Grußwort der DHB-PräsidentinCarola Morgenstern-Meyer mit einer Rückschau auf 2020 und einem Ausblick auf das Neue Jahr

Hallen-EM: Reservierungsstopp12. bis 16 Januar in Hamburg: Keine Reservierung für Final-Wochenende mehr möglich

Juniorinnen-WM: Feld ergänztArgentinien und Irland nehmen statt Neuseeland und Australien in Südafrika teil

Liga: Wenig weiße WestenKölns Herren ein Jahr ohne Niederlage / Bremens Damen in Liga zwei top

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Grußwort der DHB-Präsidentin

Carola Morgenstern-Meyer mit einer Rückschau auf 2020 und einem Ausblick auf das Neue Jahr

Liebe Hockeyfamilie,
liebe Partner und Unterstützer des DHB!

Ein ereignisreiches und gleichzeitig ereignisloses Jahr neigt sich dem Ende zu, die passende Zeit, um nochmals Rückschau zu halten.

Noch Anfang des Jahres hat keiner damit gerechnet, was da auf uns zukommt. Aus Hockeysicht war es in der Verbandsgeschichte das Jahr der Absagen, Ausfälle und Verschiebungen. Das zog sich von den Jugendmeisterschaften, über alle Leistungsklassen bis zur Feld- und Hallenbundesliga, von der EHL, der FIH Pro League, über die Europameisterschaft – ja sogar bis zu den Olympischen Spielen.

Wie jeder Einzelne von uns zum Krisenmanager seines Familien- und Berufslebens geworden ist, haben auch wir beim DHB mehr damit zu tun gehabt, mit den Folgen der Pandemie umzugehen, als uns lieb gewesen wäre. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders bei unseren Mitarbeiter*Innen in Mönchengladbach und an den Olympiastützpunkten, meinen Präsidiumskollegen*innen sowie den Ehrenamtler*innen in den verschiedenen Gremien bedanken, die diese anspruchsvolle Aufgabe selbstlos und mit viel Einsatz angenommen haben. Und was in den Vereinen in diesem Jahr geleistet wurde – von den vielen Trainer*innen, die ihre Einheiten unter den strikten Vorschriften mit viel Kreativität angepasst haben, bis zu den Mitgliedern, die sich in unzähligen Aufgaben einschließlich Hygieneüberwachung eingebracht haben – war großartig. Das von uns in Zusammenarbeit mit dem DOSB entwickelte Hygienekonzept funktionierte vorbildlich.

Die Hockeyfamilie hat in der Krise ihre Fantasie und ihr Engagement gezeigt. Das war beeindruckend und vielleicht ein Grund mit, warum wir am Ende des Jahres noch reich belohnt wurden. Es gibt guten Grund zur Vorfreude – sei es auf die Hallenhockey-Europameisterschaft der Damen und Herren in einem guten Jahr in Hamburg, sei es auf die Doppel-Europameisterschaft im Feld 2023 in Mönchengladbach oder auf die Premiere von Specialhockey als Demonstrationssportart bei den Special Olympics World Games 2023 in Berlin. Dass wir uns mit all diesen Bewerbungen durchsetzen konnten, macht uns ein wenig stolz. Auch dass in der Kooperation zwischen Verband und Hockeyliga e.V. jetzt eine konstruktive Lösung in Aussicht steht, ist erfreulich.

Gemeinsam mit unseren Nationalteams hoffen wir natürlich auch auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, damit sich das viele Training, der Schweiß und die Entbehrungen, die diese jungen Frauen und Männer in den letzten nun sogar fünf Jahren für sie noch auszahlen möge. Aber auch für unseren Sport wäre es wichtig, dass der normale Spielbetrieb wieder losgehen kann, und dass wir die große Bühne Olympische Spiele nutzen können, um uns Millionen von sportbegeisterten Menschen zu zeigen; dass wir das für weitere vier Jahre mit Reece als Ausrüster tun können – auch das eine der guten , Mut machenden Nachrichten jetzt am Jahresende – ist sehr erfreulich.

An dieser Stelle sei ebenso dem Volvo E.R.B. Auto Zentrum, unserem langjährigem Partner Polytan, AA-Drinks, Hockeyshop, Sportscampus und Weber von Herzen gedankt, die sich gemeinsam mit uns auf den Weg Richtung Tokio machen. Eine für den Sport und die Wirtschaft so herausfordernde Zeit als Partner Seite an Seite zu bewältigen, schweißt auf besondere Art zusammen. Mit Wehmut sagen wir Adieu zu unserem Hauptsponsor real, der uns als sehr aktiver Partner drei Jahre lang begleitet hat, und nun durch den Verkauf des Unternehmens Abschied nimmt. Ein riesiges Dankeschön auch an den DOSB, das BMI, das BVA, die Deutsche Sporthilfe, unsere Landesverbände, die EHF und die FIH sowie das Land Nordrhein-Westfalen, die Städte Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Mönchengladbach.

Der Hockeysport lebt aber vor allem durch seine Mitglieder und Aktiven, die sich auf und neben dem Platz für den Sport einsetzen. Wir haben eine unglaubliche Ehrenamtskultur, die sich durch eine große Anzahl an Volonteers bemerkbar macht, welche nicht zuletzt im Januar bei der glanzvollen Hallen-EM in Berlin wieder einen entscheidenden Anteil daran hatten, dass dieses 2020 so seltene Highlight im Gedächtnis bleiben wird. Ihnen/Euch allen möchte ich dafür in besonderer Weise danken!

Lasst uns mit Optimismus auf das Jahr 2021 schauen, auch wenn es wohl noch etliche Wochen dauert, bis uns die Pandemie etwas mehr aus ihren Klauen lässt. Ich wünsche allen – trotz der nicht einfachen Situation – fröhliche, entspannende Weihnachtstage und einen positiven Start ins Neue Jahr!

Herzliche Grüße

Carola Morgenstern-Meyer
Präsidentin
Deutscher Hockey-Bund

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