U21-Damen: 5:0 gegen EnglandZum Auftakt des Pfingstturniers in Bad Kreuznach siegten die Juniorinnen klar

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U21-Damen: 5:0 gegen England

Zum Auftakt des Pfingstturniers in Bad Kreuznach siegten die Juniorinnen klar

Die deutschen U21-Juniorinnen haben zum Auftakt des Pfingstturniers auf der Anlage des Kreuznacher HC eine ausgesprochen überzeugende Vorstellung abgeliefert. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im November in Chile fertigte das Team von Bundestrainer Marc Haller England mit 5:0 (4:0) ab. Weiter geht es am Pfingstsonntag um 18 Uhr mit der Partie gegen die Niederlande.

Das deutsche Team brauchte ein paar Minuten, um seinen Rhythmus zu finden, während England dadurch zu Beginn etwas mehr vom Spiel hatte. Doch spätestens mit der Strafecke von Emma Heßler, deren Schlenzer allerdings pariert wurde, wendete sich das Blatt. Die DHB-Juniorinnen bestimmten fortan das Geschehen beinahe nach Belieben. Und so war die Führung in der 12. Minute auch die logische Konsequenz. Bedient von Nele Aring über links schloss Maxi Marquardt, die am Vortag noch eine Platzwunde erlitten hatte, die mit sechs Stichen genäht worden war, mit der argentinischen Rückhand zum 1:0 ab.
Es entwickelte sich ein einseitiges Spiel mit zahlreichen Kreisszenen vor dem englischen Tor, doch vor allem bei den Ecken offenbarte das deutsche Team in puncto Effektivität noch Luft nach oben. Die beste Chance hatte Marquardt, die ein hartes Zuspiel von Lara Birkner am langen Pfosten im Rutschen knapp verpasste (22.). England tauchte nicht einmal gefährlich im deutschen Kreis auf, hatte zehn Minuten vor der Pause mal eine kurze, etwas druckvollere Phase, in der aber keine nennenswerte Chance herausgespielt wurde.
Stattdessen legte Alisa Vivot das 2:0 nach (28.). Die Düsseldorferin traf im Nachschuss an einen gehaltenen Versuch von Vereinskollegin Tessa Schubert. Elisa Gräve, ließ eine Minute später zwar noch eine Chance ungenutzt, aber Hanna Granitzki (31.) und India Kühnemann (32.) besorgten per Doppelschlag den auch in der Höhe verdienten 4:0-Pausenstand. Erst schlüpfte Granitzki durch eine Lücke im Abwehrverbund der Engländerinnen und schloss trocken ab, dann traf Kühnemann nach einem Linksangriff mit der Rückhand flach in die lange Ecke.
Deutschland war auch nach dem Wiederanpfiff das klar überlegene Team, ließ England praktisch überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Stattdessen kreierte man Chance um Chance. Elisa Gräve, Emma Heßler oder Julia Meffert ließen allerdings viele davon ungenutzt. Erst in der 59. Minute erzielte Alisa Vivot das überfällige fünfte Tor, nachdem Amelie Wortmann mustergültig über die Hundekurve vorbereitet hatte.
Auch danach gab es noch einige gute Gelegenheiten, doch es blieb beim hochverdienten 5:0-Sieg. „Es war zugegebenermaßen schon ein einseitiges Spiel“, hatte auch Bundestrainer Marc Haller beobachtet. „Das war es allerdings auch vor drei Wochen in England so, aber heute konnten wir das hohe Tempo auch mit dem Spielerischen würzen. Wir hatten im Aufbau viel mehr Struktur drin als zuletzt. Allerdings haben wir bei den Ecken noch Nachholbedarf. Das ist das Einzige, was ich zu bemängeln habe. Ansonsten war das insgesamt ein guter Auftakt hier.“

Tore:
0:1 Maxi Marquardt (12.)
0:2 Alisa Vivot (28.)
0:3 Hanna Granitzki (31.)
0:4 India Kühnemann (32.)
--------------------
0:5 Alisa Vivot (59.)

Strafecken:
ENG --- / GER 9 (kein Tor)

Grüne Karte:
--- / Maxi Marquardt (15., fehlender Abstand)

Schiedsrichter:
Anne van den Bosch (BEL) / Susanne de Gier (NED)

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