:0). Großen Anteil an diesem Triumph hatte Torfrau Kim Platten, die zu Recht als beste Torhüterin des Turniers geehrt wurde. Nina Hasselmann erhielt die Ehrung als beste Spielerin des Europacups.

​Trainer André Schriever: ​"Man muss schon sagen, dass Madrid etwas besser war als wir, aber das ist mir relativ egal. Wir wussten, dass die keine gute Ecke haben, insofern ist unsere Taktik, lieber mal eine Ecke zu nehmen, voll aufgegangen. Aber mich freut es in erster Linie für die Generation, die jetzt ​​​bei uns aufhört, dass wir nochmal einen Titel gemeinsam geholt haben. Und für den Club ist es großartig, weil der hier unfassbar etwas auf die Beine gestellt hat."

Hannah Krüger: "Ich bin so unglaublich froh, dass wir mit dem Team, mit dem wir in den letzten Jahren so oft am Erfolg geschnuppert haben, endlich mal ganz oben stehen! Ein i-Tüpfelchen ist, dass es auf der eigenen Anlage geklappt hat, weil auch die Helfer aus der MSC-Familie es verdient hatten. Ich kriege jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, was die hier organisatorisch geleistet haben."

Kim Platten: "Es stimmt, dass ich heute mal so richtig viel Arbeit hatte, was in den Gruppenspielen noch gar nicht so recht der Fall war. Aber auch der Rest der Abwehr war mega stark heute. Für mich ist dieser Titel der schönste Abschied zum Karriereende, den ich mir vorstellen konnte!"


Und so verlief das Turnier für den MSC bis zum Finale:

Münchner SC - HC Minsk (BLR) 5:0 (3:0)
Nach den Herren von Rot-Weiss Köln sowie den Damen des UHC Hamburg hat auch der Münchner SC am Pfingstwochenende den Einzu in ein Europapokal-Finale geschafft! Auf eigener Anlage setzten sich die MSC-Damen nach Treffern von Hayley Brown (3) sowie Hannah Krüger und Nina Hasselmann mit 5:0 (3:0) klar gegen die Weißrussinnen vom HC Minsk durch und zogen so als souveräne Gruppenerste ins Endspiel der EuroHockey Club Trophy ein. Dort geht es nun am Montag um 15.15 Uhr gegen den Club de Campo de Madrid (ESP) um den Turniersieg.

MSC Sumchanka (UKR) - Münchner SC 0:3 (0:2)
Die MSC-Damen haben bei der EuroHockey Club Trophy auf der eigenen Anlage auch das zweite Gruppenspiel klar für sich entschieden. Gegen die international erfahrenen Ukrainerinnen vom MSC Sumchanka gelang ein insgesamt überzeugende 3:0 (2:0)-Erfolg, der durch Treffer von Michelle Strobel (19.), Hayley Brown (23.) und Elena Willig (38.) zu Stande kam. Damit spielen die Bajuwarinnen am Sonntag, um 16.45 Uhr gegen den HC Minsk (BLR) um den Gruppensioeg und damit um den Einzug ins Europapokal-Finale.

Münchner SC - SG Amsicora ASD (ITA) 3:0 (1:0)
Die Damen des Münchner SC haben ihr Auftaktspiel bei der EuroHockey Club Trophy auf der eigenen Anlage gewonnen. Nach Treffern von Alexandra Sandner (27.), Jacqueline Dorner (32.) sowie Hannah Krüger per Siebenmeter (57.) triumphierten die Gastgeberinnen im ersten Spiel in Pool A mit 3:0 (1:0) gegen den italienischen Vertreter SG Amsicora ASD.

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Zum ersten  Mal nimmt mit den Damen des Münchner SC ein Verein aus der bayrischen  Landeshauptstadt an einem Feldhockey-Europapokal teil - und die Euphorie  ist vor dem Start der EuroHockey Club Trophy über Pfingsten auf der  eigenen Anlage riesengroß, wie Trainer André Schriever berichtet. "Ich  denke, das Event hier wird kein Vergleich zu anderen Trophy-Turniere  zuvor. Beim Team und im Umfeld ist die Vorfreude gigantisch, hier wurde  so viel auf die Beine gestellt." Und so ist auch die Erwartungshaltung  groß: "Wir müssen uns als deutsches Team überhaupt nicht verstecken. Das  Ziel ist der Titel."

In der Gruppenphase sieht man die  Ukrainerinnen vom MSC Sumchanka als vermutlich schwersten Gegner an.  "Das ist praktisch die ukrainische Nationalmannschaft, die unheimlich  viel internationale Erfahrung mitbringt und auch zuletzt gegen deutsche  Teams immer gut aussah", weiß Schriever. Zum Auftakt am 2. Juni bekommt  man es allerdings mit dem italienischen Vertreter SG Amsicora ASD zu  tun, und das letzte Gruppenspiel am 4. Juni geht gegen den HC Minsk  (BLR) der für den belgischen Vertreter ins Turnier nachgerückt ist. "Die  Italienerinnen werden so eine Art Wundertüte für uns, von allen anderen  Gegnern können wir uns ja vor Ort ein Bild machen." Als Turnierfavorit  bezeichnet Schriever indes die Spanierinnen vom Club de Campo de Madrid.  "Wir wollen am Montag das Finale vor unseren eigenen Fans spielen. Und  dann schauen wir mal, wie es ausgeht."

>> Alle Infos zur EuroHockey Club Trophy auf der Event-Seite des Münchner SC

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