M35 zieht ins Halbfinale einEin Vorrundenbericht unserer jüngsten männlichen Masters.

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M35 zieht ins Halbfinale ein

Ein Vorrundenbericht unserer jüngsten männlichen Masters.

26.07.2019 - Masters-EM in Rotterdam. Nach drei intensiven und sehr heißen Tagen zieht die deutsche M35-Nationalmannschaft nun als Gruppenerster ins Halbfinale der Masters-Europameisterschaft ein.

Wales, Irland, Dänemark – das waren die bisherigen Gegner im gastgebenden Rotterdam.
Ganz zu Beginn war der Weg noch etwas holprig vor lauter Aufregung: „Nach stotterndem Anfang, haben wir nach und nach das Zepter in die Hand genommen und verdient gewonnen“, sagte M35-Trainer Peter Krueger im Anschluss der Auftaktpartie am Montag gegen Wales. Dieser erste Auftritt endete mit einem klaren 4:0 für die Herren aus Deutschland. Jener „stotternde Anfang“, wie es Krueger betitelt, zeigte sich vor drei Tagen vor allem in einer schier unauflöslichen, sowie torlosen Angriff-Konter-Dynamik, in die sich beide M35-Mannschaften verstrickt hatten. Das erste Tor war schließlich der „Dosenöffner“ und drei weitere folgten. Dennoch lautete die Konsequenz für die anstehende Begegnung mit Irland: Schneller ins Spiel kommen und mehr Torchancen verwerten.
Das hat am Dienstag nur teilweise geklappt, da sich gegen die Iren ein völlig anderer Spielcharakter zeigte. „Wir haben dreimal zurückgelegen, sind aber auch dreimal nachgezogen“, merkte Peter Krueger zum 3:3-Endstand an. Hockspannung, Konterschnelligkeit, Kampfgeist – an diesem Tag legten die Gegner immer wieder vor. Deutschland schaffte es aber ebenfalls immer wieder zum Unentschieden auszugleichen. „Durch diesen Kampf hatten wir eine gute Ausgangssituation, um in das Spiel gegen Dänemark zu starten“, sagte Verteidiger Jörn Henkel noch am Dienstag.
Denn auch wenn Dänemark in der gestrigen Begegnung klar unterlegen war – sie sind nur rund fünfmal in den deutschen Schusskreis gelangt und lieferten lediglich eine gefährliche Situation – haben die Deutschen mindestens sieben Tore Differenz gebraucht, um Gruppenerster zu werden. Bei rund 40 Grad Celsius in praller Sonne eine scheinbar unmögliche Aufgabe. Aber: „Wir haben eine sehr konsequente Teamleistung bei diesen unglaublichen Temperaturen gezeigt“, erklärte Torhüter Valentin Jeblick. Deutschland ist mit zwei schnellen Toren am Anfang gut ins Spiel gekommen, hat das Tempo durchgehend gehalten – in der letzten Hälfte der Partie haben sie sogar noch angezogen –, sowie die eigenen Torchancen konsequent genutzt. Mit dem Abpfiff zeigte die Tafel schließlich ein Ergebnis von 11:0 für Deutschland.
Gruppenerster, Halbfinale und der Wunsch nach einem Edelmetall – realisiert oder in greifbarer Nähe. So kann es auf jeden Fall weiter gehen!

Schottland ist am Freitag der starke Halbfinal-Gegner der M35-Deutschen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr auf dem Gelände des HC Rotterdam.

Text und Bilder: Johanna März

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