EHL: Zwei Deutsche im HalbfinaleMannheim gewinnt Schlagabtausch gegen Mülheim / RW Köln wirft auch Amsterdam raus

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EHL: Zwei Deutsche im Halbfinale

Mannheim gewinnt Schlagabtausch gegen Mülheim / RW Köln wirft auch Amsterdam raus

21.04.2019 - Was für ein denkwürdiger Tag aus deutscher Sicht in der Euro Hockey League! Nachdem zuvor ja Mülheim und RW Köln in ihren Achtelfinals bereits zwei von drei niederländischen Vertretern in der EHL ausgeschaltet hatten, war Rot-Weiss am Samstagabend auch noch den letzten Hoofdklasse-Topclub raus. Im Penaltyschießen behielt das Henning-Team letztlich die Oberhand, trifft Ostersonntag um 15.15 Uhr nun auf Real Polo Barcelona im Halbfinale. Zuvor hatte Mannheim das deutsch-Deutsche Duell gegen Mülheim ebenso knapp im Shoot-out gewonnen und bekommt es in seinem Halbfinale um 13.00 Uhr mit den Waterloo Ducks aus Belgien zu tun.

Wie eng es in der EHL zugeht, unterstreicht, dass alle vier Viertelfinals - auch die rein soanischen und rein belgischen Duelle - erst im Penaltyschießen einen Sieger fanden.

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MHC hatte das kleine Quäntchen mehr Glück

Die beiden deutschen Clubs im ersten EHL-Viertelfinale am Samstag boten den Zuschauern schon in der regulären Spielzeit acht Treffer. Der MHC hatte den besseren Start, war im ersten Viertel durch Olympiasieger Lucas Vila und eine Ecke von Timm Haase in Führung gegangen. Lukas Windfeder glich im zweiten Viertel durch zwei Eckentreffer aus, doch der MHC holte sich noch vor dem Pausenpfiff erneut durch Vila die Führung zurück. Windfeders dritter Treffer glich die partie wieder aus. Und auch das erneute Führungstor von Timm Haase, glich der UHTC-Nationalspieler per Ecke aus - sein viertes Tor in diesem Spiel.

So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Mannheim sich einfach gar keine Blöße gab. Alle vier Schützen der Kurpfälzer trafen. Weil Lukas Stumpf schon den ersten Mülheimer Penalty von Niklas Bosserhoff entschärfte, waren die Ruhrstädter unter Druck. Timm Herzbruch und Keegan Pereira trafen zwar, als jedoch Ferdi Weinke ebenfalls nicht an Stumpf vorbeikam, was der Shoot-out virzeitig entschieden.

Rot-Weiss mit den besseren Nerven im Krimi

Das Viertelfinale zwischen Rot-Weiss Köln und dem AH&BC Amsterdam wird wohl kein Beteiligter so schnell vergessen. Auf hohem Niveau lieferten sich diese beiden Top-Clubs eine ausgeglichene erste Halbzeit. Es war Johannes Große, der Köln Mitte des dritten Viertels mit einem Treffer bei einer Ecke in Führung brachte. Köln verteidigte sehr stark gegen das furiose Angriffsspiel der Niederländer. Als Christopher Rühr zwölf Minuten vor Ende mit einem Traumtor in den Winkel das 2:0 erzielen konnte, schien die Partie vorentschieden. Doch die Nationalspieler Mirco Pruijser und Valentin Verga glichen für Amsterdam noch aus.

Im Penaltyschießen konnte Victor Aly die Vorzeichen früh für Köln einstellen, als er gegen Billy Bakker Sieger blieb. Doch Marco Miltkau scheiterte als vierter Schütze an Philip van Leeuwen, so dass es nach je fünf Schützen ausgeglichen stand. Mats Grambusch und Mirco Pruijser vergaben im sechsten Pärchen beide. Rühr, nach Foul an Große, per Siebenmeter und Verga trafen beide. Als Rühr dann auch seinen eigenen verwandelte und Aly gegen Hiebendaal hielt, war die partie entschieden.

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