Beide U21-Teams mit RemisWU21 kassiert Ausgleich kurz vor Ende / MU21: Offensivdrang noch nicht optimal

U19: DHB-Teams holen EM-Titel!Schwabe und Struthoff MVPs, Frerichs und Strauss mit Torjägerkanone, Danneberg bester Goalie

Hochwasser trifft Sport hartAufruf zur Hilfe und Spenden: Massive Schäden durch das schlimme Hochwasser im Westen

Die neue Kollektion ist da!Honamas- und Danas-Kollektion ist ab sofort im Reece-Onlineshop erhältlich

····

Juniorinnen und Junioren spielen unentscheiden gegen Spanien

WU21 kassiert Ausgleich kurz vor Ende / MU21: Offensivdrang noch nicht optimal

07.07.2021 – Beide U21-Teams trafen nach den Auftaktpartien am Montag gegen Belgien am Mittwochabend auf Gastgeber Spanien. Sowohl die Juniorinnen (2:2) als auch die männliche U21 (1:1) kamen nicht über ein Unentschieden hinaus, beide Bundestrainer konnten aber positive Entwicklungen im Vergleich zu den ersten Partien feststellen. (Fotos: privat)

U21-Damen kassieren Sekunden vor Schluss Ausgleich

Eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit reichte den jungen DHB-Damen nicht, um den Sieg über die gesamte Spielzeit zu bringen. Dabei waren die deutschen Juniorinnen mit Energie und Dynamik ins Spiel gestartet. „Wir hatten sehr gute Aufbauszenen, viel Struktur, viel Ballbesitz und waren körperlich sehr präsent“, stellte Inma Hofmeister fest, die das deutsche Team in der 14. Spielminute nach sehenswertem Angriff und finalem Pass von Charlotte Gerstenhöfer mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Auch das 2:0 kurz nach Beginn des zweiten Viertels fiel ähnlich, diesmal war Yara Mandel erfolgreich (18.).

„Leider konnten wir dieses Niveau in der zweiten Halbzeit nicht halten“, musste Hofmeister mit Blick auf die zweite Hälfte feststellen. Die Juniorinnen ließen Tempo und Passhärte vermissen und die Spanierinnen, die vor der Pause kaum präsent waren, kamen druckvoll aus der Kabine und erzielten mit einer Eckenvariante den 1:2-Anschluss. Während Deutschland in der Folge wie auch schon zum Ende der ersten Hälfte verpasste, den Sack zuzumachen, bewahrte Torfrau Mali Wiechmann ihre Vordermannschaft bei der nächsten spanischen Strafecke (40.) zunächst noch vor dem Ausgleich: Doch die Spanierinnen kamen nun immer besser in die Partie und 25 Sekunden vor dem Ende zum mittlerweile nicht unverdienten Unentschieden, bei dem es dann auch nach 60 Minuten bleiben sollte.

Bundestrainer Akim Bouchouchi erkannte aber trotzdem eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum Lehrgangsstart: „In der ersten Halbzeit war das ein ganz anderes Bild als bei der Auftaktpartie gegen Belgien. Wir haben die Themen, die wir uns vorgenommen hatten, voll umgesetzt. Das war ein Riesenschritt im Vergleich zum vorangegangenen Spiel. Die Spanierinnen sind dann aggressiver in die zweite Halbzeit zurückgekommen, zwar haben wir da auch gegengehalten, aber dabei unseren Flow verloren. Vielleicht haben wir uns auch zu viel vom spanischen Pressing beeindrucken lassen. Im Großen und Ganzen haben wir in Spiel zwei Struktur und Energie gefunden – dahinter können wir jetzt einen Haken machen. Das nächste Thema ist nun, diese auch gegen mehr Gegnerstress zu behalten.“ Die nächste Möglichkeit dazu ist am Freitag, wenn die deutschen U21-Damen um 18 Uhr auf Irland treffen.

Offensivmotor der Junioren stottert noch

Die zweite Partie der Junioren gegen Spanien hatte durchaus Parallelen zum Auftakt gegen Belgien. „Wir hatten am Anfang zu wenig Qualität nach vorne und zu wenig Zug zum Tor“, attestierte Bundestrainer Johannes Schmitz seinen Schützlingen zunächst fehlenden Offensivdrang. Das Spiel fand über weite Strecken zwischen den Kreisen statt, Chancen blieben Mangelware. Eine dieser Möglichkeiten nutzten aber die Spanier, um in der 24. Spielminute in Führung zu gehen. Doch die deutschen U21-Herren konnten noch vor der Pause antworten: Über rechts gelangte Hannes Müller in den spanischen Schusskreis, seinen ersten Torschuss konnte der spanische Schlussmann noch parieren, den Abpraller verwandelte Müller dann aber mit der Rückhand hoch im spanischen Tor zum 1:1-Ausgleich kurz vor der Pause (30.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie arm an Höhepunkten, erst in den Schlussminuten konnten die deutschen Junioren den Druck erhöhen und zu guten Möglichkeiten kommen, ohne dabei aber zu Zählbarem zu kommen. So musste Schmitz denn auch abschließend feststellen, dass seine „Offensive stotterte“: „Aber vielleicht können wir die Power der letzten Minuten ins Spiel Donnerstag mitnehmen.“ Dann geht es um 20 Uhr gegen die Niederlande.

Spielstatistik Mittwoch, 7. Juli 2021

Juniorinnen (wU21), Spiel 2: Deutschland – Spanien 2:2 (2:0)

Tore:
1:0       Inma Hofmeister (14.)
-----
2:0       Yara Mandel (18.)
----------
2:1        ESP (KE, 31.)
-----
2:2       ESP (60.)

Strafecken: GER 3 (–) / ESP 2 (1 Tor)
Grüne Karte: GER 1 (Jule Bleuel) / ESP –

Junioren (mU21), Spiel 2: Deutschland – Spanien 1:1 (1:1)

Tore:

-----
0:1       ESP (24.)
1:1       Hannes Müller (30.)
----------

-----

Strafecken: GER 2 (–) / ESP 6 (–)
Grüne Karten: GER 2 (Phillip Holzmüller, 41.; Maximilian Siegburg, 46.) / ESP 2 (26.; 41.)

(ao)

Premium-Partner

 

 

 

 

Pool-Partner

Pool-Partner