Herren: Dritter KantersiegAuch den dritten Olympiatest beim UHC gegen Irland gewannen die Honamas klar mit 6:1

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Herren: Dritter Kantersieg

Auch den dritten Olympiatest beim UHC gegen Irland gewannen die Honamas klar mit 6:1

Die deutschen Hockey-Herren haben in Hamburg auch das abschließende dritte Testspiel gegen Olympia-Vorrundengegner Irland klar für sich entschieden. Am Pfingstsonntag gewann das Team von Bundestrainer Valentin Altenburg die Begegnung mit 6:1 (2:0). Dabei hatte das deutsche Team in der Anfangsphase durchaus Schwierigkeiten, gegen die mit starkem Pressing beginnenden Iren ins Spiel zu finden. Doch nach gut fünf Minuten hatte man sich darauf eingestellt, übernahm die Initiative und erarbeitete sich erste Chancen.

In der 7. Minute ging ein Volleyschuss von Mats Grambusch noch knapp vorbei. Doch nachdem Gareth Watkins schon in der 9. Minute eine Zeitstrafe kassiert hatte, bestrafte die DHB-Auswahl die nun in Unterzahl spielenden Iren mit dem ersten Gegentreffer. Moritz Fürste erkämpfte den Ball von Chris Cargo und leitete einen Konter über rechts ein, an dessen Ende Constantin Staib das 1:0 erzielte (10.). Jetzt zog Deutschland ein intensives Pressing auf, das auch Wirkung zeigte. Doch Irlands Keeper David Fitzgerald parierte die erste deutsche Strafecke stark und war auch kurz darauf zwei Mal auf dem Posten. Auch zu Beginn des zweiten Viertels war das deutsche Team das klar Spiel bestimmende und zeigte einige gut vorgetragene Angriffe.
Christopher Rühr wurde noch abgefangen, bevor er gefährlich abschließen konnte (18.), Timm Herzbruch scheiterte mit einer argentinischen Rückhand und auch Mats Grambuschs Nachschuss wurde gehalten (19.). Doch daraus resultierte die zweite Ecke für Deutschland. Christopher Rühr versuchte es von der Rechtsablage mit einem flachen Schlenzer, der aber an den Fuß des Linienspielers ging. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Rühr dann sicher unten links (19.). Erst nach 22 Minuten hatte Irland seine ersten nennenswerte Chance, als Alan Sothern mit einem Schuss Keeper Nico Jacobi prüfte, der allerdings ohne größere Probleme hielt.
Die Chancen für die DHB-Mannen häuften sich jetzt. Benedikt Fürk schob den Ball knapp am langen Pfosten (24.), Christopher Wesley von rechts mit der Rückhand am kurzen vorbei (26.). Danach wurde die Partie hektisch und phasenweise auch ruppig. In der 29. Minute sah John Jermyn für ein Sliding Tackling die Gelbe Karte. In Überzahl ließ auch Mats Grambusch noch vor der Halbzeit eine gute Gelegenheit aus, den Vorsprung auszubauen (30.).
Irland hatte in Unterzahl nach der Pause durch Shane O’Donoghue die erste Chance, doch der beste Ire an diesem Tag stand nach wie vor im Tor. Gerade, als die Gäste wieder vollzählig auf dem Platz waren, holte Niklas Wellen die nächste Ecke. Diesmal parierte Fitzgerald gegen Miltkau von der Ablage stark (35.). Doch die direkt nächste Ecke brachte das 3:0. Moritz Fürste traf mit seinem Flachschlenzer wieder den Linienmann am Fuß, doch der Ball sprang nach vorn ab, die Schiedsrichter ließen den Vorteil laufen, und Mats Grambusch staubte aus kurzer Distanz ab (36.).
Marco Miltkau scheiterte danach zwei Mal in Folge am zum Teil artistisch parierenden irischen Schlussmann (37.). Dann sahen die Zuschauer einige unschöne Szenen der Iren. Erst erwischte Michael Watt Moritz Trompertz mit dem Schläger am Kopf, was die Unparteiischen nicht sahen und entsprechend nicht ahndeten. Doch wenig später traf Ronan Gormley Christopher Rühr im Unterleib und war mit der Gelben Karte und zehn Minuten Zeitstrafe noch gut bedient (39.). Doch aus der Überzahl konnte Deutschland keinen Vorteil ziehen.
Die beste Chance gab es in der 42. Minute, als Florian Woesch einen Pass flach vor das Tor spielte, wo gleich zwei Mitspieler verpassten. Es blieb ein Spiel in zumeist eine Richtung – nämlich in die des mit einer massierten Abwehr bewachten irischen Tores. In der 47. Minute traf Miltkau mit einem Stecher nur das Außenbrett, doch drei Minuten später war es Moritz Fürste, der seinem Team per Strafecke und einem halbhohen Schlenzer das 4:0 einbrachte. Mats Grambusch bereitete kurz darauf mustergültig für Timm Herzbruch vor, der vom Kreisrand mittig flach den fünften Treffer markierte (52.).
Und wieder nur eine Minute später hatte Rühr das 6:0 auf dem Schläger, zielte aus guter Position allerdings einen Tick zu hoch. In der Schlussphase erhöhte Deutschland noch einmal den Druck, spielte über das ganze Feld Mann gegen Mann. Nach einem Zuspiel von Christopher Wesley traf Niklas Wellen allerdings nur das Außennetz (55.). Die Iren wehrten sich jetzt etwas mehr, sodass die Partie hin und her wogte. Kyle Good hatte in der 57. Minute eine Großchance, die allerdings knapp vorbei ging.
Danach trat erneut Ronan Gormley unschön in Erscheinung, als er Timm Herzbruch mit dem Schläger am Kopf traf. Die Schiedsrichter unterstellten allerdings keine Absicht und ahndeten die Aktion nicht. Kurz darauf jubelte Deutschland über das 6:0, doch Fürstes Eckentreffer wurde nicht gegeben, weil der Rausläufer den Ball auf Hüfthöhe abbekam, und damit gefährlich getroffen wurde (58.). Stattdessen kam Irland im direkten Gegenzug zum Ehrentreffer. John Jermyn überwand per Stecher den chancenlosen Jacobi zum 1:5 (58.). Doch einen Pfeil hatte das deutsche Team noch im Köcher. Marco Miltkau besorgte in der 59. Minute mit einer argentinischen Rückhand ins lange Eck den Endstand.

Bundestrainer Valentin Altenburg: „Es war klar, dass die Iren mit den Spielen hier nicht zufrieden waren und es im dritten Aufeinandertreffen noch mal besser machen wollten. Das haben wir allerdings nicht wirklich zugelassen, weil wir heute sehr ballsicher waren. Wir haben gegen sehr defensiv eingestellte Iren gute Mittel gefunden und die Führung kontinuierlich ausgebaut, auch wenn das vor allem über die Ecken auch schon früher hätte klappen können. Insgesamt sind wir alle sehr zufrieden. Der Grad der Abgestimmtheit war schon deutlich höher als noch gegen Großbritannien, auch wenn wir hier sicher weniger Gegenwehr hatten. Es hat viel Spaß gemacht zu sehen, mit wie viel Tempo und guten Kombinationen das Team hier gespielt hat. Es hat gezeigt, dass es, wenn man ihm den Raum gibt, diesen auch konsequent nutzt. Das ist sehr positiv.“

Tore:
1:0 Constantin Staib (10.)
2:0 Christopher Rühr (7m, 19.)
--------------------
3:0 Mats Grambusch (KE, 36.)
4:0 Moritz Fürste (KE, 50.)
5:0 Timm Herzbruch (52.)
5:1 John Jermyn (58.)
6:1 Marco Miltkau (59.)

Strafecken:
GER 6 (2 Tore) / IRL ---

Grüne Karten:
Oskar Deecke (25.) / Gareth Watkins (9.)

Gelbe Karten:
--- / John Jermyn (28.), Ronan Gormley (39.)

Schiedsrichter:
Jens Brieschke / Sascha Sohns

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