FIH: Turnierformate ändern sich!Der Weltverband gab ein völlig neuartiges Eventkonzept für die Zeit ab 2019 bekannt

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FIH: Turnierformate ändern sich!

Der Weltverband gab ein völlig neuartiges Eventkonzept für die Zeit ab 2019 bekannt

Wie der Welthockeyverband (FIH) am Montag mitteilte, wird ab dem Jahr 2019 ein völlig neuartiges Event-Konzept eingeführt. In einer über das gesamte Jahr ausgespielten Liga werden dann die führenden Hockey-Nationen jeweils in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten. Die top platzierten Mannschaften qualifizieren sich am Ende für ein Finalturnier, in dem die Gewinner ermittelt werden. Das neue Format soll gleichermaßen für Frauen und Männer eingeführt werden.

Genauere Angaben über die Anzahl der Teilnehmer und Spieltage machte die FIH noch nicht. Die Auswahl der Nationen erfolgt über Qualifikationskriterien, die im direkten Zusammenhang mit sportlicher Qualität und hochwertigen Event-Standards stehen sollen. Übergeordnete Ziele des neuen Event-Formats sind neben der Generierung einer hohen TV-Präsenz eine konstante Erhöhung der Einnahmen sowie „auffällige, Action geladene“ Veranstaltungen, wie die FIH in ihrer Pressemitteilung verlauten ließ.

Mannschaften, die sich nicht direkt für die neue Liga qualifizieren, spielen weiterhin in ähnlichen Formaten wie bislang die World-League-Runden 1 und 2, über die man sich einen Platz im neuen Format sichern kann. Während die Qualifikation für zukünftige Weltmeisterschaften wie bisher beibehalten wird, sollen die Plätze für das olympische Turnier ab sofort über die neue Liga vergeben werden – wenn das Internationale Olympische Komitee diesem FIH-Vorschlag zustimmt. Dies wäre auch gleichbedeutend damit, dass ab 2019 die Halbfinal- und Finalturniere der World League nicht mehr ausgetragen werden.

Die letzten Champions Trophys werden dementsprechend im Jahr 2018 stattfinden. An der Entwicklung des neuen Konzepts, das Anfang des Monats vom FIH Executive Board in Lausanne bestätigt wurde, waren mehr als 700 Personen beteiligt. Darunter befanden sich neben den nationalen Verbänden auch Vertreter des IOC, großer TV-Anstalten, Offizielle und Athleten. Zusätzlich gab mit Deloitte ein renommiertes Wirtschaftsprüfungsunternehmen Input bei der Entwicklung der finanziellen Rahmenbedingungen.

„Dies ist eine historische Entscheidung für den Hockeysport“, so FIH CEO Kelly Fairweather. „Den Fans werden zukünftig weltweit viel mehr Spiele ihrer Nationalteams auf heimischem Boden geboten. Ich bin mir sicher, dass das neue Format packende Veranstaltungen mit elektrisierender Atmosphäre kreieren wird. Der Schritt hin zu einem System mit Hin- und Rückspielen wird die Werthaltigkeit unserer Sportart deutlich steigern.“

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