Regionalkonferenz LeverkusenFür die WHV-Vereine ein bunter Strauß wichtiger Infos und Themen

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Regionalkonferenz Leverkusen

Für die WHV-Vereine ein bunter Strauß wichtiger Infos und Themen

19.07.2017 - "Für die WHV-Vereine ein bunter Strauß wichtiger Infos und Themen", so formulierte es Maren Boyé, die DHB-Direktorin für den Bereich Sportentwicklung. Sie fügte in Richtung der anwesenden Vereinsvertreter aber noch hinzu, sich nur ein paar wenige Blumen aus diesem Strauß mit in den Heimverein zu nehmen. „Lieber zwei Themen intensiv und ausdauernd bearbeiten, als die ganze Palette nur in Ansätzen angehen zu können“, so Boyé.

Die Themenpalette bestand bei der diesjährigen DHB-Regionalkonferenz in Leverkusen beispielweise aus einem ausführlichen Beitrag zur Mitgliedergewinnung und deren Erhalt in Hockeyvereinen. Weg vom Frontalunterricht wurde zusammen mit den Teilnehmern erarbeitet, wo die bereits vorhandenen Ansätze zu einer positiven Mitgliederentwicklung in den Clubs vorhanden sind und womit man sich zukünftig beschäftigen sollte. Das in diesem Zusammenhang erwähnte „Schrumpfungsmanagement“ stellte Möglichkeiten und Maßnahmen für Hilfestellungen bei bereits vorhandenem Mitgliederschwund dar. „Die immer noch steigenden DHB-Mitgliederzahlen aus der DOSB-Erhebung sprechen zwar für unsere Vereine und uns, jedoch sollten wir nicht den Fehler begehen, uns darauf auszuruhen“, so DHB-Vizepräsident Sportentwicklung Jan-Hendrik Fischedick. Die äußeren Einflüsse, wie beispielweise der demographische Wandel hätten hierauf deutlichen Einfluss und es gehe um ein generelles Umdenken, auch in der Zielgruppe der Mitgliedergewinnung, machte Fischedick weiter deutlich.

Der zweite große Themenblock bei der Vereinskonferenz beschäftigte die Teilnehmer mit einer strukturierten und strategisch Sinn gebenden Ausrichtung hinsichtlich der Arbeit zur Mitmachergewinnung. „Unsere Vereine sind maßgeblich auf die ehrenamtliche Unterstützung von Mitmachern angewiesen. Schon allein deshalb lohnt sich die Arbeit für eine geordnete und klare Herangehensweise in der Findung, Pflege und auch in der angemessenen Verabschiedung von Vereins-Engagierten“, gab Maren Boyé den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus insgesamt neun Vereinen des WHV und des hessischen Hockey-Verbandes mit auf den Weg. Den beispielhaft durchlaufenen Weg von einer Bedarfsanalyse über den Einsatz von Mitmachern bis hin zur Danksagung bei Ausscheiden aus einem Amt, konnten die beiden DHB-Referenten unter Mitarbeit der TeilnehmerInnen anschaulich vermitteln.

Weitere Themen der Vereinsentwicklung waren: der Weg vom Verein in die Schulen und Kitas, auch unter dem Aspekt der entsprechend vorherrschenden Schullandschaft, die Relevanz von Eltern- und Seniorenhockey in den Clubs. Die Ausbildung zum DHB-HockeyScout (der zweite Lehrgang in diesem Jahr findet vom 13. bis 15. Oktober 2017 in Ahrensburg statt) wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls inhaltlich vorgestellt. Zudem gab es eine Sammlung von Tipps, hilfreichen Links, sowie Hinweisen zur Vereinsarbeit gepackt in eine virtuelle Ideenkiste.

Die Pausen an diesem Tag waren geprägt von angeregten Gesprächen mit informativem Austausch unter den Teilnehmern und mit den beiden Referenten Boyé und Fischedick. So konnten die Teilnehmer am Nachmittag mit vollen Taschen und einer Menge Wissen hinsichtlich der Vereinsarbeit den Weg in Richtung Heimat antreten. Die gesamten Vortragsunterlagen sowie alle weiteren Informationsmaterialien wurden den Teilnehmern vor Ort in Blattform ausgehändigt. Eine Versendung als elektronische Dateien folgte im Anschluss an die Konferenz.

Ein besonderer Dank gilt dem RTHC Leverkusen, der zur dort stattgefundenen DHB-Regionalkonferenz für beste Bedingungen gesorgt hatte.

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