EHF: Rassismus verurteiltAthletensprecherin Janne Müller-Wieland als Gast im Executive Board der EHF

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EHF: Rassismus verurteilt

Athletensprecherin Janne Müller-Wieland als Gast im Executive Board der EHF

16.06.2020 - Bei der Sitzung des Executive Boards des Europäischen Hockey-Verbandes am Samstag war die deutsche Nationalmannschaftskapitänin Janne Müller-Wieland in ihrer Funktion als stellvertretende Athletensprecherin der EHF zu Gast. Vor der formellen Tagesordnung erklärte das Board, dass die EHF angesichts der jüngsten globalen Ereignisse an der Seite des IOC und der FIH steht und Rassismus verurteilt.

Sowohl die FIH als auch das IOC haben Erklärungen dazu abgegeben, die die EHF und ihr Executive Board voll und ganz unterstützen:
» Statement des IOC
» Erklärung der FIH

EHF-Präsidentin Marijke Fleuren sagte: "Ein inklusiver Sport zu sein, ist eine der Säulen, auf die sich unsere gesamte Tätigkeit stützt. Für die EHF bedeutet Inklusivität den Zugang zum Hockey unabhängig von Geschlecht, Alter, Rasse, Religion oder Fähigkeitsniveau, um lebenslange Freundschaften, Teamarbeit und Loyalität zu schaffen und zu fördern. Es gibt keinen Platz für Rassismus in unserem Sport, und wir verpflichten uns, uns darum zu bemühen, unseren Mitgliedern ständig zuzuhören, um sicherzustellen, dass wir unser Versprechen der Inklusivität einhalten."

Janne Müller-Wieland fügte hinzu: "Das EHF-Athletenkomitee unterstützt alle unsere Athleten. Es ist wichtig, dass die Athleten sich gestärkt fühlen und die Wichtigkeit ihrer Rolle verstehen, die sie als herausragende Persönlichkeiten spielen können. Wir ermutigen die Athleten, sich an uns zu wenden, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden. Wir werden proaktiv mit der EHF zusammenarbeiten, um nach Wegen zu suchen, unser Engagement für die Gleichberechtigung innerhalb der Gemeinschaft weiter zu stärken und Rassismus in jeder Form aufs Schärfste zu verurteilen".

Das Board erhielt die verschiedenen Berichte, unter anderem:
Kommunikation & Marketing: Simon Mason (Co-Vorsitzender) und Sabina Zampetti (Co-Vorsitzende) informierten das Board über den EHF-Newsletter - EHF "Our COVID Journey" (Unsere COVID-Reise), der die Kommunikationsarbeit zusammenfasst, die in den letzten Monaten zur Bewältigung der globalen Pandemie geleistet wurde. Angus Kirkland informierte den Vorstand über zwei Projekte im Zusammenhang mit der EHTV-Streaming-Plattform.

Wettbewerbe: Walter Kapounek (Vorsitzender) informierte den Vorstand über die Hallen- und Freiluftsaison 2021. Die Gastgeber der Hallensaison-Turniere wurden angekündigt und sind auf der EHF-Website zu finden. Der Vorstand erörterte das Qualifikationsverfahren für die FIH-Weltmeisterschaft, die Anforderungen an die Gastgeber und die beste Art und Weise, wie diese organisiert werden können.

Generalversammlung 2020: Das Executive Board stimmte zu, die Generalversammlung 2020 am Samstag, 7. November, per Videokonferenz abzuhalten. Weitere Einzelheiten werden folgen. Das nächste Treffen findet am 18. und 19. September in Berlin statt (sichere und einfache Anreise der Board Members vorausgesetzt).

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