1. BL: Reichlich DramatikHerren: Play-off-Rennen und Abstiegskampf offen / Damen: Zwei- oder Dreikampf um Klassenerhalt?

1.BL: CHTC schlägt VizemeisterKrefeld und BHC mit Sechser am Wochenende / Damen: Micheels Viererpack trotz Kieferprellung

2.BL: Aufsteiger verblüffenTG Frankenthal weiter auf Erfolgskurs / Mainz und Leipzig überraschen auswärts

Jule braucht unsere Hilfe!Die Tochter einer Hamburger Hockeyfamilie leidet am lebensbedrohlichen Gendefekt SMARD

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1. BL: Reichlich Dramatik

Herren: Play-off-Rennen und Abstiegskampf offen / Damen: Zwei- oder Dreikampf um Klassenerhalt?

10.04.2019 - Ganze vier Punkte trennen fünf Spieltage vor Saisonende den Drittplatzierten Mannheimer HC und den Sechsten Hamburger Polo Club. Rechnet man rein, dass der MHC zudem ein Match mehr absolviert hat als die drei Hamburger Verfolger UHC, HTHC und Polo, ist der Kampf um die Play-off-Tickets sogar noch enger. Polo wird versuchen, in der Hauptstadt bei Blau-Weiß und dem BHC möglichst viele Punkte draufzulegen, um die anderen Teams unter Druck zu setzen. Wobei zumindest Blau-Weiß nichts zu verschenken hat, bei inzwischen sieben Punkten und 40 Toren Rückstand auf den rettenden Platz zehn.

HTHC und der UHC haben im Wechsel den wiedererstarkten Crefelder HTC und die in absoluter Top-Form befindlichen Mülheimer zu Gast. Beide haben gegen den Titelverteidiger etwas gut zu machen, denn für den UHC gab es in Mülheim im Herbst ein sattes 1:5, der HTHC kassierte vor zwei Wochen erst an der Ruhr ein 0:6. Mannheim hat – wie RW Köln – nur ein Match am Wochenende zu absolvieren und das beschert am Sonntag die abstiegsbedrohten Düsseldorfer.

Das Team von Trainer Mirko Stenzel muss aber vorher am Samstag noch in Nürnberg ran und könnte dort den Coup landen, mit einem Sieg erstmals die Abstiegsränge zu verlassen. Ob das gelingt, hängt aber auch davon ab, was der Club an der Alster in der Hauptstadt zustande bringt, wo die Mannschaft von Jo Mahn Samstag auf den BHC und Sonntag auf Blau-Weiß trifft. Zurzeit ist es nur ein mageres Pünktchen, das den amtierenden Hallenmeister von den Abstiegsrängen trennt.

In der 1. Bundesliga Herren steckt also noch jede Menge Spannung und Dramatik, die vermutlich bis zum letzten Saison-Spieltag anhalten werden.

Aufsteiger Bremen braucht ein kleines Hockey-Wunder

Fünf Spieltage vor Saisonschluss braucht Aufsteiger Bremer HC ein kleines Hockeywunder, um den Klassenerhalt realisieren zu können. Schlüsselspiel ist am Samstag das Heim-Duell mit dem Vorletzten Zehlendorfer Wespen, der genau wie der TSV Mannheim sieben Punkte vor Bremen liegt. Gelingt da der Dreier, könnte das Kräfte freisetzen, um am Sonntag beim Berliner HC, der ohne Ambitionen nach oben oder unten im gesicherten Mittelfeld liegt, vielleicht noch einen Sieg einzufahren und aus dem Zweikampf um den Klassenerhalt doch noch einen spannenden Dreikampf zu machen.

Spielverderber könnte da der TSVMH sein, der bei den Auswärtsspielen in Hamburg gegen HTHC und UHC weitere Punkte einfahren möchte, um sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. Denn, gelingt der Coup nicht, könnte sich das Team um Kapitänin Fanny Cihlar am Sonntag auf Platz elf wiederfinden, falls die Wespen in Bremen erfolgreich sind.

Während es im Tabellenkeller also noch richtig spannend ist, haben sich die vier Top-Teams ja schon vorzeitig für die Endrunde am 18./19. Mai in Krefeld qualifiziert. Dieses Quartett ist nur zwei Pünktchen auseinander und hier geht es sicher noch darum, wer da gegen wen in Krefeld in den Halbfinals spielt. Titelverteidiger Alster ist bei den Hauptstadtclubs zu Gast, während die zuletzt etwas schwächelnden Düsseldorferinnen erst München zuhause empfangen und dann zum Top-Spiel des Wochenendes beim Mannheimer HC zu Gast sind.

Der neue Spitzenreiter UHC hat mit Mülheim und TSV Mannheim zwei unangenehme Aufgaben zuhause zu lösen, will aber natürlich den Platz an der Sonne möglichst nicht mehr abgeben, denn der Liga-Erste holt sich das erste internationale Ticket der Saison – und da geht es fürs nächste Jahr erstmals um die auch bei den Damen startende Euro Hockey League.

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