EHL: HTHC 5:1 (4:0) gegen KazanDie Herren des Harvestehuder THC ziehen als zweiter deutscher Vertreter nach Rot-Weiss Köln ins Viertelfinale der Euro Hockey League ein. Der EHL-Sieger von 2014 setzte sich im Amsterdamer Wagener-Stadion deutl ...

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EHL: HTHC 5:1 (4:0) gegen Kazan

Die Herren des Harvestehuder THC ziehen als zweiter deutscher Vertreter nach Rot-Weiss Köln ins Viertelfinale der Euro Hockey League ein. Der EHL-Sieger von 2014 setzte sich im Amsterdamer Wagener-Stadion deutlich mit 5:1 (4:0) gegen den russischen Vertreter Dinamo Kazan durch.

Die Herren des Harvestehuder THC ziehen als zweiter deutscher Vertreter nach Rot-Weiss Köln ins Viertelfinale der Euro Hockey League ein. Der EHL-Sieger von 2014 setzte sich im Amsterdamer Wagener-Stadion deutlich mit 5:1 (4:0) gegen den russischen Vertreter Dinamo Kazan durch. In der Runde der letzten Acht treffen die Hamburger nun auf den Sieger des niederländisch-belgischen Duells zwischen Oranje Zwart und Royal Leopold HC.
„Wir haben ihr Spiel aus dem vergangenen Jahr gegen den UHC Hamburg gesehen, das war eine ziemlich enge Partie“, beschrieb Tobias Hauke nach dem Schlusspfiff die Vorbereitung auf dieses Achtelfinale gegen den russischen Titelträger Dinamo Kazan. „Wir wussten, dass wir in dieser Partie bereits von den ersten Minuten an konzentriert spielen und früh treffen müssen. Und das hat heute funktioniert.“

Vom Anpfiff an tat der Harvestehuder THC mehr für die Partie, Dinamo Kazan lauerte aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter. Die Anfangsphase war aber auf beiden Seiten geprägt von der Angst vor dem ersten folgenschweren Fehler: Erst verarbeitete Michael Körper die erste Eckenherausgabe nicht richtig, dann musste auf der anderen Seite Tobias Walter die erste russische Strafecke über die Latte lenken. Beim zweiten Versuch war Körper erfolgreicher und setzte einen Flachschlenzer zur Hamburger Führung ans gegnerische Torbrett (9.).
Kazan zeigte sich nur wenig geschockt, nach Musterpass von Aleksei Kuzmin klärte Walter gegen Igor Siniagin. Mittlerweile kontrollierte der HTHC das Spiel aber größtenteils und sorgte noch vor Ende des ersten Viertels für die Entscheidung: Erst legte Leon Willemsen von links halbhoch quer auf Jan-Philipp Heuer, der den Ball aus zwei Metern nur noch über die Linie zu drücken brauchte (14.), kurz darauf drehte sich David Goodfield am 7m-Punkt aus der Bewachung und setzte die Kugel mit der Rückhand zum 3:0 unter die Latte (15.).
Den vierten Hamburger Treffer verhinderte dann Almaz Kurbanov, als er Körpers Schlag auf der Linie klärte. Der Harvestehuder THC blieb am Drücker, nach einem russischen Abwehrfehler setzte sich Körper halblinks am Kreis durch und verwandelt eiskalt zum 4:0 (17.). Die Entscheidung schien gefallen und auf Seiten der Hamburger schlichen sich Konzentrationslücken ein: Erst verpasste Aleksandr Korolev nach einem Defensivfehler des HTHC den Ball knapp, dann kam Kazan vor der Pause noch zu zwei Strafecken, konnte aber beide Standards nicht verwerten.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie: Erst hielt Kazan-Keeper Marat Gafarov Körpers nächste Ecke, dann konnte die Hamburger Eckenverteidigung zweimal gegen Dinamo klären. Kurz vor Ende des dritten Viertels keimte bei den Russen noch einmal Hoffnung auf, als sich Nikolay Jankun rechts auf der Grundlinie durchsetzte und sehenswert mit der Rückhand zum 1:4-Anschluss verwandelte (44.).
Der russische Rekordmeister (12 von bisher 24 Titeln) schwächte sich aber bald darauf nach unnötigem Foulspiel außerhalb des eigenen Schusskreises selber – Pavel Golubev sah für diese Aktion Gelb – und konnte sich einmal mehr bei seinem Rückhalt Gafarov bedanken, dass Körper am heutigen Tag keine weitere Strafecke im Tor unterbrachte. Im Schlussviertel setzte vor allem HTHCs Tim-Oliver Linsmeier die Akzente. Erst gab der 28-Jährige einem Pass von Tobias Lietz – Felix Mathes hatte die Kugel clever passieren lassen – den entscheidenden Touch zum 5:1 (47.), dann holte sich der Hamburger Mittelfeldspieler keine drei Minuten später nach Foulspiel die zweite gelbe Karte in einer insgesamt fairen Partie ab.
Als dann noch die Schiedsrichter nach Videobeweis eine HTHC-Ecke zurücknahmen und auch Kazans sechste Ecke nicht zum Erfolg führte, war die Partie gelaufen. Auf einen möglichen Wunschgegner angesprochen, hatte Hauke einen klaren Favoriten: „Es wäre ziemlich cool, gegen Oranje Zwart zu spielen, weil Benny Stanzl sieben Jahre für uns gespielt hat und jetzt für Oranje Zwart aufläuft. Wir alle freuen uns, gegen ihn zu spielen. Und natürlich ist Oranje Zwart eines der besten Teams in Europa in den vergangenen Jahren, daher ist es für jeden Spieler ziemlich fantastisch, gegen so ein Team zu spielen.“

Tore:
0:1 Michael Körper (KE, 9.)
0:2 Jan-Philipp Heuer (14.)
0:3 David Goodfield (15.)
0:4 Michael Körper (17.)
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1:4 Nikolay Yankun (44.)
1:5 Tim-Oliver Linsmeier (47.)

Strafecken:
Kazan 6 (0 Tore) / HTHC 5 (1 Tor)

Grüne Karten: --- / ---

Gelbe Karte:
Pavel Golubev (45., Foulspiel) / Tim-Oliver Linsmeier (50., Foulspiel)

Schiedsrichter:
Michael Pontus (BEL) / David Sweetman (SCO)

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