Damen: Knappe 2:3-NiederlageIm zweiten Duell gegen Argentinien in Köln gab es drei Jubiläen zu feiern

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Damen: Knappe 2:3-Niederlage

Im zweiten Duell gegen Argentinien in Köln gab es drei Jubiläen zu feiern

Der deutsche Damen-Olympiakader konnte im zweiten Duell mit dem World-League-Champion des letzten Jahres zwar phasenweise an die gute Leistung vom gestrigen 1:1 im Auftaktmatch anschließen, stand am Ende aber – trotz zwischenzeitlicher 1:0- und 2:1-Führung durch Julia Müller beziehungsweise Lisa Schütze – geschlagen da. Argentinien erwies sich als das cleverere Team, das mit zwei Eckentoren die Partie zu eigenen Gunsten drehen konnte. Geehrt wurden vor der Partie Hannah Krüger für ihr 150., Luisa Steindor für ihr 100. Und Pia Oldhafer für ihr 50. Länderspiel im deutschen Damenteam.

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Wir haben die Partie nicht konsequent zu Ende gespielt. Zuvor hatten wir beide Treffer gut rausgespielt, hatten gute Phasen, aber dann zuviel den Ball geschleppt, strategisch nicht gut agiert und uns in Zweikämpfen aufgerieben. Wir hätten die Argentinierinnen weiter so herspielen müssen wie in der Anfangsphase. Zwar ist eine knappe Niederlage gegen den Weltranglisten-Zweiten kein Beinbruch, aber unser Anspruch ist inzwischen ein anderer: Wir wollen solche Spiele gewinnen, mindestens einen Punkt holen. Morgen ist dazu wieder die Chance!“

Die Partie vor 400 Zuschauern auf der Anlage von RW Köln am Olympiaweg begann furios. Julia Müller setzte schon die gut herausgeholte erste Ecke in der Anfangsminute mit einem satten Schlag rechts flach zum 1:0 ans Torbrett. Doch Argentinien antwortete mit ihrer Starspielerin und Kapitänin Carla Rebecchi, die einen Querpass vor Tor zum 1:1 verwertete (6.). Die deutschen Damen aber keineswegs geschockt. In der 10. Minute sorgte Lisa-Marie Schütze für ein Traumtor, als sie rechts in den Kreis ging und die Kugel unter die Latte zum 2:1 platzierte.
Somit ging das DHB-Team mit einer Führung ins zweite Viertel. Das ging aber an die Gäste. Hätte Pia Oldhafer in der 21. Minute, nach schönem Doppelpass mit Schütze etwas mehr Fortune gehabt, hätte es 3:1 stehen können, aber nach Umkurven der Torhüterin war der Winkel etwas zu spitz, so dass ihr Schuss nur den Pfosten traf. Argentiniens Eckenspezialistin Noel Barrionuevo ließ Julia Ciupka, die heute zwischen den deutschen Pfosten stand, bei der ersten Ecke der Gäste keine Chance. Ihr Schlenzer ging hoch rechts in den Winkel (23.) zum 2:2. Und als alle gedanklich bei dem schlechten Wetter schon in der Kabine waren, sorgte Rebecchi mit ihrem Eckentreffer dafür, dass sich das Spiel zugunsten der Olympia-Zweiten von London drehte (30.).
Nach der Pause mühten sich die Deutschen, zum Ausgleichstreffer zu kommen. Das dritte Viertel gehörte wieder ihnen. Anfangs spielte sich noch viel im Mittelfeld ab, aber dann kamen die Mülders-Schützlinge immer mal wieder mit schnellen Angriffen an und in den Kreis der Gäste, die diesen aber routiniert verteidigten. Im letzten Viertel hätte Granatto nach Konter in der 48. Minute das 4:2 für ihr Team machen müssen, sie verzockte sich aber. Die Deutschen zogen nun ein Powerplay auf, wobei Anne Schröder die größte Chance kreierte, als sie durchging und ihr Lupfer auf Kosten einer Ecke von der Keeperin pariert wurde (50.).
Deutschland kam auch noch zu zwei Ecken, die zwar im Nachschuss gefährlich wurden, aber nicht den erhofften Ausgleichstreffer brachten. Hinten war es Julia Müller, die einen gefährlichen Konter über Rebecchi gut entschärfte. Zudem traf die Argentinierin einmal ebenfalls den Pfosten. Auch zwei Zeitstrafen für Argentinien führten nicht mehr dazu, dass die Deutschen den sicher nicht unverdienten Ausgleichstreffer noch machten.

Tore:
1:0 Julia Müller (KE, 1.)
1:1 Carla Rebecchi (6.)
2:1 Lisa-Marie Schütze (10.)
2:2 Noel Barrionuevo (KE, 23.)
2:3 Carla Rebecchi (KE, 30.)
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Ecken:
Deutschland 4 (1 Tor) / Argentinien 3 (2 Tore)

Schiedsrichter:
Gaby Schmitz / Sophie Bockelmann

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