Rio: Kein Zeller-Comeback!Der Doppel-Olympiasieger musste Bundestrainer Altenburg jetzt absagen

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Rio: Kein Zeller-Comeback!

Der Doppel-Olympiasieger musste Bundestrainer Altenburg jetzt absagen

Bis zuletzt hatte Bundestrainer Valentin Altenburg die Tür für Doppel-Olympiasieger Christopher Zeller offen gelassen. Der 31-jährige Kölner (211 Länderspiele, 187 Tore) hatte selbst gehofft, mit einem Comeback bei der Champions Trophy in London (10. bis 18. Juni) noch auf den Olympia-Zug aufspringen zu können. Doch die Rekonvaleszenz von seiner im letzten Frühsommer erlittenen Knieverletzung (Innenmeniskusriss und Knorpelschaden) dauert noch an. So musste der Top-Stürmer dem Bundestrainer nun endgültig absagen.

„Mir tut es vor allem für Christopher leid. Wenn man die Chance hat, zum vierten Mal bei Olympischen Spielen teilzunehmen, ist es bitter, so kurz vorher absagen zu müssen!“, so Altenburg in einer ersten Reaktion. „In Top-Form ist er einer der wenigen Spieler, die auch auf absolutem Weltklasse-Niveau den kleinen Unterschied ausmachen und Spiele entscheiden können. Und mit seiner starken Strafecke als weitere Alternative, hätte uns das für jeden Gegner noch unberechenbarer gemacht. Ich wünsche Christopher, dass er diese Verletzung schnell hinter sich lassen kann und wir ihn bald wieder auf dem Platz erleben können.“
Der Olympiasieger von 2008 und 2012 sowie Bronze-Gewinner von 2004 selbst sagte: „Natürlich hätte es mich ungemein gereizt, nach den tollen Erlebnissen in Athen, Peking und London auch in Rio de Janeiro noch einmal Olympische Spiele erleben zu dürfen. Aber es gebietet auch der Respekt vor den anderen Jungs, die sich seit Monaten für dieses Ziel aufopfern, dann jetzt sich und den anderen gegenüber einzugestehen, dass es keinen Sinn hat, weil der Genesungsprozess einfach nicht schnell genug vorangeschritten ist. Ich wünsche den Honamas alles Gute für die Spiele in Brasilien und werde vorm Fernseher zuhause kräftig die Daumen drücken!“

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