U18-Damen: 7:1-Sieg gegen USA U19Im ersten von drei Vergleichen beim Pfingstturnier in Bad Kreuznach konnte das deutsche U18-Team gegen die U19 aus den USA klar gewinnen

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U18-Damen: 7:1-Sieg gegen USA U19

Im ersten von drei Vergleichen beim Pfingstturnier in Bad Kreuznach konnte das deutsche U18-Team gegen die U19 aus den USA klar gewinnen

Im ersten von drei Länderspielen gegen die U19 der USA kam das deutsche U18-Team in Bad Kreuznach am Samstag zu einem 7:1-Erfolg. Die deutschen Tore verteilten sich auf sechs Schützinnen: Emily Kerner (2), Nicola Pluta, Lena Micheel, Emma Boermans, Pia Maertens und Sonja Zimmermann. Trotz des hohes Ergebnisses war Bundestrainer Markku Slawyk nur bedingt zufrieden: „Da ist noch ganz viel Luft nach oben.“ Am Sonntag und Montag folgen die weiteren Partien.

Mit über einer Stunde Verzögerung begann der erste Leistungsvergleich. „Da gab es ein Kommunikationsproblem“, beschrieb DHB-Teammanagerin Michaela Scheibe den Umstand, dass beide Delegationen von unterschiedlichen Anstoßzeiten ausgegangen waren. Während die DHB-Auswahl bereits die ersten Warmlaufaktivitäten auf dem Kunstrasen absolvierten, saßen die Amerikanerinnen noch bei einem kleinen Mittagessen. „Wir waren von 14 Uhr ausgegangen, das US-Team von 15.30 Uhr“, so Scheibe über das Missverständnis. Nach Beratungen vor Ort und mit Ausrichter Kreuznacher HC fand man dann gemeinsam eine Lösung, indem man auf den zweiten Platz auswich und es damit auch keine Auswirkungen auf das parallel laufende U21-Turnier gab.
Als dann endlich angepfiffen wurde, ging es ruck-zuck. Keine 20 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Ball bereits das erste Mal in den Maschen des US-Gehäuses. Nicola Pluta schloss den ersten deutschen Angriff mit einer satten argentinischen Rückrand unter die Latte ab. Und bereits in der 5. Minute legten Slawyk-Schützlinge nach, als Lena Micheel die erste deutsche Ecke nach Doppelpasskombination zum 2:0 verwandelte.
Es roch nach einem frühen Debakel für die Gäste. Doch die erwartungsgemäß physisch starken Amerikanerinnen begannen sich zu wehren und stemmten sich energisch gegen weitere Einschläge des technisch überlegenen Gegners. Das gelang bis zur Pause auch gut, weil die Deutschen ihre Angriffe nun nicht mehr gut zu Ende spielten.
Schon in der ersten Hälfte hatten die Amerikanerinnen den ein oder anderen Konter gesetzt. Erfolg hatten sie damit noch keinen. Doch gleich in der ersten Minute des zweiten Durchgangs war das anders. Mit einem Schnellangriff überraschten sie die deutsche Mannschaft und trafen zum 1:2. Die Antwort der Gastgeberinnen ließ aber nicht lange auf sich warten. Emily Kerner schaffte nur zwei Minuten später im Nachschuss nach Vorarbeit von Pluta das 3:1, sieben Minuten darauf nahm Emma Boermans die Kugel sehr schön direkt – 4:1.
Pia Maertens im vierten Nachschuss (52.), Emily Kerner mit ihrem zweiten Treffer, diesmal argentinisch ins lange Toreck (58.), und Sonja Zimmermann mit erfolgreichem Allengang bei der vierten deutschen Ecke (59.) schraubten das Resultat noch bis zum 7:1-Endstahd in die Höhe. Trotzdem ließ Markku Slawyk am Ende kritische Worte nicht missen: „Unsere Kontersicherung muss besser werden, und unsere technischen Vorteile müssen wir in vielen Situationen noch deutlicher zum Ausdruck bringen.“
Das können seine Schützlinge in den nächsten beiden Tagen unter Beweis stellen.

Tore:
1:0 Nicola Pluta (1.)
2:0 Lena Micheel (E, 5.)
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2:1 USA (36.)
3:1 Emily Kerner (38.)
4:1 Emma Boermans (45.)
5:1 Pia Maertens (52.)
6:1 Emily Kerner (58.)
7:1 Sonja Zimmermann (E, 59.)

E: 4 (2) / 0

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