Reckinger bleibt bis Paris 2024Der Damen-Bundestrainer verlängert beim DHB vorzeitig um vier Jahre

1.BL: Gleich vier Mal 2:2-RemisHerren: Beide Spitzenreiter mit nur einem Zähler / Damen: MHC mit Schlussecke zum 1:0-Sieg

Penalty-Sieg der HONAMASFIH Hockey Pro League 2020/21, Düsseldorf, Herren, Spiel 1: Deutschland–Belgien 2:1 (1:1; 1:0)

Danas-Kampagne im MagazinDeutsche Sporthilfe berichtet in der Titelstory "Mehr als ein Athlet" über #SportgegenRassismus

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Xavier Reckinger bleibt beim DHB bis Olympia 2024 in Paris

Der Damen-Bundestrainer verlängert beim DHB vorzeitig um vier Jahre

05.05.2020 - Damen-Bundestrainer Xavier Reckinger hat seinen Vertrag mit dem Deutschen Hockey-Bund vorzeitig bis Olympia 2024 in Paris verlängert. Der 36-jährige Belgier übernahm die deutschen Damen Ende 2017 von seinem Vorgänger Jamilon Mülders und führte die „Danas“ im letzten Jahr bis auf Platz drei der FIH Pro League und zur Vize-Europameisterschaft. „Reck“, wie der 328-fache belgische Nationalspieler in Hockeykreisen genannt wird, hatte, trotz des Interesses anderer Verbände, dem DHB früh signalisiert, dass er gern weitermachen würde. „Das ist auch ein Indiz für die gute Arbeit, die Sportdirektor Heino Knuf in dem Bereich leistet“, betont Marie-Theres Gnauert, DHB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Wir freuen uns sehr, dass Xavier Reckinger die angefangene Reise mit den Danas fortsetzen wird!“

„Für mich hat es sich einfach so angefühlt, dass das Projekt mit Olympia 2020 beziehungsweise nun 2021 noch nicht zu Ende ist“, erklärt Reckinger. „Ja, es gab immer mal wieder Fragen von außen, aber ich habe mich früh selbst entschieden, dass ich mit dem Team, das ja noch sehr jung ist, weitermachen möchte. Die Danas haben viel Potenzial. Die meisten Spielerinnen sind noch sehr jung, können locker zwei olympische Zyklen noch spielen. Und auch in den U21- und U18-Teams, die ich immer genau beobachte, kommt viel Potenzial hoch. Und nicht zuletzt war es der DHB, der mir die erste Chance als Cheftrainer gegeben und mir damit viel Vertrauen geschenkt hat. Das möchte ich hiermit zurückgeben.“

Der Damen-Bundestrainer beschreibt auch das Verhältnis zu den Kollegen in der Bundesliga als sehr gut und konstruktiv. „Es gibt in einem solchen schwierigen Kontext, mit vollem Terminkalender für das Nationalteam und die, wie ich finde, starke Liga, immer mal Auseinandersetzungen um den Einsatz von Spielerinnen, aber die sind immer sehr respektvoll geführt und es geht allen um das Wohl der Athletinnen.“

Auch das Arbeitsumfeld beim DHB war ein sehr wichtiges Argument für den zweifachen Familienvater, den Kontrakt mit dem Verband zu verlängern. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Heino Knuf. Die Zusammenarbeit mit ihm und den anderen Bundestrainer-Kollegen im Verband und im Teamstaff ist sehr gut – das kenne ich von bisherigen Jobs auch anders. Ich habe hier ideale Unterstützung, zum Beispiel auch von U21-Bundestrainer Akim Bouchouchi. Zum Glück hatte ich auch den Support meiner Frau für diese Entscheidung, denn der Job des Bundestrainers bedeutet, dass man zwischen 110 und 140 Tagen im Jahr von zuhause weg und damit für Frau und Kinder selten greifbar ist.“

Sportdirektor Heino Knuf hatte schon zu Jahresende 2019 erste Gespräche mit dem Belgier geführt, um ihn langfristiger an den DHB zu binden: „Reck hat nicht ohne Grund eine hohe Reputation im internationalen Hockey. Ich halte ihn für einen der talentiertesten jungen Trainer im internationalen Hockey. Für uns ist es wichtig und ein gutes Gefühl, hier jetzt Planungssicherheit zu haben, mit zwei Olympischen Spielen innerhalb von drei Jahren vor der Brust.“

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