MU16: Erst das Schlussviertel stimmte wirklich zufriedenDeutschland hatte bei seinem 3:1 über Österreich lange Zeit Probleme

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MU16: Erst das Schlussviertel stimmte wirklich zufrieden

Deutschland hatte bei seinem 3:1 über Österreich lange Zeit Probleme

20.05.2018 – Trotz einer über weite Strecken wenig zufriedenstellenden Leistung am Sonntag bleiben die deutschen U16-Jungen beim Vier-Nationen-Turnier in Moers auf Siegkurs. Nach dem 3:1-Sieg über Österreich führt das deutsche Team die Tabelle an und hat am Montag (13 Uhr) eine Art Endspiel gegen die punktgleichen Niederländer. Ein Unentschieden würde der Mannschaft von Bundestrainer Benedikt Schmidt-Busse reichen.

Nach dem Österreich-Spiel begab sich der Bundestrainer auf Ursachenforschung, wie es zu dem „sehr spannungslosen Auftritt“ gegen das aus einer Mischung von U18- und U16-Spielern bestehende österreichische Team kommen konnte. War es der mit 9:0 sehr hohe Sieg über Irland, der zu Nachlässigkeiten verführte? Oder der Respekt vor den älteren Leistungsträgern im österreichischen Trikot? Oder einfach der Substanzverlust im (für manchen) vierten Spiel in fünf Tagen, die beiden zusätzlichen Länderspiele gegen die U18 der Schweiz mit eingerechnet und dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Björn Szerdahely und Robert Mügge im Lauf der heutigen Partie bei erneut sommerlicher Witterung? Nur einem einzigen Faktor zurechnen wollte es Benedikt Schmidt-Busse nicht. Aber die Summe sorgte eben dafür, dass sich sein Team am heutigen Tag sehr schwer tat.
Dass die Deutschen nicht so zum Zuge kamen wie zum Beispiel noch gegen Irland und im ganzen Spiel keine einzige Strafecke zogen und insgesamt auch nur wenig Feldchancen, ist ein Beleg dafür, dass es nicht so rund lief. Trotzdem reichte es nach 18 Minuten zum 1:0 durch David Jehn. Die Führung hielt bis in die Halbzeit, obwohl Deutschland nach einer gelben Karte gegen Magnus Hautzel lange in Unterzahl spielen musste. Nach 41 Minuten fiel dann aber doch der Ausgleich. Die Österreicher nutzten die einzige Ecke des Tages zum 1:1, allerdings sei dem Nachschusstreffer „ein klares Stockfoul“ vorausgegangen, monierte der Bundestrainer die in seinen Augen unsaubere Aktion des österreichischen Schützen.
Sehr stark war die Reaktion der deutsche  Mannschaft: Denn schon eine Minute nach dem Rückschlag hatte man die Führung wieder zurück, Magnus Hautzel erzielte das 2:1. Den Sieg in trockene Tücher brachte dann Luca Kirstein mit dem 3:1 drei Minuten vor Schluss. „Das war mit das Positivste heute: wie wir das Spiel gegen einen echt guten Gegner souverän nach Hause gebracht haben. Die letzten zehn Minuten waren im Vergleich zum davorliegenden sehr gut“, so Benedikt Schmidt-Busse. Aus Spielersicht sagte der teamintern dank seiner souveränen Abwehrorganisation zum MVP gewählte Matteo Poljaric: „Es war mehr ein Kampfspiel heute, in das wir nicht gut reingefunden haben. Aber unser letztes Viertel war dann gut.“
Alle im deutschen Lager freuen sich nun auf das „Finale“ gegen die Niederländer am Montag. „Wir wollen nicht auf Unentschieden spielen, auch wenn uns das Dank des besseren Torverhältnisses reichen würde. Sondern wir wollen mit einem weiteren Erfolg den Turniersieg holen“, blickt Poljaric auf die entscheidende Partie vor. (Foto: Kramhöller)

Tore:
1:0 David Jehn (18.)
---------------------------
1:1 Österreich (E, 41.)
2:1 Magnus Hautzel (42.)
3:1 Luca Kirstein (57.)

E: 0 / 1 (1)
Grün: 2/1
Gelb: Hautzel

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