"Hockey United" goes BerlinUnvergessliche Tage in der Hauptstadt

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"Hockey United" goes Berlin

Unvergessliche Tage in der Hauptstadt

23.01.2020 - Die Vereinsfahrt von Hockey United nach Berlin mit Besuch der Hallenhockey-EM, Stadtrundfahrt auf der Spree sowie ein Treffen mit Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller bescherte 20 Teilnehmern aus fünf Nationen unvergessliche Erlebnisse. Und die Delegation aus der Lippestadt brachte den "Honamas" bekannterweise Glück. 

Punkt 6 Uhr am Samstagmorgen ging es ab Hamm mit dem ICE in die Hauptstadt. Keine drei Stunden später erreichte die Reisegruppe Spandau und nach einem fünfminütigen Fußmarsch das Hotel. Das Gepäck wurde verstaut und mit der nächsten S-Bahn der Olympiapark angesteuert.

Die Spannung stieg mit dem Klassiker Deutschland gegen die Niederlande. Im mit 3500 Zuschauern ausverkauften Horst-Korber-Sportzentrum konnte sich das Nationalteam auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen und drehte einen 3:5-Rückstand in einen 7:6-Sieg. "Die Stimmung war überragend und das Spiel auf einem sehr hohen Niveau", zeigte sich Tim Gloge, stellvertretender Vorsitzender von Hockey United, beeindruckend.

Nun machten sich die Sportler auf zum Berliner Hauptbahnhof und von da zur Schifffahrt auf der Spree, um die Metropole vom Wasser aus zu erkunden. "Dabei lässt sich unmittelbar in das Herz der Stadt blicken", erklärte United-Trainer Michael Knox, der die Vereinsreise perfekt organisiert hatte. Nikolaiviertel, Pergamonmuseum, ARD-Hauptstadtstudio, Reichstagsgebäude und Moltkebrücke waren nur einige Stationen der einstündigen Fahrt.

Anschließend schlenderten die Hockeyspieler noch am Reichstag vorbei bis hin zum obligatorischen Motiv für ein Erinnerungsfoto - das Brandenburger Tor. Trotz einbrechender Dunkelheit und Einschränkungen durch eine Demonstration von Landwirten gelang Uli Bergmann Sen. der Schnappschuss. Zum Abschluss des Tages wollten sich die Unitedler natürlich das Halbfinale zwischen Deutschland und Russland nicht entgehen lassen.

Am Sonntagmorgen besuchte Natascha "Taschi" Keller die Werner Reisegruppe im Hotel. Die Hockey-Olympiasiegerin von 2004 in Athen brachte ihre Goldmedaille mit, stellte sich den Fragen von Michael Knox sowie seinen Schützlingen und stand für Erinnerungsfotos zur Verfügung. "Auf dem Hockeyplatz war ich immer am glücklichsten", erzählte die 42-Jährige.

Nach dem "Meet and Greet" mit der ehemaligen Welt-Hockeyspielerin ging es zur Entscheidung zurück ins Horst-Korber-Sportzentrum. Im "kleinen Finale"boten die Niederländer noch einmal Hallenhockeykost vom Feinsten und sicherten sich EM-Bronze. Kurz darauf gewannen die "Honamas" den EM-Titel, nachdem sie in einem packenden Endspiel Österreich besiegten. Begeistert von den Eindrücken wartete kurz darauf der ICE, der die Werner wohlbehalten zurück in die Heimat brachte.

"Die Stimmung bei den Hockeyspielen, aber auch untereinander in der Gruppe war überragend. Es hat allen viel Spaß gemacht", resümierte United-Vorsitzender André Wagner. Die Fahrt war der Auftakt einer Reihe von Maßnahmen im Rahmen des Projektes "Willkommen im Sport", gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Im Mai steht als nächste Etappe ein "Hockey-Scout-Clublehrgang" auf dem Programm. Ziel sei es in den kommenden zwei Jahren, möglichst viele Geflüchtete aktiv in die Vereinsarbeit einzubeziehen, als Trainer, Schiedsrichter oder Funktionäre.

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