Club Cup: UHC siegt deutlichNie gefährdeter 5:0 (2:0)-Sieg gegen englischen Vizemeister Canterbury HC

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EuroHockey Club Cup: UHC-Damen stürmen souverän ins Halbfinale

Nie gefährdeter 5:0 (2:0)-Sieg gegen englischen Vizemeister Canterbury HC

Die Damen des Deutschen Meisters UHC Hamburg sind mit einem überzeugenden Sieg in den EuroHockey Club Cup im niederländischen s’Hertogenbosch gestartet. Gegen den englischen Vizemeister Canterbury HC gelang dem Team von Coach Claas Henkel ein nie gefährdetes 5:0 (2:0). Damit geht es für die Hanseatinnen bereits am morgigen Samstag (3. Juni) um 15 Uhr im Halbfinale weiter. (Foto: worldsportpics.com)

Trainer Claas Henkel: „Das war eine sehr sachliche Vorstellung von uns. Wir wussten nicht allzu viel von Canterbury, sind deshalb mit Vollgas ins Spiel gegangen, haben viel durchgewechselt. Nachdem es dann schnell 2:0 stand, haben wir das aber sehr konzentriert zu Ende gebracht. Mit Blick auf morgen sind wir bei diesen hohen Temperaturen aber relativ Kräfte schonend durchgekommen.“

Die beiden Teams hielten sich nicht lange mit dem Abtasten auf, sondern suchten jeweils schnell den Weg nach vorn. So entstanden früh die ersten Kreisszenen, die aber von den Keepern auf beiden Seiten ohne größere Mühe geklärt werden konnten. Als der UHC Mitte des ersten Viertels den Druck etwas erhöhte, gab es auch direkt die erste Strafecke, die Charlotte Stapenhorst mit einem flachen Schlenzer auf die Schlägerseite der Torhüterin nutzte (7.). Canterbury versuchte es mit ein paar Kontern, bei denen jedoch zumeist der letzte Pass nicht ankam, und die deshalb im Sand verliefen. Besser machte es der UHC, der in der 12. Minute nach einem harten Schrubber in den Kreis von Janne Müller-Wieland die nächste Ecke zugesprochen bekam, die diesmal Celine Wilde zum 2:0 verwertete. Die Hamburgerinnen kontrollierten nun das Geschehen, bis auf eine Situation, als Yvonne Frank eine kleine Unsicherheit beim Schuss von Victorine Vankemmel zeigte. Doch die Mitspielerinnen klärten die Szene (14.).

Auch im zweiten Spielabschnitt war der Deutsche Meister klar Spiel bestimmend, störte früh und ließ defensiv kaum etwas zu, allerdings fehlten zunächst weitere nennenswerte Kreisszenen, bis Lisa Altenburg in der 21. Minute links über die Grundlinie in den Kreis zog und dann Helen Fagg im englischen Tor prüfte. Hannah Seifert versuchte sich kurz darauf vom Kreisrand, verzog jedoch deutlich zu hoch (23.). Zwei Minuten vor der Halbzeit gab es die dritte Ecke für den UHC. Wieder versuchte sich Stapenhorst, die diesmal jedoch an Helen Fagg scheiterte. Der Ball kam aber wieder zum UHC, doch Katharina Ottes Nachschuss verfehlte das Ziel deutlich (28.). So blieb es bei Halbzeit beim hoch verdienten 2:0.

Das dritte Viertel begann mit Zeitstrafe für Charlotte Stapenhorst und Canterburys Anna Kolarova. Doch der UHC spielte weiter geradlinig nach vorn und bekam in der 34. Minute die nächste Strafecke. Celine Wilde trat an, die Linienspielerin drehte sich weg, und so stand es 3:0. Und so ging es weiter. Nach einem sehenswerten Dribbling über die rechte Seite von Stapenhorst war es in der Mitte Sophie Mayen, die den Ball aus kurzer Distanz ins Tor spitzelte (36.). Canterbury hatte in dieser Phase nichts entgegenzusetzen und musste zuschauen, wie sich der UHC immer wieder gefährlich in den Kreis vorarbeitete. Nach einem wiederum guten Solo über rechts verpasste diesmal in der Mitte Altenburg knapp (40.). Eileen Hoffmann schlug in aussichtsreicher Position völlig freistehend über den Ball (42.). Wenn man dem UHC in dieser Phase etwas vorwerfen musste, dann, dass er seine zahlreichen Torchancen nicht effektiv nutzte. Die Führung hätte vor dem Schlussviertel auch schon um ein oder zwei Tore deutlicher ausfallen können. Kurze Schrecksekunde kurz vor der Pause, als Charlotte Stapenhorst nach einem Zusammenstoß zu Boden ging und danach benommen vom Platz getragen werden musste und die danach auch nicht mehr eingesetzt wurde.

Es blieb auch in der letzten Viertelstunde eine eher einseitige Partie. Canterbury lief zwar noch ein paar Konter, die jedoch zumeist über den Ansatz nicht hinauskamen. In der 49. Minute hatten die Engländerinnen mal eine gute Chance, doch die Hereingabe von rechts verpassten im Kreis gleich mehrere Abnehmerinnen. Der UHC schaltete jetzt einen Gang zurück, gab zudem Ersatztorhüterin Jessica Kloevekorn noch zehn Minuten Spielzeit auf europäischem Parket. Zur fünften Strafecke trat Lea Albrecht an, nachdem Lisa Altenburg im Kreis einen englischen Fuß gefunden hatte. Doch Albrecht scheiterte an der Keeperin (53.). Und der nächste Angriff brachte auch gleich die nächste Ecke, die Helen Fagg diesmal stark gegen Celine Wilde parierte (54.). Drei Minuten später lief Marie Mävers im Konter völlig frei auf das Canterbury-Tor zu, strauchelte dann aber und kam nicht an Fagg vorbei. Elizabeth Neal prüfte noch einmal Jessica Kloevekorn, die bestand (58.), doch auch die kurze Schlussoffensive der Engländerinnen blieb letztlich fruchtlos. Stattdessen legte Marie Mävers in der Schlussminute noch den fünften Treffer nach.

Tore:
1:0       Charlotte Stapenhorst (KE, 7.)
2:0       Celine Wilde (KE, 12.)
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3:0       Celine Wilde (KE, 34.)
4:0       Sophie Mayen (36.)
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5:0       Marie Mävers (60.)

Strafecken:
UHC 6 (3 Tore) / CHC ---

Grüne Karten:
Jana Teschke (19.), Charlotte Stapenhorst (31.), Celine Wilde (60.) / Anna Kolarova (33.)

Schiedsrichter:
Pilar Lopez Martinez (ESP) / Laurine Delforge (BEL)

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