Spannende FINAL FOURsTrainer und Aktive gaben am Montag auf digitalen Presseterminen einen Ausblick

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FINAL FOURs werden ganz spannende Angelegenheit

Trainer und Aktive gaben am Montag auf digitalen Presseterminen einen Ausblick

03.05.2021 - Die FINAL FOURs um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft der Damen und Herren am kommenden Wochenende werden eine spannende Angelegenheit. So zusammengefasst das Fazit der Trainer und Aktiven aus den beiden digitalen Halbfinal-Pressekonferenzen am Montagvormittag.

In beiden Damen-Halbfinals würden Nuancen entscheiden, wer es am Sonntag um 13 Uhr ins Endspiel schafft. Das Aufeinandertreffen vom Düsseldorfer HC und Club an der Alster ist quasi eine Fortsetzung der FINAL-FOUR-Duelle zwischen beiden Teams aus den letzten Jahren. „Da war es immer eng“, so Alster-Trainer Jens George. „Wir kennen uns einfach zu genau.“ DHC-Trainer Nico Sussenburger sieht seine Mannschaft aber gut vorbereitet: „Wir sind bereit dafür, dieses Mal Alster zu schlagen.“ Düsseldorfs Nationalspielerin Lisa Nolte kann sich da auch mit der frühen Spielzeit um 10 Uhr anfreunden: „Dafür hat man, wenn man gewinnt, dann drei Stunden mehr Regeneration als der Finalgegner.“
Im zweiten Damen-Halbfinale treffen um 13 Uhr der Mannheimer HC und RW Köln aufeinander, eine Begegnung, die auch deshalb Brisanz hat, da die beiden Nationalspielerinnen Cecile Pieper und Nike Lorenz Mannheim zu Beginn dieser Mammutsaison Richtung Köln verließen. „Das waren schon in der regulären Saison Spiele mit vielen Emotionen“, so MHC-Coach Nicklas Benecke. „Und das wird sicher wieder so.“ Sein Gegenüber Markus Lonnes sagte mit Blick auf die zuletzt besondere Auswärtsstärke seines Teams: „Das nehmen wir gern mit, da die möglichen zwei letzten Saisonspiele ja beide auswärts in Mannheim stattfinden.“

Bei den Herren tendierten Trainer und Aktive zumindest leicht dahin, Rot-Weiss Köln und Uhlenhorst Mülheim für ihre Halbfinals zu favorisieren. Die Kölner hatten zuletzt einen starken Lauf, und das nicht nur Dank einer gefährlichen Offensive. „Wir haben in den letzten Wochen auch nur vier Gegentore bekommen“, so André Henning. „wenn uns das zu Favoriten macht, nahmen wir das als Kompliment gern an.“ Berlins Trainer Rein van Eijk weiß um die individuelle Klasse des Gegners und setzt darauf, dass seine Mannschaft – ähnlich wie in den Viertelfinals gegen den UHC – als Team gegenhält. „Wir ziehen schon so viel Motivation daraus, wie wir uns qualifizieren konnten. Die Jungs sind unfassbar heiß auf dieses Halbfinale!“ Kapitän Paul Dösch ergänzte: "In der Halle standen wir ja auch im Finale gegen Köln. Da haben wir noch eine Rechnung offen!" Kölns Nationalspieler Mats Grambusch drückte die Vorfreude auf die Endrunde so aus: „Die letzten K.O.-Rundenspiele für uns Nationalspieler waren bei der EM 2019 – es ist so gut, dass wir endlich mal wieder ein solches Szenario erleben. Natürlich wäre das mit Zuschauern noch viel schöner, aber das geht nun mal zurzeit nicht.“

Mülheims Trainer Thilo Stralkowski wusste aus dem Kopf nicht zu sagen, wann der HTCU zuletzt drei Titel in Folge gewinnen konnte (1985-88, d. Red.), sieht seine Mannschaft im schweren Duell gegen den Mannheimer HC aber gut gerüstet, auch weil einige der länger Verletzten zuletzt wieder in den Kader zurückkehrten. Und in der Pressekonferenz konnte auch sein Kapitän Tobias Matania dem Coach wieder Grünes Licht geben, dass er in Mannheim auf den Platz zurückkehren könnte. Beim MHC ist der Einsatz von Teo Hinrichs und Guido Barreiros noch fraglich. „Wir testen beide diese Woche“, so Trainer Andreu Enrich. „Aber wir haben auch ohne die beiden gegen den HTHC die besten Saisonspiele gezeigt, der Kader ist stark in der Breite.“ Linus Müller sagte, man werde darauf achten, dass man seinen zurzeit in Glanzform befindlichen Mülheimer Nationalmannschaftskollegen Lukas Windfeder (6 Tore in den beiden Viertelfinals gegen Polo) nicht zu häufig zum Strafeckenschuss kommen lassen wolle. „Wir sind aber durch die Spiele gegen HTHCs Michael Körper auch schon gut auf starke Eckenschützen vorbereitet.

Die acht Endrunden-Teilnehmer erwartet beim MHC ein strenges Hygienekonzept. Der Spielplan ist so auseinandergezogen, dass jeweils die beiden Teams, die in den Halbfinals aufeinandertreffen, den anderen Teams auf der Anlage nicht begegnen können. In einem Testzelt vorm Eingang werden alle Funktionsträger auf der Anlage vor Betreten frisch getestet. „Wir fühlen uns als Spielerinnen beim Hockey sehr sicher“, sagte Alsters Nationalspielerin Viktoria Huse dazu. „Die Konzepte des DHB sind sehr gut.“
Da Zuschauer nicht zugelassen sind, können Hockeyfans aber die Endrunde über den Stream von TROPS4 auf Twitch.tv, der an beiden Tagen schon eine Stunde vom ersten Spiel startet, live verfolgen und müssen keine Minute verpassen, da die Übertragung auf zwischen den Partien moderiert weiterläuft.

Der Spielplan:

Damen-Hfn. 1, 8. Mai, 10 Uhr:
Düsseldorfer HC – Club a. d. Alster

Damen-Hfn. 2, 8. Mai, 13 Uhr:
Mannheimer HC – Rot-Weiss Köln

Herren-Hfn. 1, 8. Mai, 16 Uhr:
Rot-Weiss Köln – Berliner HC

Herren-Hfn. 2, 8. Mai, 19 Uhr:
Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC

Damen-Finale, 9. Mai, 13 Uhr

Herren-Finale, 9. Mai, 16 Uhr

 


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