Damen: Von Hamburg bis RioDHB-Damen starten bei Vier-Nationen-Turnier in Hamburg (9.-12. Juni) in die heiße Phase

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Damen: Von Hamburg bis Rio

DHB-Damen starten bei Vier-Nationen-Turnier in Hamburg (9.-12. Juni) in die heiße Phase

Im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz im Vorfeld des vorolympischen Vier-Nationen-Turniers der Damen (9. bis 12. Juni) standen Bundestrainer Jamilon Mülders und einige Spielerinnen den anwesenden Journalisten im „stilwerk“ Hamburg Rede und Antwort bezüglich der Olympia-Generalprobe und der Vorbereitung auf das bevorstehende Highlight in Rio de Janeiro.

Für Bundestrainer Jamilon Mülders erfüllt das Turnier in Hamburg gleich mehrere Kriterien: „Wir orientieren uns mit der Spielreihenfolge in Hamburg und den Lehrgängen danach eng an dem Turnierformat, welches in Rio ja ein wenig anders sein wird als bei den letzten Olympischen Spielen. Auch die Auswahl der Gegner ist offensichtlich. Argentinien ist ein potenzieller Viertelfinal-Gegner und eines der absoluten Topteams der Welt. Und wir müssen uns mit den Besten messen, wenn wir uns weiter entwickeln wollen. Korea und China sind nicht nur Gruppengegner in Rio, sondern sie bieten uns die Möglichkeit, noch einmal diesen deutlich anderen Spielstil der asiatischen Teams zu testen.“

Dass man in Hamburg womöglich auch dem Gegner Informationen über sich selbst gibt, sieht Mülders gar nicht kritisch. „Ich habe kein Problem damit, auch Videomaterial über uns in die Welt zu schicken. Das Entscheidende ist sowieso die Interpretation dessen, was man sieht, und das Entscheidungsverhalten auf dem Platz. Uns wird es absolut helfen, gegen diese Teams zu spielen.“ Mülders lobte dabei die Zusammen- und die Einstellung der Mannschaft: „Die Mischung ist nicht unbedingt homogen, sondern bietet durchaus unterschiedliche Charaktere. Das ist sehr spannend. Die Mädels gehen sehr bewusst und selbststeuernd mit der Situation um. Und wir finden, dass wir damit auf eindeutig auf dem richtigen Weg sind.“

Kristina Reynolds sagte: „Es ist zweifellos immer etwas Besonderes, wenn man ein internationales Turnier in seinem Club spielen kann. Und insofern ist es toll, dass das Turnier jetzt sogar direkt auf dem Kunstrasen des Hamburger Polo Clubs am Hemmingstedter Weg gespielt wird und nicht – wie mal geplant – in der Innenstadt. Dass ich dieses Turnier jetzt sogar mit der bereits erfolgten Nominierung als erste Torhüterin bestreiten kann, gibt dem Ganzen für mich noch einmal einen besonderen Anstrich!“

Bei Olympia-Debütantin Anne Schröder überwiegt die Vorfreude auf ihr erstes Olympisches Hockey-Turnier – vor allem, seit sie weiß, dass sie mit nach Rio fahren darf. „Viel Zeit, sich emotional darauf vorzubereiten, hat man aber eigentlich gar nicht. Obwohl Rio ja nicht mehr weit weg ist, passiert vorher ja noch so viel, wie eben jetzt dieses Vorbereitungsturnier in Hamburg, wo es gegen richtig starke Gegner geht. Es ist ja nicht so, dass man jetzt weniger trainiert als vor der Nominierung, aber irgendwie quäle ich mich dadurch morgens nicht mehr so, wenn ich so früh aus dem Bett muss. Es ist eine totale Erleichterung!“

Janne Müller-Wieland sieht den möglichen Schlüssel zum Erfolg in der Art und Weise, wie sich das weiterentwickelt. „Es wird bewusst auf Qualität statt auf Quantität gesetzt, auch mal bewusst eine Pause eingelegt.“ In den letzten Jahren wurde der Mannschaft bewusst mehr Eigenverantwortung in die Hände gelegt. „Das ist eine Art, Qualität zu erzeugen, die am Ende hoffentlich einen Unterschied ausmachen kann.“

Delf Ness, Vizepräsident Kommunikation des Deutschen Hockey-Bundes, bedankte sich bei den Organisatoren vom Hamburger Polo Club und der Deutschen Hockey Agentur für die Ausrichtung dieses Turniers. „Die Mannschaft hat eine tolle Entwicklung genommen und es absolut verdient, vor Olympia noch einmal so ein Turnier vor den eigenen Fans spielen zu dürfen und eine hohe Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin mir sicher, das wird ein schöner Start in die letzten knapp zwei Monate vor Olympia.“

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