Final Four: Altenburg gespanntBundestrainer: "Mal sehen, welche Spieler den Unterschied ausmachen!"

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Final Four: Altenburg gespannt

Bundestrainer: "Mal sehen, welche Spieler den Unterschied ausmachen!"

Bundestrainer Valentin Altenburg wird am Wochenende bei den engelhorn Final Four in Mannheim vor Ort gleich 17 Spieler seines erweiterten Olympiakaders in den Saison-Highlightspielen mit ihren Clubteams erleben. Für ihn, der im Gegensatz zu Damen-Bundestrainer Jamilon Mülders noch nicht für Rio nominiert hat, eine gute Gelegenheit zur Sichtung. Wir haben mit ihm im Vorfeld der DM-Endrunde gesprochen.

Herr Altenburg, von der Besetzung her ist das eine würdige Endrunde, oder?“
Valentin Altenburg: „Auf jeden Fall! Das war eine super spannende Serie in der Bundesliga, die ja bis zum Ende hin offen war. Dass die Endrundenplätze zuletzt sogar in zwei direkten Duellen entschieden wurden, konnte man von der Dramaturgie ja gar nicht besser timen. Die vier Herrenmannschaften hier haben alle ganz erfahrene, eingespielte und durchgängig breit besetzte Kader. Also, absolut kein Wunder, dass sie hier um den Titel spielen. Ich freue mich sehr auf das Turnier in Mannheim, das auch mit allem Drumherum vom Mannheimer HC ganz sicher exzellent präsentiert wird.“

Was wünschen Sie sich für die engelhorn Final Four?
Valentin Altenburg: „In erster Linie, dass alle Nationalspieler gesund bleiben. Das ist für mich persönlich am wichtigsten! Solche Spiele mit Entscheidungscharakter werden die Jungs extrem fordern. Ich erwarte ein sehr hohes Niveau. Die vier Teams sind sehr unterschiedlich, aber sind taktisch alle sehr gut eingestellt. Für mich ist total offen, wer deutscher Meister wird! Einzelne Spieler können da am Ende den winzigen, entscheidenden Unterschied ausmachen und als Bundestrainer bin ich gespannt, wer das sein wird!“

Ist die Endrunde da eben doch noch anspruchsvoller als die Liga?
Valentin Altenburg: „Es hat natürlich schon etwas mehr Entscheidungscharakter. Auf der anderen Seite schaue ich jedes Wochenende auch Bundesliga, und da ging es für einige Teams ja schon seit der Winterpause immer um alles. Ausrutscher konnte man sich in dieser engen Spitzengruppe nicht leisten. Aber letztlich haben alle ein Jahr lang genau auf dieses Wochenende hingearbeitet. Insofern haben die Spiele an diesem Wochenende eine enorm hohe Aussagekraft!“

Ist das für Sie eine wichtige Sichtung für Rio?
Valentin Altenburg: „Es ist eine von vielen Bühnen, auf denen sich die Kandidaten für Rio präsentieren. Ich schaue hier aber zum Beispiel auch gern auf die Talente für die Zukunft, für die Olympia in diesem Jahr noch zu früh kommt – wie Niklas Bruns, Philip Huber oder Henning Hüttermann zum Beispiel.“

Sie haben nach Rio mit den U21-Herren Ende des Jahres ja auch noch die Weltmeisterschaft…
Valentin Altenburg: „Richtig! Auch da werden wir hier in Mannheim Kandidaten erleben. Hüttermann ist nur einer. Da gibt es ja noch Florian Scholten, Philip Schmid, Leon Willemsen oder Max Werner, um einige zu nennen.“

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