Robin Rösch verlässt den CHTCDer 49-jährige Bundesliga-Coach möchte bis Sommer oder Herbst eine neue Aufgabe suchen

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Robin Rösch verlässt den Crefelder HTC

Der 49-jährige Bundesliga-Coach möchte bis Sommer oder Herbst eine neue Aufgabe suchen

26.04.2020 - Nach fast zehn Jahren wird Robin Rösch den Crefelder HTC zum Saisonende verlassen. Zuletzt war er Trainer des Herren-Bundesligateams und betreute mehrere Jugendmannschaften. Bei den Bundesliga-Herren löste er, nach mehrjähriger Mitarbeit im Trainerstab, im Februar 2018 den langjährigen Chefcoach Matthias Mahn ab und übernahm das Aushängeschild des CHTC zusätzlich zu seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter der Hockeysparte des Vereins.

Die Mannschaft des 49-jährigen Hockeytrainers war in der Bundesliga vor der Coronakrise auf einem guten Weg. „Durch den Lockdown hatte ich in den letzten Wochen viel Zeit zum Nachdenken“, erzählt Robin Rösch. „Am Schluss dieses Prozesses stand die Erkenntnis, dass es mit fast 50 Jahren noch einmal Zeit wäre, eine neue Herausforderung anzustreben und neue berufliche Möglichkeiten zu suchen“. Und weil keiner weiß, wie es mit der noch laufenden Spielzeit weitergeht und vor allen Dingen wann, werden sich die Wege von Robin Rösch und dem Crefelder HTC in aller Freundschaft im Sommer oder Herbst trennen. „Es war hier in Krefeld eine schöne und sehr intensive Zeit nicht nur für mich, sondern für meine ganze Familie“, betont Robin Rösch. „Wir haben alle Vier eine Menge gute Lebenszeit hier in Krefeld verbracht und deshalb schwingt beim Abschiednehmen auch eine Menge Wehmut bei mir mit“.

Als Robin Rösch seinem Team den Entschluss präsentierte, den CHTC zu verlassen, wirkten die Spieler bedrückt und nachdenklich. „Diese für mich und meine Arbeit positive Reaktion hat mich bestätigt, dass ich beim CHTC vieles richtig gemacht habe“, so Robin Rösch.
Der 1. Vorsitzende Dirk Wellen meint: „Robin hat für unseren Club fast zehn Jahre eine großartige Arbeit geleistet. Sowohl im Jugendbereich und bei seiner kurzen Tätigkeit für das Damenteam als auch in der schwierigen Phase eines neuen Teamaufbaus bei den Herren war er sehr erfolgreich. Es ist schade, dass so ein guter Trainer nicht mehr für uns arbeiten wird, aber natürlich verstehen wir seinen Wunsch, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Robin und seine Familie sind ein fester Bestandteil der Clubgemeinschaft und wir alle hoffen, dass dies auch so bleibt.“

Seine Aufgabe als Trainer des Bundesligateams, war es unter anderem, soviel eigene Nachwuchsspieler wie möglich in die Bundesligamannschaft zu integrieren. „Ich glaube, das ist mir gelungen“, so Robin Rösch. „Wir haben eines der jüngsten Teams der Liga und sind bis zum Corona-Crash sehr erfolgreich unterwegs gewesen“. Einige Spieler trainiert Robin Rösch schon seit Knaben-Zeiten und wird auch in Zukunft ihren sportlichen Weg verfolgen. „Es war eine schöne Zeit in Krefeld und wir haben viele Freunde innerhalb der CHTC-Familie gefunden und deshalb werde ich auch zukünftig oft und gerne in Krefeld sein“. (Quelle: CHTC)

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