Jugend-DMs mit RespektChef-Nachwuchstrainer Valentin Altenburg wünscht sich ein gutes Miteinander bei den Endrunden

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Jugend-DM: Jetzt ist der männliche Nachwuchs dran

Chef-Nachwuchstrainer Valentin Altenburg wünscht sich ein gutes Miteinander bei den Endrunden

28.02.2020 - Eine Woche nach den Mädchen wird auch der männliche Nachwuchs seine Deutschen Hallenmeister 2020 ausspielen. Bei der Männlichen Jugend A ist der HTC Neunkirchen der Ausrichter, ebenfalls im Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar findet die Meisterschaft der Männlichen Jugend B statt: in Bad Kreuznach beim Kreuznacher HC. Bei den Knaben A ist der Gladbacher HTC in Mönchengladbach der Gastgeber. Die für die DM-Turniere qualifizierten 24 Mannschaften stammen aus 16 verschiedenen Vereinen, nur der Mannheimer HC und der Münchner SC sind in allen drei Altersklassen vertreten. Über die Internetplattform sportdeutschland.tv wird es von allen drei Meisterschaften Livestream-Übertragungen geben. Infos hierzu sind auf der » Sonderseite zusammengefasst.

Livestreams gibt es bei » Sportdeutschland.tv

Auf Initiative von Chef-Nachwuchsbundestrainer Valentin Altenburg wird es dabei Neuerungen im Bereich der Ehrungen geben. So wird es erstmals einen Preis für die beste Coaching-Leistung eines Trainerteams bei den Endrunden geben. Hierbei geht es darum, auf welche Weise die Trainer und Betreuer einer Mannschaft auf das Spiel und die Protagonisten einwirken. Aggressives oder respektloses Verhalten von den Bänken gegenüber anderen Akteuren der Endrunde verstoßen gegen den DHB-Verhaltenskodex und gehören für Altenburg nicht auf eine Jugend-Endrunde.

„Wir wollen dieses Thema - auch aus aktuellem Anlass - in den Fokus rücken, um hier unserer Vorbildfunktion gerade im Nachwuchsleistungssport gerecht zu werden“, so Altenburg. Emotionen auf dem Spielfeld und der Bank sind für Altenburg voll erwünscht. „Dauergesabbel“ oder respektloses Verhalten hingegen will der Bundestrainer von aktuellen oder angehenden Jugend-Nationalspielern nicht sehen. „Klar wird es da am Wochenende in den Hallen brennen und ich erwarte gleichzeitig, dass die Entscheidungen der Schiedsrichter akzeptiert werden. International ist das völlig selbstverständlich. Und wir sind inzwischen auch bei uns auf einem guten Weg.“

Das hat laut Altenburg auch mit der stark verbesserten Ausbildung und Qualität der neuen Schiedsrichtergeneration zu tun. „Hier machen Andreas Knechten und sein Team wichtige und sehr gute Arbeit! Die neue Generation der Spielleiter hat einen sehr angenehmen und klaren Umgang mit den Jungs auf der Platte“, lobt Altenburg die sichtbaren Fortschritte. „Wir können alle gemeinsam gar nicht genug daran arbeiten, die Rolle und Akzeptanz der Schiedsrichter in unserem Sport zu stärken. Ohne gute Spielleiter, gibt es auch kein attraktives Hockey“, so der Cheftrainer.

Und aus diesem Grund werden auch in diesem Jahr wieder alle Schiedsrichter der Endrunden am Ende des Turniers geehrt. Andreas Knechten, Verantwortlicher für die Jugendschiedsrichter im DHB, erklärt: „Seit letztem Jahr werden die Schiedsrichter bei allen Endrunden als das 9. Team für ihre Leistungen an der Pfeife mit einer goldenen Nadel ausgezeichnet.“ Mit Christian Blasch, Benjamin Göntgen und Johannes Berneth werden drei der renommiertesten deutschen Schiedsrichter an diesem Wochenende die Beobachtung der Endrunden übernehmen.

„Letztlich sind die Spieler auf dem Platz ein Spiegel ihrer Trainer, Betreuer und Eltern, die sie unterstützen. Die Vorbildfunktion im Umgang miteinander und mit den Schiedsrichtern ist deshalb unglaublich wichtig“, so Olympia-Schiedsrichter Ben Göntgen. Gemeinsam mit seinen Schiedsrichter-Kollegen wünscht Altenburg sich drei Endrunden, geprägt von respektvollem Umgang, leidenschaftlichen Emotionen und geilem Hallenhockey.

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