German Masters Hockey (GMH) gegründetAlle Masters-Teams ab sofort unter einem Dach

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German Masters Hockey (GMH) gegründet

Alle Masters-Teams ab sofort unter einem Dach

12.11.2019 - Am 26. Oktober 2019 gründeten die Delegierten der deutschen international spielenden Seniorinnen und Senioren (Masters) in Berlin die German Masters Hochey (GMH). In der GMH sind nunmehr alle weiblichen und männlichen Mannschaften der Altersklassen von 35 bis 75 gemeinsam organisiert. Die GMH löst die bisherigen Zusammenschlüsse der jüngeren Spielerinnen und Spieler (German Masters) und das Team Germany Ü 60 ab.

Auf der Gründungsversammlung wurden die großen Verdienste der Pioniere der deutschen Masters Bewegung namentlich Peter Child, Hugo Stinnes, Jürgen Buddenberg, Hannemann Sasse oder Horst-Jürgen Wengenroth hervorgehoben, deren zartes Pflänzchen sich zu einer national wie international rasant wachsenden Bewegung mit zuletzt ca. 4.500 Teilnehmern an der Weltmeisterschaft 2018 in Barcelona und Terassa entwickelt hat.

Die FIH hat auf diese Entwicklung reagiert und mit Gründung der World Masters Hockey (WMH) einerseits die Konzentration der auch international bisher getrennten Organisationen vorgenommen. Zugleich wurden die nationalen Hockeyverbände, also auch der DHB, stärker eingebunden und sind nun Mitglieder in der WMH.

Mit der Gründung der GMH wird diese Entwicklung nachvollzogen, nachdem sich DHB, German Masters und Team Germany Ü 60 bereits 2016 für diesen Prozess stark gemacht hatten, um den Herausforderungen der nationalen und internationalen Turniere (zu groß, zu lang, zu teuer) gerecht zu werden.

Die GMH hat mit dem GMH-Gremium einen Delegiertenkörper. Auf der Gründungsversammlung verabschiedete es eine Geschäftsordnung, die eine Überorganisation vermeidet und den Altersklassen flexiblen Gestaltungsspielraum lässt.

Als Sprecher der GMH wurde Stephan Boness aus Lübeck, Thomas Pickert als Vizesprecher und Manfred Teichelkamp als Finanzverantwortlicher einstimmig gewählt. Die beiden Sprecher vertreten auch die GMH im GMH-Ausschuss, der vom Präsidium des DHB gebildet wurde, um der Bedeutung der Masters-Bewegung für die Entwicklung des Hockeys (mehr Senioren: mehr Spieler, mehr Förderer, mehr aktive Vereinsmitglieder) durch aktive Gestaltung gerecht zu werden.

Den Delegierten des GMH-Gremiums wurde der GMH-Leitfaden ausgehändigt und vorgestellt: eine akribische Zusammenstellung aller Fragen, Antworten und Fundstellen auf den Gebieten Mannschaftsmeldungen für WMs oder EMs, Internet- und Social-Medias-Auftritte einzelner Mannschaften, Werbung, Ausrüster, Trainer- und Physio-Verträge und Bezahlung, Spenden sowie zahlreiche Kontaktpersonen mit Erreichbarkeit. Kurz: ein gelungenes Handbuch, welches allen Altersklassen die Arbeit erleichtern kann.

Das GMH-Gremium beschäftigte sich weiter mit der sportlichen Rahmenplanung für 2020. Der Saisonhöhepunkt liegt bei den Weltmeisterschaften in Nottingham (England) für die Altersklassen 35 bis 40, in Kapstadt (Südafrika) für die Altersklassen 45 bis 55, einschließlich Trophy Wettbewerb M55, und in der WM in Tokio (Japan) für die Altersklassen M60 bis M75 einschließlich des Trophy Wettbewerbes. Einige Altersklassen beginnen die Vorbereitung schon im Winter in der Mannheimer Traglufthalle. Den gemeinsamen Auftakt aller Altersklassen bildet ein großes Come together am 28./29. März 2020 in Krefeld.

Angesprochen wurde auch die Neuorientierung des Regio Cups, der für Spieler ab 58 Jahre seit sieben Jahren ausgespielt wird, einer Neujustierung bedarf und ab 2020 von der GMH organisiert und ausgespielt wird.

In seinem Schlusswort bedankte sich Thomas Rochlitz, der zusammen mit Henning von Wolff die Versammlung leitete, für die Teilnahme, gab den 29. März 2020 in Krefeld als nächsten Termin für das GMH-Gremium (Delegiertenkörper) bekannt und forderte dazu auf, nunmehr gemeinsam die großen vor uns liegenden Aufgaben konstruktiv in Angriff zu nehmen. (Thr und HvW)


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