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EHL: Köln scheitert an Kampong

Die Herren von Rot-Weiss Köln sind bei ihrer sechsten EHL-Teilnahme zum fünften Mal in den KO16 ausgeschieden. Im Viertelfinale von Amsterdam unterlag die Mannschaft von Trainer André Henning dem SV Kampong Utrecht am Ostersonntag vor rund 320 Zuschauern im Wagener Stadium mit 1:5 (0:2).

Die Herren von Rot-Weiss Köln sind bei ihrer sechsten EHL-Teilnahme zum fünften Mal in den KO16 ausgeschieden. Im Viertelfinale von Amsterdam unterlag die Mannschaft von Trainer André Henning dem SV Kampong Utrecht am Ostersonntag vor rund 320 Zuschauern im Wagener Stadium mit 1:5 (0:2). Den einzigen Treffer für den RWK erzielte Christopher Rühr. „Das war ernüchternd und eine erschreckende Leistung von uns in der ersten Hälfte. Da waren wir zu zaghaft und pomadig“, räumte Henning unumwunden ein.

Die Anfangsphase gehörte denn auch gleich den Niederländern, die die Kölner früh unter Druck setzten. Nach rund vier Minuten hatte jedoch Tom Grambusch die erste gute Schussgelegenheit, als Kampong in der Abwehr kurzzeitig unsortiert wirkte. Es sollte indes die einzige richtige gefährliche Aktion des Deutschen Meisters im ersten Viertel sein. „In der Offensive haben wir den Ball immer viel zu schnell weggegeben“, lautete das Fazit von Henning.
Mit zunehmender Spieldauer verstärkte Kampong weiter den Druck und konnte sich mehr und mehr in der Hälfte von RWK festsetzen. Fast zwangsläufig kam der SVK dann auch zu seiner ersten Strafecke, die Torhüter Victor Aly jedoch abwehren konnte. Kurz darauf mussten die Kölner erneut eine Strafecke hinnehmen, doch dieses Mal ging der Schuss neben das Tor. Auch im zweiten Viertel kam Köln kaum einmal aus der eigenen Hälfte heraus. Kampong bestimmte weiter das Spiel und bekam erneut eine Strafecke zugesprochen, doch Aly war wiederum zu Stelle.
Umso unglücklicher fiel kurz darauf dann doch das Gegentor. Quirijn Caspers hatte den Ball bei einer weiteren Strafecke erst nicht unter Kontrolle bringen können. Statt zu schießen, lief er quasi ungehindert nach rechts in den Schusskreis und zog von dort ab. Zwar wehrte Aly auch diesen Ball ab, lenkte die Kugel aber direkt auf den Schläger von Robbert Kemperman, der keine Mühe hatte, die 1:0-Führung zu erzielen. Vier Minuten später hatte Aly dann keine Chance, als Philip Meulenbroek, der mit dem Rücken zum Tor stand, einen Pass zum 2:0 ablenkte.

„Die erste Hälfte war eine Lehrstunde für uns in internationaler Härte und Zweikampfverhalten. Sie haben uns den Schneid abgekauft“, hob Henning später hervor. Keine zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann jedoch an den Kölnern zu jubeln. Christopher Rühr schloss auf seine unwiderstehliche Art einen Konter ab, per Argentinischer Rückhand verkürzte er auf 1:2. Die Hoffnung, dem Spiel eine Wende zu geben, währte jedoch nur kurz. Weil Mathias Müller die sechste Ecke im Nachschuss auf der Linie an den Oberkörper bekam, gab es Siebenmeter für Kampong. Aly bewegte sich zwar in die richtige Ecke, konnte das 3:1 von Martijn Havenga jedoch nicht verhindern.
„Das hat uns das Genick gebrochen. Und gegen holländische Teams so einen Rückstand aufzuholen, das ist eben schwer“, sagte Henning. Knapp zwei Minuten später entschieden die Schiedsrichter nach Videobeweis dann wiederum auf Siebenmeter für Kampong. Und wieder musste sich Aly Havenga geschlagen geben, obwohl er auch dieses Mal in die richtige Ecke hechtete. Bezeichnend für die Unterlegenheit der Kölner: Erst kurz vor Ende des dritten Viertels bekamen sie ihre erste Strafecke zugesprochen, vergaben die Chance zum 2:4 aber fahrlässig. Als Petrus Luijkx schließlich einen Konter zum 5.1 vollendete, war die Partie entschieden. „Das ist heute weit weg von unserem Anspruch gewesen und die Niederlage verdient“, betonte Henning.

Tore:
1:0 Robbert Kemperman (KE, 22.)
2:0 Philip Meulenbroek (26.)
--------------
2:1 Christopher Rühr (32.)
3:1 Martijn Havenga (7M, 38.)
4:1 Martijn Havenga (7M, 40.)
5:1 Petrus Luijkx (49.)

Strafecken:
SVK 6 (1 Tor) / RWK 2 (0 Tore)

Grüne Karten: --- / ---

Gelbe Karte:
Erik Bouwens (43.) / -

Schiedsrichter:
Francisco Vasquez Lopez (ESP) / Marcin Grochal (POL)

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