Gute Mischung für LondonBeide Bundestrainer schonen weitgehend die Endrunden-Teilnehmer

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FIH Pro League: Gute Mischung für London

Beide Bundestrainer schonen weitgehend die Endrunden-Teilnehmer

04.05.2021 - Für die deutschen Nationalteams steht direkt in der Woche nach den FINAL FOURs in Mannheim (8./9. Mai) in London die nächste Station in der Pro League und damit auch in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio an. Die Bundestrainer verzichten dabei auf einen Großteil der Aktiven, die mit ihren Teams bei der Deutschen Endrunde im Einsatz sind. Lediglich einige, die zuletzt länger ausgefallen waren, werden auch in London eine Chance bekommen sich zu zeigen. Beide Teams spielen am Mittwoch und Donnerstag, 12./13. Mai, jeweils zweimal gegen Großbritannien.

„Die Nominierung war schon ein kleines Puzzle“, sagte Damen-Bundestrainer Xavier Reckinger. „Wir haben jetzt in London auch ein paar Spielerinnen des Perspektivkaders dabei, die sich das durch starke Leistungen in der Bundesligasaison absolut verdient haben. Großbritannien ist nicht nur Olympiasieger von 2016, sondern auch sehr eingespielt. Die haben gerade eine Serie gegen Irland gespielt. Und wir kommen mit einem Team, das so noch nie zusammengespielt hat. Doch es zeichnet dieses deutsche Damenteam aus, dass die Teamfindung immer unglaublich schnell geht. Von den Spielerinnen, die – vielleicht nach einer Enttäuschung in der Liga – jetzt mitfahren und sich Richtung Olympia zeigen, erwarte ich, dass sie die weniger erfahrenen Spielerinnen führen und diese Teamfindung mitgestalten.“

Die Kölnerin Liv Arndt wird in London debütieren. Insgesamt hat Reckinger aber gleich acht Spielerinnen im Kader, die weniger als zehn Länderspiele an Erfahrung mitbringen.

» der DHB-Damenkader in London

"Hochgradig ambitioniert, aber machbar!"

Herren-Bundestrainer Kais al Saadi verzichtet in London auf sämtliche Mitglieder des Olympiakaders, die an den Final Four Turnieren in Deutschland und den Niederlanden teilnehmen. Er hat die Plätze, die aufgrund dieser Maßnahme unbesetzt bleiben in Abstimmung mit den Junioren-Bundestrainern ganz bewusst an bundesligaerprobte U21-Spieler vergeben. Somit kommen der Kölner Antheus Barry, Der UHCer Christopher Kutter und Mannheims Erik Kleinlein in London zu Debüts im A-Nationalteam.

„Wir bleiben bei unserer Zielsetzung, dass wir offizielle Länderspiele gewinnen wollen“, so al Saadi. „Das ist in dieser Konstellation sicher hochgradig ambitioniert, aber trotzdem machbar. Für die Spieler des Olympiakaders geht es dabei um viel. Meine Erwartung ist, dass diese Spieler unsere Youngster und Debütanten führen, wie sie es zuletzt in Buenos Aires hervorragend gemacht haben. Egal wie die Mannschaft zusammengesetzt sein mag, wenn wir wieder die zuletzt sichtbaren Honamas-Attribute Einigkeit, Spirit und eine top Einstellung in der Defensive zeigen, werden uns die Spiele wieder großen Spaß machen. Und mit freudiger Atmosphäre steigt erfahrungsgemäß immer die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg.“

» der DHB-Herrenkader in London

Der Spielplan:

Mittwoch, 12. Mai
18.30 Uhr*: Großbritannien – Deutschland (Herren)
21.00 Uhr*: Großbritannien – Deutschland (Damen)

Donnerstag, 13. Mai
18.30 Uhr*: Großbritannien – Deutschland (Herren)
21.00 Uhr*: Großbritannien – Deutschland (Damen)
*angegeben in MESZ

Die Partien sind in Deutschland live bei DAZN zu sehen.

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