DHB Präsidiums-News2. Newsletter 2019 / 30. September.2019

De Nooijer DANAS-Co-Trainer„Oranje“-Dreifach-Welthockeyspieler ist im Trainerstab für Mittelfeld verantwortlich

„Großer Stern des Sports“Goslarer HC erhält die Auszeichnung für sein Projekt "GOSLAR SPIELT HOCKEY !"

Al Saadi nominiert HerrenkaderIn Mannheim werden einige "Comebacker" und ein paar neue Gesichter dabei sein

····

DHB Präsidiums-News

2. Newsletter 2019 / 30. September.2019

30.09.2019 - Am 14. September hat die zweite Sitzung von Präsidium, Vorstand und Direktorium in der DHB-Geschäftsstelle in Mönchengladbach stattgefunden. Neben der Präsidentin waren die Vizepräsidenten/innen aller Ressorts, Vorstand und Direktorium, der Bundesliga-Beauftragte sowie einer der Ehrenpräsidenten und der Vorsitzende des Bundesausschusses vertreten. Nachdem in der ersten Sitzung eine Bestandsanalyse vorgenommen und der Status Quo ermittelt worden war, wurden nun die Fortschritte in den einzelnen Bereichen diskutiert, die nächsten Schritte geplant und weitere Themenfelder identifiziert.

Eines der aktuell drängendsten Themen ist die Ausrichtung der „Olympic Qualifiers“. Das olympische Qualifikationsturnier wird am 02./03.11.2019 im SparkassenPark in Mönchengladbach stattfinden. Die DANAS treffen in zwei Spielen auf die Gegner aus Italien, den HONAMAS wurde das Team aus Österreich zugelost. Informationen zum Ticket-Vorverkauf und dem Rahmenprogramm gibt es bereits auf den Informationskanälen des Verbandes. Wir hoffen, Sie Anfang November in Mönchengladbach begrüßen zu dürfen, um gemeinsam unsere Teams bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu unterstützen!

Als Bundestrainer bei den HONAMAS hat Markus Weise für den ersten Abschnitt – die Vorbereitung und Betreuung beim Olympic Qualifier – des Weges zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 zugesagt. Er hatte die DHB-Herren in der Zeit von 2007 bis 2015 bereits zu zwei Olympiasiegen und zwei Europameistertiteln geführt, ehe er zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) wechselte, um dort die Konzeptionierung der Akademie zu leiten.  

Neben den Olympic Qualifiers wird die Europameisterschaft der Herren im Hallenhockey (17. - 19.01.2020 im Horst-Korber-Sportzentrum, Berlin) und die Fortführung der Pro League Spiele 2020 vom Deutschen Hockey-Bund organisiert.

Mit der Einführung der DHB WhatsApp-Gruppe wurde im Bereich Digitale Kommunikation ein erstes modernes Kommunikationstool sehr erfolgreich zur EM eingeführt, das rege angenommen wird.

Für die dringend erforderliche Optimierung von Strukturen und Prozessen innerhalb des DHB wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Präsidium, Vorstand, Direktorium und Bundesausschuss gegründet. Erklärtes Ziel ist es, in der operativen Ebene klare, in die Zukunft gerichtete Prozesse zu schaffen und Verantwortlichkeiten zu definieren. Eine erste Präsentation des Status Quo, einschließlich des aktuellen Organigramms, soll in der Bundesratssitzung im November erfolgen.

Der Vorschlag zur Einführung der 2. Bundesliga Damen/Halle, analog zum Herrenbereich, wurde positiv bewertet und findet Zustimmung zur Saison 2021/22. Auf diese Weise sollen die Landesverbände genügend Zeit haben, die Auswirkungen der neu eingeführten Liga auf die Spielklassen ihres Verbandes zu prüfen. Die Weiterbearbeitung des Antrags erfolgt im zuständigen SOA.

Die FIH hat kürzlich ein überarbeitetes Hallenregelheft vorgestellt. Der wichtigste Vorschlag betrifft die Einführung von vier Vierteln bei gleichzeitigem Zeitstopp nach der Verhängung einer Strafecke bis zu dessen Ausführung. Das Präsidium hat sich zwar – auf Vorschlag des LSA – dafür ausgesprochen, die Spielzeitänderung in der kommenden Hallensaison noch nicht umzusetzen, da diese (zeitliche) Auswirkungen auf die bereits erstellten Spielpläne haben kann. Der SRA ist aber beauftragt, die Möglichkeit einer sofortigen Einführung der anderen Regeländerungen zu prüfen.

Die Bundesliga-Reformkommission, die die weitere Kommunikation mit der BLVV und dem hockeyliga e.V. aufnimmt, wurde direkt nach dem Bundestag so zusammengesetzt, dass Haupt- und Ehrenamt sowie die entscheidenden Ressorts Leistungssport, Recht, Finanzen und Vermarktung kompetent vertreten sind. Auf der Sitzung haben Präsidium,  Vorstand und Direktorium ausführlich das weitere Vorgehen besprochen. Es besteht Einigkeit, dass eine starke, von den Bundesligavereinen selbst verantwortete und organisierte Bundesliga und eine bessere Außendarstellung unserer Topligen den Hockeysport insgesamt nach vorne bringen kann. Diese Chancen will man gemeinsam mit den Bundesligavereinen nutzen. Eine solche Reform müsse aber stets die Interessen des Deutschen Hockeys und hier insbesondere seiner Nationalmannschaften, aber auch aller Vereine, die keine Bundesligamannschaft stellen, angemessen wahren. Wie auch die Bundesligavereine stets bekräftigt haben, muss bei einer Reform der Erfolg der Nationalmannschaften und die Finanzierbarkeit der vielfältigen Aufgaben des DHB sowie die Einheit des Verbandes sichergestellt bleiben.
Aus Sicht von Präsidium, Vorstand und Direktorium ist es vor diesem Hintergrund unabdingbar, dass vor einem erneuten Antrag auf Satzungsänderung der Kooperationsvertrag zwischen DHB und Vereinen ausverhandelt ist. Bezogen auf die bisherigen Entwürfe sehen Präsidium, Vorstand und Direktorium etwa noch Diskussionsbedarf bei den Regelungen zur Abstellung der Nationalspieler, zur Festlegung von Lehrgangstagen und zu den Folgen nach Auslaufen des Kooperationsvertrags. Aber auch finanzielle Fragen oder gegenseitige Rücksichtnahmepflichten bei der Sponsorensuche sind noch im Einzelnen zu klären.
DHB-Präsidium, Vorstand und Direktorium sind aber zuversichtlich, Gespräche mit den Vertretern der Liga, die kurzfristig fortgeführt werden sollen, zu einem positiven Abschluss zu bringen. Diese Botschaft hat Christian Deckenbrock als Vizepräsident Recht auch den Vereinen persönlich bei der gemeinsamen Sitzung von BLVV und hockeyliga e.V. am 21. September in Düsseldorf mit auf den Weg gegeben.

Zur Lösung des strukturellen Problems im Bereich des Schiedsrichterwesens – es werden mehr Aktive benötigt, nicht nur in den Bundesligen, sondern auch in den Landesverbänden – wird zu Beginn 2020 eine Arbeitsgruppe gegründet, um die langfristige Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben und zu untersuchen, wie die Vereine unterstützt werden können bei der Suche und Ausbildung von neuen Schiedsrichtern.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Aufbruchsstimmung anhält und alle Ressorts die Zusammenarbeit aktiv miteinander gestalten. Die nächsten Sitzungen von Präsidium, Vorstand und Direktorium und dem Bundesausschuss werden am 15./16.11.2019 in Frankfurt stattfinden; darüber berichten wir im 3. Newsletter.

Mit sportlichen Grüßen von Präsidium, Vorstand und Direktorium

Hauptpartner

Premium-Partner

 

 

Reise-Partner

Pool-Partner